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"Es weiß sowieso niemand, was Liebe ist"
Eine leichte Melancholie liegt über dieser Geschichte, die von einem Abschiednehmen in den Zeiten der Teilung erzählt, den Wendungen des Schicksals und von der einzigen großen Liebe, für die es nie zu spät ist.
"Diese magische Erinnerin erzählt Weltgeschichte, wie sie der Einzelne erfährt." Christoph Dieckmann, Die Zeit
Thomas Falkenhain ist in dem Alter, in dem man aufräumt und sich erinnert, selbst wenn man sich nicht erinnern will. Zum Beispiel an eine heimliche Studentenliebe in den 60ern, die abrupt endete, als Mela, seine
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Produktbeschreibung
"Es weiß sowieso niemand, was Liebe ist"

Eine leichte Melancholie liegt über dieser Geschichte, die von einem Abschiednehmen in den Zeiten der Teilung erzählt, den Wendungen des Schicksals und von der einzigen großen Liebe, für die es nie zu spät ist.

"Diese magische Erinnerin erzählt Weltgeschichte, wie sie der Einzelne erfährt." Christoph Dieckmann, Die Zeit

Thomas Falkenhain ist in dem Alter, in dem man aufräumt und sich erinnert, selbst wenn man sich nicht erinnern will. Zum Beispiel an eine heimliche Studentenliebe in den 60ern, die abrupt endete, als Mela, seine "Kirschendiebin", mit Mann und Sohn in den Westen fliehen musste. Erst aus den Stasi-Akten weiß er, dass sie ihm später Briefe geschrieben hat.
Unerwartet erhält er ein Stipendium für eine römische Künstlervilla. Kaum dort eingetroffen, ertappt er eine Frau im Park, die eine Orange pflückt und sogleich isst: Mela. Als wären nicht Jahrzehnte vergangen, beginnt die Liebe von neuem. Es ist schön, schwach zu sein undbejahrt. Nur Mela müsste ihm endlich auch von Angst und Ohnmacht erzählen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Aufbau-Verlag
  • Artikelnr. des Verlages: 641/13675
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 170
  • Erscheinungstermin: 17. März 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 131mm x 22mm
  • Gewicht: 290g
  • ISBN-13: 9783351036751
  • ISBN-10: 3351036752
  • Artikelnr.: 46994716
Autorenporträt
Helga Schütz wurde 1937 in Falkenhain/Schlesien geboren. 1944 übersiedelte sie nach Dresden. Sie erlernte den Beruf der Gärtnerin, anschließend studierte sie an der Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg und schloß als Diplom-Dramaturgin ab. Sie schrieb Drehbücher und Szenarien für Spiel- und Dokumentarfilme. Seit 1962 ist sie freie Autorin, 1993 erhielt sie eine Professur für Drehbuchschreiben an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam. Unter anderem gewann sie den Stadtschreiber-Literaturpreis des ZDF und der Stadt Mainz und den Brandenburgischen Literaturpreis. Helga Schütz lebt in Potsdam. Zuletzt erschienen die Romane Grenze zum gestrigen Tag (2000), Knietief im Paradies (2005) und Sepia (2012).
Rezensionen
" Die Autorin erzählt das in einer sehr feinen Sprache, die Wärme, Melancholie und Komik mit berückender Leichtigkeit verwebt. Es ist eine zu Herzen gehende Parabel. " Märkische Oderzeitung 20170428