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"Ich bin ein Spion, ich bin ein Verräter, ich verliebe mich, wenn es zu spät ist", sagt Jonathan Pine, Held dieses Romans, von sich selbst. Er arbeitet als Manager in einem Zürcher Luxushotel. Dort begegnet er dem Playboy, Drogen- und Waffenhändler Roper, der mitschuldig am Tod der Frau ist, die Jonathan geliebt hat. Aus Gefühlen der Rache heraus, läßt er sich vom britischen Geheimdienst anwerben und wird auf Roper angesetzt. Er folgt ihm auf einer Odyssee rund um die Welt, und am Ende wird aus dem Jäger der Gejagte.…mehr

Produktbeschreibung
"Ich bin ein Spion, ich bin ein Verräter, ich verliebe mich, wenn es zu spät ist", sagt Jonathan Pine, Held dieses Romans, von sich selbst. Er arbeitet als Manager in einem Zürcher Luxushotel. Dort begegnet er dem Playboy, Drogen- und Waffenhändler Roper, der mitschuldig am Tod der Frau ist, die Jonathan geliebt hat. Aus Gefühlen der Rache heraus, läßt er sich vom britischen Geheimdienst anwerben und wird auf Roper angesetzt. Er folgt ihm auf einer Odyssee rund um die Welt, und am Ende wird aus dem Jäger der Gejagte.
Autorenporträt
le Carré, JohnJohn le Carré, 1931 geboren, schrieb über sechs Jahrzehnte lang Romane, die unsere Epoche ausloten. Als Sohn eines Hochstaplers verbrachte er seine Kindheit zwischen Internat und Londoner Unterwelt. Mit sechzehn ging er an die Universität Bern (Schweiz), später dann nach Oxford. Nach einer kurzen Zeit als Lehrkraft in Eton schloss er sich dem britischen Geheimdienst an. Während seiner Dienstzeit veröffentlichte er 1961 seinen Erstlingsroman Schatten von Gestern. Der Spion, der aus der Kälte kam, sein dritter Roman, brachte ihm weltweite Anerkennung ein, die sich durch den Erfolg seiner Trilogie Dame, König, As, Spion, Eine Art Held und Agent in eigener Sache festigte. Nach dem Ende des Kalten Krieges weitete le Carré sein Themenspektrum auf eine internationale Landschaft aus, die den Waffenhandel ebenso umfasste wie den Kampf gegen den Terrorismus. Seine Autobiografie Der Taubentunnel erschien 2016, Das Vermächtnis der Spione, der abschließende Roman um George Smiley, 2017. John le Carré verstarb am 12. Dezember 2020.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

"Der Nachtmanager", schon vor über zehn Jahren erschienen und nun wieder auf Deutsch aufgelegt, sei eines der "besseren Bücher im Spätwerk des routinierten Spionageschriftstellers" John Le Carre, meint Kolja Mensing. Die dunklen Seiten der britischen Militärgeschichte kommen hier zum Tragen: Der Protagonist war als Armeeangehöriger in Nordirland an einem Tötungskommando beteiligt, hat verzweifelt versucht, seinen Erinnerungen zu entkommen und wird doch von der Vergangenheit wieder eingeholt. Voll des Lobes stellt der Rezensent fest, dass es Le Carre gelinge, das britische Klassensystem sowie imperialistische und nationalistische Haltungen Großbritanniens mit den "sprachlichen Mitteln eines Thrillers" zu beschreiben. Worin sich leider die Übersetzungsleistung des Buches erschöpfe, wie Mensing feststellt, der in der gleichen Rezension am Beispiel von Reginald Hills neuem Krimi schon ausgiebig über die Übersetzungsqualität in der Kriminalliteratur geschimpft hatte.

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