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Das Scheunenviertel ist der älteste noch intakte Stadtteil Berlins - und deshalb einer der attraktivsten der Metropole. In dem kleinteilig bebauten Quartier zwischen Alexanderplatz und Hackeschen Höfen mit seinen intimen Seitenstraßen lässt sich die Baugeschichte der Hauptstadt wie durch ein Brennglas betrachten.
Das reich illustrierte Buch beschreibt die frühesten Bauten des 18. Jahrhunderts und den idyllischen Garnisonfriedhof, die Bürgerhäuser des Klassizismus und die Pracht der Gründerzeit, die einzige erhaltene Kaufhaus-Fassade Alfred Messels und das 20er-Jahre-Ensemble Hans Poelzigs
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Produktbeschreibung
Das Scheunenviertel ist der älteste noch intakte Stadtteil Berlins - und deshalb einer der attraktivsten der Metropole. In dem kleinteilig bebauten Quartier zwischen Alexanderplatz und Hackeschen Höfen mit seinen intimen Seitenstraßen lässt sich die Baugeschichte der Hauptstadt wie durch ein Brennglas betrachten.

Das reich illustrierte Buch beschreibt die frühesten Bauten des 18. Jahrhunderts und den idyllischen Garnisonfriedhof, die Bürgerhäuser des Klassizismus und die Pracht der Gründerzeit, die einzige erhaltene Kaufhaus-Fassade Alfred Messels und das 20er-Jahre-Ensemble Hans Poelzigs an der Volksbühne, die Zeugnisse des Stalinismus und die Plattenbauten der DDR sowie die aufwendigen Restaurierungen und vielfältigen Neubauten seit dem Fall der Mauer.
  • Produktdetails
  • insel taschenbuch 4762
  • Verlag: Insel Verlag
  • Seitenzahl: 156
  • Erscheinungstermin: 15. Dezember 2019
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 142mm x 15mm
  • Gewicht: 289g
  • ISBN-13: 9783458364627
  • ISBN-10: 3458364625
  • Artikelnr.: 56042767
Autorenporträt
Haubrich, Rainer
Rainer Haubrich, geboren 1965, ist Welt-Redakteur und Architekturkritiker. Er hat zahlreiche Bücher zur Stadtentwicklung Berlins veröffentlicht. 2015 erhielt er den Schinkel-Preis der Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 25.06.2020

Butzenscheiben und Rokoko

Menschenfreundliche Proportionen, das ziehe Besucher in die Altstädte, schreibt Rainer Haubrich in seinem Buch über das Scheunenviertel, dem letzten Altstadtrest Berlins. Weltkriegs-Bomben und der DDR-Umbau zur modernen Stadt ließen praktisch das komplette Quartier zwischen Alexanderplatz und Hackeschen Höfe verschwinden. Von zwölfhundert Häusern, die um 1930 auf dem innerstädtischen Areal standen, sind nur fünfundachtzig erhalten, so der Autor. Umfassend beschreibt der Architekturkritiker diese Reste und wie sie einmal in die Umgebung eingebunden waren. Sein fundierter Streifzug beginnt bei den frühesten Bauten des achtzehnten Jahrhunderts, geht zu den Bürgerhäusern des Klassizismus und zur Gründerzeit. Er widmet viel Platz der einzig erhaltenen Kaufhaus-Fassade Alfred Messels und dem Zwanziger-Jahre-Ensemble Hans Poelzigs rund um die Volksbühne. Interessant sind die Kapitel, in denen er schildert, wie in der Nachkriegszeit die Innenstadt zum Abriss freigegeben wurde. Was die moderne Architektur - angefangen bei Gropius und Le Corbusier - betrifft, lässt Haubrich jedoch, um im Bild zu bleiben, keinen Stein auf dem anderen. Seiner Ansicht nach ist kein modernes Quartier heute so populär wie jene aus den Epochen vor 1900. Aber hinter Butzenscheibengroßen Fenstern oder auch in einem Bürgerpalais mit Rokoko-Geländer zu wohnen, muss nicht jedermanns Sache sein. Immerhin widmet Haubrich sich am Ende auch Neuem aus dem einundzwanzigsten Jahrhundert wie einem avantgardistischen Bundschuh-Bau. Auch wenn das kleine Buch nicht als Reiseführer ausgelegt ist, kann man damit in der Hand wunderbar durch das Scheunenviertel schlendern, Details entdecken und sich mit sehr viel Hintergrundwissen bereichern.

bär.

"Das Scheunenviertel - Kleine Architekturgeschichte der letzten Altstadt von Berlin" von Rainer Haubrich. Insel Verlag, Berlin 2019. 156 Seiten, zahlreiche Fotos. Broschiert, 14 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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»Es öffnet nicht nur auswärtigen Besucher innen, sondern auch Berlinerinnen auf gelungene Weise die Augen für so manches im Krieg verlorene, leicht übersehene oder neu hinzugekommene architektonische Schmuckstück.«
Stefanie Leibetseder, literaturkritik.de 21.02.2020