Hermann Buhl - Höfler, Horst
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"Bergsteigen ist mehr als ein Sport. Es ist eine Leidenschaft." Er war ein überlegener Könner im Fels wie im Eis, aber auch ein Draufgänger. Er forderte sich selbst bis zum Letzten. Das Bergsteigen war ihm Lebensinhalt: Zum fünfzigsten Jahrestag der Erstbesteigung des Nanga Parbat durch den Ausnahmealpinisten Hermann Buhl, der nach der Erstbesteigung des Broad Peak, seines zweiten Achttausenders, 1957 an der Chogolisa durch einen Wechtenbruch ums Leben kam und zur Legende wurde, liegen dessen Originaltexte und die historischen Bilddokumente in einer Neuausgabe vor. Auszüge aus seinen Touren-…mehr

Produktbeschreibung
"Bergsteigen ist mehr als ein Sport. Es ist eine Leidenschaft."
Er war ein überlegener Könner im Fels wie im Eis, aber auch ein Draufgänger. Er forderte sich selbst bis zum Letzten. Das Bergsteigen war ihm Lebensinhalt: Zum fünfzigsten Jahrestag der Erstbesteigung des Nanga Parbat durch den Ausnahmealpinisten Hermann Buhl, der nach der Erstbesteigung des Broad Peak, seines zweiten Achttausenders, 1957 an der Chogolisa durch einen Wechtenbruch ums Leben kam und zur Legende wurde, liegen dessen Originaltexte und die historischen Bilddokumente in einer Neuausgabe vor. Auszüge aus seinen Touren- und Tagebüchern, verstreut erschienene Berichte und Aufsätze, die biografische Einordnung durch die Herausgeber, aber auch Stellungnahmen seiner Familie und früherer Tourenpartner sowie die Tondokumente auf CD lassen ein lebendiges Bild des Ausnahmebergsteigers entstehen.
  • Produktdetails
  • Reihe Bergabenteuer
  • Verlag: AS VERLAG, ZÜRICH
  • Nachdr.
  • Seitenzahl: 288
  • Erscheinungstermin: Mai 2003
  • Deutsch
  • Abmessung: 248mm x 179mm x 30mm
  • Gewicht: 755g
  • ISBN-13: 9783905111880
  • ISBN-10: 3905111888
  • Artikelnr.: 11330658
Autorenporträt
Horst Höfler, geb. 1948 in München und seit seinem 16. Lebensjahr Bergsteiger, hat sich als Alpinjournalist einen Namen gemacht. Er schreibt für Tageszeitungen und alpine Zeitschriften, ist freier Mitarbeiter der Bergsteiger-Hörfunkredaktion des Bayerischen Rundfunks, Verfasser zahlreicher Alpinbücher und Spezialist für die Geschichte des Alpinismus.

Hermann Buhl, geboren 1924 in Innsbruck, 1957 an der Chogolisa (Karakorum) tödlich verunglückt, war Bergführer. Der legendäre Erstbesteiger des Nanga Parbat (1953) bezwang 1957 mit dem Broad Peak seinen zweiten Achttausender.

Reinhold Messner, geboren 1944 in Villnöß/Südtirol, berühmter Bergsteiger und Abenteurer unserer Zeit. Er hat etwa hundert Erstbesteigungen durchgeführt, alle vierzehn Achttausender bestiegen und zu Fuß die Antarktis und Grönland, Tibet und die Wüste Takla Makan durchquert. Ihm gelang es, die Yeti-Frage zu beantworten und als Quereinsteiger EU-Abgeordneter zu werden. Zahlreiche Veröffentlichungen und Dokumentarfilme.
Rezensionen
Besprechung von 21.08.2003
Achttausend Meter

Fünfzig Jahre nach seiner spektakulären Tat, der Erstbesteigung des Achttausenders Nanga Parbat am 3. Juli 1953, hätte ihn seine Heimatstadt Innsbruck beinahe vergessen. Daß man den besten Bergsteiger der Nachkriegszeit dennoch ehrte, verdankt sich Reinhold Messner, der in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kongreßhalle über sein großes Vorbild anderthalb Stunden lang sprach. Die Ignoranz, mit der man Hermann Buhl behandelte, ist um so unerklärlicher, als andere Nationen ihre Bergsteigerhelden, ob Maurice Herzog oder Edmund Hillary, hegen und pflegen. Und Buhl - der Tiroler mit deutscher Frau - gäbe mindestens ein so gutes Vorbild wie seine französischen und britischen Kollegen ab. Es war Buhl, der als erster mit dem "ideologischen" Bergsteigen der dreißiger Jahre brach, mit jenem "für Deutschland", das die Nationalsozialisten so geschickt zu nutzen wußten. Es war Buhl, der begriff, daß die Mannschafts- und Seilschaftsphrasen des Expeditionsleiters Herrligkoffer ihn nur behinderten. Weswegen er allein zum Gipfel ging und diesen Erfolg auch für sich allein reklamierte. Wer war Hermann Buhl? Was hat ihn so unabhängig gemacht, so kompromißlos und so fanatisch in seinem Drang an die Spitze? Wer sich von dem Mann, der den ersten sportlichen Erfolg der Bundesrepublik und Österreichs nach dem Krieg verkörpert, ein Bild machen will, ist mit dem Buch, das ihm Reinhold Messner und Horst Höfler gewidmet haben, bestens bedient. Eine kurze Biographie, eine alpinistische Einordnung, Erinnerungen von Verwandten und Bergkameraden sind versammelt, dazu gibt es viel originale Buhl-Texte zu lesen: seine Tourenbücher, Aufsätze, die er für die alpinen Fachblätter schrieb, nicht zuletzt die Originaltagebücher von jener Expedition 1953, die ihn weltberühmt machte. Er selbst hat über sein Leben das Buch "Achttausend drüber und drunter" veröffentlicht. Es ist längst vergriffen und nur noch in einer englischen Übersetzung lieferbar. In einem knappen Anhang weisen die Herausgeber nach, wie sehr Buhls "Ghostwriter" Kurt Maix den angenehm schlichten Buhl heroisch "aufwertete". Das jetzt in neuer Ausstattung erschienene Buch wurde erstmals 1997 aufgelegt. Unzweifelhaft ist diese Ausgabe die schönere. Mit ordentlichem Schriftbild und einem eleganten Layout; mit vielen neuen Fotos, dazu mit einer CD, die Buhls hohe Stimme im Original vermittelt. Kleinigkeiten, wie das leider unvollständige Literaturverzeichnis und ein Festakt, der nie stattfand (S. 8), lassen sich bei der nächsten Auflage korrigieren.

rpm

"Hermann Buhl. Am Rande des Möglichen" herausgegeben von Horst Höfler und Reinhold Messner. AS Verlag, Zürich 2003. 272 Seiten, zahlreiche Abbildungen. Eine CD mit Beiträgen von Hermann Buhl. Gebunden, 29,80 Euro. ISBN 3-905111-88-8. In der Reihe der Alpinisten-Biographien im AS Verlag sind bisher erscheinen: "Albert Precht", "Riccardo Cassin", "Reinhard Karl", "Karl Maria Herrligkoffer", "Oswald Oelz", "Anderl Heckmair" und "Walter Bonatti".

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Bestens bedient fand sich Rezensent "rpm" mit diesem Buch über den Mann, der für ihn mit seiner spektakulären Erstbesteigung des Nanga Parbat 1953 den ersten sportlichen Erfolg der BRD und Österreichs nach dem Krieg verkörpert. Zur Qualität des Buches tragen den Informationen des Rezensenten zufolge besonders eine kurze Biografie, eine alpinistische Einordnung, Erinnerungen von Verwandten und Bergkameraden und viele Original-Hermann-Buhl-Texte bei. Zuerst sei das Buch 1997 erschienen, doch diese Neuausgabe findet "rpm" viel schöner. Nicht nur des ordentlicheren Layout und vieler neuer Fotos wegen, sondern auch weil ihr eine CD beiliegt, die Buhls Stimme im Original vermittelt. Lediglich ein unvollständiges Literaturverzeichnis und die Erwähnung eines Festakts, der nie stattfand, werden bemängelt.

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