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Das sind sehr persönliche Aufzeichnungen und zugleich sehr politische Aufzeichnungen. Die Eintragungen reichen vom 20. März 2000 bis zum 6. Dezember 2012. Gleich eingangs berichtet der Autor, der zu Hause Einblick in die Verhältnisse unten hatte und auch Erfahrungen oben machte, davon, wie es ihm 1983 als Mitglied einer DDR-Kulturdelegation in Polen bewusst war, dass es so nicht weitergehen konnte. "Dummheit und Arroganz, Regelungswut und Zynismus waren auf unserer Seite eklatant und vorherrschend, angesichts dazu noch klassischer deutscher Maßstäbe und deutscher Verfehlungen in jüngster…mehr

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Produktbeschreibung
Das sind sehr persönliche Aufzeichnungen und zugleich sehr politische Aufzeichnungen. Die Eintragungen reichen vom 20. März 2000 bis zum 6. Dezember 2012. Gleich eingangs berichtet der Autor, der zu Hause Einblick in die Verhältnisse unten hatte und auch Erfahrungen oben machte, davon, wie es ihm 1983 als Mitglied einer DDR-Kulturdelegation in Polen bewusst war, dass es so nicht weitergehen konnte. "Dummheit und Arroganz, Regelungswut und Zynismus waren auf unserer Seite eklatant und vorherrschend, angesichts dazu noch klassischer deutscher Maßstäbe und deutscher Verfehlungen in jüngster Vergangenheit. Ich ertrug meine Mannschaftsleitung nur durch den Austausch mit der gescheiten und maßvollen Dolmetscherin Katarzyna Kielczewska, ihres Zeichens Journalistin bei Radio Polonia. Wir stellten eine Gemeinsamkeit des Denkens und der Ansichten fest, die sehr umfassend war und mich zu poetischer Aussage drängte." Berger berichtet aber auch von verschiedenen anderen Begegnungen, darunter mit seinem estnischen Freund, dem Schriftsteller, Filmemacher und Politiker Lennart Meri, der inzwischen Präsident seines Landes geworden und im November 2000 zu einem offiziellen Staatsbesuch in die Bundesrepublik gekommen war, mit dem Komponisten Kurt Schwaen, der im Juni 2003 zu einem Konzert zu seinem 94. Geburtstag eingeladen hatte, und mit dem damaligen Spiegel-Korrespondenten Dr. Malte Herwig, der sich im März 2006 bei dem Autor dafür entschuldigte, dass manches, was er in einem ausführlichen Interview gesagt hatte, keinen Eingang in den Beitrag "Poesie und Paranoia" gefunden. Auch seine Entschuldigung bei den Betroffenen seiner Stasi-Tätigkeiten sei weggefallen und erst auf seinen mehrmaligen Einspruch hin wieder aufgenommen worden. "Am Ende wünsche ich ihm alles Gute, was er erwidert. Vielleicht interessiert sich für meine literarische Lebensleistung ja auch mal ein Wissenschaftler seines Ranges. Soll aber um mich eine Mauer gezogen werden, meine ich: Kein Nebel hält das Denken auf." Das sind sehr persönliche Aufzeichnungen und zugleich sehr politische Aufzeichnungen. In ihnen mischen sich biografische Hinweise, Äußerungen zu Kunst und Kultur und Politik. Und man versteht die Zeiten und sein Handeln danach ein wenig besser.

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Autorenporträt
Uwe Berger wurde 1928 in Eschwege geboren. Seine Jugend verlebte er in Emden und Augsburg. Mit 15 Jahren war er Flakhelfer bei Berlin. Anfang 1945 meldete er sich, um nicht zur Waffen-SS gezogen zu werden, freiwillig zur Kriegsmarine. Im selben Jahr wurde er vorzeitig aus britischer Gefangenschaft entlassen. Während seines Studiums in Berlin (Germanistik, Kunstwissenschaft) arbeitete er im Volk und Wissen Verlag. Bald darauf wurde er in den Aufbau-Verlag geholt. Wegen eines positiven Gutachtens zu Hanns Eisler ("Johann Faustus") maßregelte ihn die SED. Ermutigt sah er sich von Friedrich Wolf und Jahre danach von dem Schriftsteller und späteren estnischen Staatspräsidenten Lennart Meri. Literarisch bedeutsame Reisen nach Nordrussland (Nowgorod) und Mittelasien, nach Sibirien und anderen Ländern unternahm er mit seiner Frau und Gefährtin. Bibliografie Lyrik und Prosa Die Einwilligung. Sechs Erzählungen. Aufbau-Verlag, Berlin 1955 Straße der Heimat. Gedichte. Aufbau-Verlag, Berlin 1955 Der Dom in dir. Gedichte. Aufbau-Verlag, Berlin 1958 Der Erde Herz. Gedichte. Aufbau-Veriag, Berlin 1960 Hütten am Strom. Gedichte 1946-1961. Aufbau-Verlag, Berlin 1961 Rote Sonne. Skizzen und Aufzeichnungen. Aufbau-Veriag, Berlin 1963 Mittagsland. Gedichte. Aufbau-Verlag, Berlin 1965 Gesichter. Gedichte. Aufbau-Verlag, Berlin 1968 Die Chance der Lyrik. Aufsätze und Betrachtungen, Aufbau-Verlag, Berlin 1971 Bilder der Verwandlung. Gedichte. Aufbau-Verlag, Berlin 1971 Arbeitstage. Aus dem Tagebuch 1964-1972. Aufbau-Verlag, Berlin 1973 Feuerstein. Gedichte. Auswahl und Nachwort von Armin Zeißler. Reclam Verlag, Leipzig 1974 Lächeln im Flug. Gedichte. Aufbau-Verlag, Berlin 1975 Backsteintor und Spreewaldkahn. Märkische Landschaften, Aufbau-Verlag, Berlin 1975 Nebelmeer und Wermutsteppe. Begegnungen. Aufbau-Verlag, Berlin 1977 Zeitgericht (Gedichte 1946-1975). Miiitärverlag der DDR, Berlin 1977 Leise Worte. Gedichte. Aufbau-Verlag, Berlin 1978 Der Schamanenstein. Menschen und Orte. Aufbau-Verlag, Berlin 1980 Lächeln im Flug. Ausgewählte Gedichte (1946-1978; russisch, mit einem Vorwort von Lew Ginsburg). Verlag Progress, Moskau 1980 Nur ein Augenblick. 99 Reiseskizzen. Aufbau-Verlag, Berlin 1981 Auszug aus der Stille. Gedichte. Aufbau-Verlag, Berlin 1982 Das Verhängnis oder Die Liebe des Paul Fleming (Roman). Aufbau-Veriag, Berlin 1983 Die Neigung. Roman. Aufbau-Verlag, Berlin 1984 In deinen Augen dieses Widerscheinen. Gedichte. Aufbau-Verlag, Berlin 1985 Woher und wohin. Aufsätze und Reden 1972-1984. Aufbau-Verlag, Berlin 1986 Das Gespräch der Delphine. Tierverse. Der Kinderbuchverlag, Berlin 1986 Weg in den Herbst (Erinnerungen). Aufbau-Verlag, Berlin 1987 Traum des Orpheus. Liebesgedichte 1949-1984. Aufbau-Verlag, Berlin 1988 Rank saatus ehk Paul Fleming! armastus (estnisch, Übersetzung von Heigi Loik). Eesti Raamat, Tallinn 1988 Last und Leichtigkeit. Oden. Aufbau-Verlag, Berlin 1989 Flammen oder Das Wort der Frau. Erzählung. Aufbau-Verlag, Berlin 1990 Suche nach mehr. Roman. 1989-1991. Unveröffentlicht Atem. Liebesgedichte und Grafiken. Mauer Verlag, Rottenburg a/N 2003 Räume. Verse und Bilder. Mauer Verlag, Rottenburg a/N 2004 Pfade hinaus. Episoden der Erinnerung. Mauer Verlag, Rottenburg a/N 2005 Wegworte. Gedichte und Zeichen. Zwiebelzwerg Verlag, Willebadessen 2006 Kater-Vater. Sinngedichte. Zwiebelzwerg Verlag, Willebadessen 2006 Den Granatapfel ehren, Hundert Gedichte 1946 - 1989. Mit Skizzen des Verfassers. Zwiebelzwerg Verlag, Willbadessen 2007 Du wirst sein. Gedichte und Zeichen. Mit Skizzen des Verfassers. Zwiebelzwerg Verlag, Willebadessen 2010 Vom Sinn. Nachlese. Zwiebelzwerg Verlag, Willebadessen 2011/2012 Tagebücher seit 1972. Unveröffentlicht Essays und Rezensionen (Auswahl) Von der Verzweiflung (Wolfgang Weyrauch; An die Wand geschrieben). Aufbau, Heft 2/1951 Zwei Dichter unserer Zeit. Zum 50. Geburtstag von Peter Huchel und Erich Arendt. Aufbau, Heft 4/1954 Vergangen und gegenwärtig (Karl Löwith). Sinn und Form, Heft 5/1965 Zum Bild Gertrud Kolmars, Sinn und Form, Heft 2/1972 Zur Literaturgeschichte der DDR. Sinn und Form, Heft 6/1977 Gegenwart der Klassik (Wolfgang Heise). Sinn und Form, Heft 6/1980 Für richtiges Lesen. Brief. Neue Deutsche Literatur, Heft 12/1980 Schritt zur Welt. Lyrik junger Autoren. Neue Deutsche Literatur, Heft 9/1981 Gedichte gegen den Krieg und für eine humane Welt (zum 90. Geburtstag von Nelly Sachs).