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Der Erzähler in Constantin Göttferts erstem Roman lernt in einem Wiener Café eine junge Schauspielerin, Nora, kennen, die auf mysteriöse Weise etwas mit den jüngst zurückliegenden, dramatischen Erlebnissen in Finnlands Norden zutun hat, von denen er ihr berichtet. Er war als Stipendiat nach Oulu gekommen und dort von einer Professorin betreut worden, die ihn zu einem Ausflug mit auf eine einsame Insel im Winter nimmt und ihm das Manuskript eines jungen finnischen Autors zu lesen gibt. Auf unheimliche Weise wirken die in diesem Manuskript, «Satus Katze», beschriebenen Ereignisse auch auf das…mehr

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Produktbeschreibung
Der Erzähler in Constantin Göttferts erstem Roman lernt in einem Wiener Café eine junge Schauspielerin, Nora, kennen, die auf mysteriöse Weise etwas mit den jüngst zurückliegenden, dramatischen Erlebnissen in Finnlands Norden zutun hat, von denen er ihr berichtet. Er war als Stipendiat nach Oulu gekommen und dort von einer Professorin betreut worden, die ihn zu einem Ausflug mit auf eine einsame Insel im Winter nimmt und ihm das Manuskript eines jungen finnischen Autors zu lesen gibt. Auf unheimliche Weise wirken die in diesem Manuskript, «Satus Katze», beschriebenen Ereignisse auch auf das Geschehen auf dieser Insel ein. Immer geht es dabei auch um Katzen, um ihre Symbolik in der finnischen Mythologie, um Unglück und familiäre Verstrickungen. Nora aber hat gerade in der Theaterfassung eben jenes Textes «Satus Katze» mitgespielt … Die Liebe und das Böse, Abhängigkeit und Ambivalenz sind Themen in diesem raffiniert gebauten, spannenden und wirklich unheimlichen Debütroman eines neuen begabten Erzählers.

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  • Produktdetails
  • Verlag: C.H.Beck
  • Seitenzahl: 139
  • Erscheinungstermin: 31. August 2011
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783406621659
  • Artikelnr.: 37348377
Autorenporträt
Constantin Göttfert, geboren 1979, lebt als freier Schriftsteller in Wien, studierte Germanistik in Wien und besuchte das Deutsche Literaturinstitut in Leipzig. Er veröffentlichte bislang drei Prosabände und erhielt eine Reihe von Preisen und Stipendien.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 24.09.2011

Rätselspiel mit Katze

Katzen schleichen seit je durch die Literatur, mal erheiternd wie die Cheshire-Katze in "Alice im Wunderland", mal beängstigend, riesig und schwarz. Als solche stiftet ein Exemplar der Gattung in "Satus Katze" Verwirrung, bringt Unglück und Tod. Constantin Göttferts Debütroman beginnt mit einem zufällig wirkenden Treffen zwischen einem jungen österreichischen Autor und der Schauspielerin Nora, die gerade in der Premiere des Theaterstücks "Satus Katze" die Hauptrolle gespielt hat. Ihr Freund, der finnische Autor Satu Keinänen, hat es in Wien nach seiner gleichnamigen Erzählung inszeniert. Schnell deutet sich an, dass Satu und den österreichischen Autor mehr miteinander verbindet, als Letzterer zuerst annimmt. Entfaltet wird der geheimnisvolle Zusammenhang in abrupten Zeit- und Ortswechseln, verschachtelt mit eingeflochtenen Passagen aus Satus Manuskript über dessen alkoholkranken Vater und seine psychotische Mutter. Der Ich-Erzähler hat es von einer seltsamen Literaturdozentin erhalten, die auch mit Satu in Verbindung steht. Das Manuskript enthält regelrechte Handlungsanweisungen an ihn. Mehr und mehr beginnen sich die Romanfiguren ineinander zu spiegeln, bis hin zur Ununterscheidbarkeit. Die von einer Lust am Abgründigen durchdrungene Mischung aus Erotik, Tod, Familiengeheimnissen und Seelenverwandtschaft führt tief in die Weiten der Psyche, der phantastischen Literatur und des finnischen Nationalepos Kalevala, in dem die Katze mit dem Bösen in Verbindung steht. "Satus Katze" gibt mehr Rätsel auf, als es löst, umso mehr, als der 1979 in Wien geborene Autor seinem trickreichen und atmosphärisch-düsteren Buch die Widmung "Für Nora" vorangestellt hat und damit eine Verbindung zwischen Fiktion und Realität andeutet. Hätte er in "Satus Katze" auf sprachliche Ungereimtheiten à la "knapp an unserem Tisch schüttete eine Laterne unsere Schatten auf den Kies" verzichtet, wäre dieses Debüt aber noch eindrucksvoller. (Constantin Göttfert: "Satus Katze". Roman. C. H. Beck Verlag, München 2011. 139 S., geb., 17,95 [Euro].)

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