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Vorliegende Grammatik, die zur Einführung in das Studium des Mittelniederdeutschen dienen soll, ist diesem Zweck entsprechend auch nur kurz gefasst und gibt nur in groben Zügen ein Bild des mittelniederdeutschen Sprachstandes und Sprachgebrauches. Aber obwohl die Züge grob sind, sind sie hoffentlich doch nicht Unähnlich gerathen.Es war eino verhältnismässig schwere Arbeit ein solches Bild zu zeichnen; die Schwierigkeit lag hauptsächlich darin, dass man es nicht mit einigen wenigen, abgeschlossenen Sprachdenkmälern, sondern mit sehr vielen zu thun bat, die räumlich wie zeitlich und modal sehr…mehr

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Produktbeschreibung
Vorliegende Grammatik, die zur Einführung in das Studium des Mittelniederdeutschen dienen soll, ist diesem Zweck entsprechend auch nur kurz gefasst und gibt nur in groben Zügen ein Bild des mittelniederdeutschen Sprachstandes und Sprachgebrauches. Aber obwohl die Züge grob sind, sind sie hoffentlich doch nicht Unähnlich gerathen.Es war eino verhältnismässig schwere Arbeit ein solches Bild zu zeichnen; die Schwierigkeit lag hauptsächlich darin, dass man es nicht mit einigen wenigen, abgeschlossenen Sprachdenkmälern, sondern mit sehr vielen zu thun bat, die räumlich wie zeitlich und modal sehr verschieden sind. Es wird darum verzeihlich sein, wenn ein Specialkenner eines bestimmten mittelniederdeutschen Dialektes die Genauigkeit und feinere Ausführung in diesor Zeichnung vermisst. Ich habe freilich sehr vieles, gedrucktes wio ungedrucktes, gelesen - ich sage dies nicht, um mich damit zu rühmen, es war dies für dio Ausarbeitung des mnd. Wörterbuches einfach meine Schuldigkeit -, aber alles zu lesen, was je mittelniederdeutsch geschrieben ist und zum grossen Teile noch in den Archiven ruht, war eine Sache der Unmöglichkeit Dazu kam. dass noch wenige Vorarbeiten zu benutzen waren. Während z. B. das Althochdeutsche und Mittelhochdeutsche zahlreiche Bearbeiter gefunden hat, ist das Mittelniederdeutsche, ausser in J. Grimm's Grammatik, wo es aber in Vergleich mit den übrigen deutschen Dialekten weniger in Betracht gezogen ist, als zu wünschen gewesen wäre, nur speciell in den Einleitungen zu den Ausgaben mnd. Schriftstücke behandelt worden.