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Im Jahr 980 wird in Kleve ein Junge geboren, der die westliche Welt verändern und von seinen Zeitgenossen als "mirabilia mundi", als Weltwunder, gefeiert wird: Otto III. Vorbereitet wird seine Karriere von seiner Mutter Theophanu, die sich gegen alle Widerstände zur mächtigsten Frau des Westens und Kaiserin erhebt. Farbenprächtig und packend erzählt Gabrielle Alioth die Geschichte der erstaunlichsten Frau im Mittelalter - ein historischer Roman und ein genau recherchierter Politthriller in finsterer Zeit.…mehr

Produktbeschreibung
Im Jahr 980 wird in Kleve ein Junge geboren, der die westliche Welt verändern und von seinen Zeitgenossen als "mirabilia mundi", als Weltwunder, gefeiert wird: Otto III. Vorbereitet wird seine Karriere von seiner Mutter Theophanu, die sich gegen alle Widerstände zur mächtigsten Frau des Westens und Kaiserin erhebt. Farbenprächtig und packend erzählt Gabrielle Alioth die Geschichte der erstaunlichsten Frau im Mittelalter - ein historischer Roman und ein genau recherchierter Politthriller in finsterer Zeit.
  • Produktdetails
  • Verlag: Nagel & Kimche
  • Artikelnr. des Verlages: 547/00467
  • Seitenzahl: 280
  • Erscheinungstermin: 7. März 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 136mm x 28mm
  • Gewicht: 412g
  • ISBN-13: 9783312004676
  • ISBN-10: 3312004675
  • Artikelnr.: 32513846
Autorenporträt
Gabrielle Alioth wurde 1955 in Basel geboren. Nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften und der Kunstgeschichte und einer mehrjährigen Tätigkeit in der Konjunkturforschung übersiedelte sie 1984 nach Irland. Dort arbeitete sie anfangs als Übersetzerin, dann als Journalistin für deutschsprachige Zeitungen und den Rundfunk. Seit 1990 schreibt sie vor allem Romane und Kinderbücher, zuletzt Die griechische Kaiserin (2011) und Die Braut aus Byzanz (2008). Ihr Werk wurde bisher in mehrere Sprachen übersetzt. Gabrielle Alioth ist Mitglied der Jury des International IMPAC Dublin Literary Award 2009.
Rezensionen
Mit psychologischem Feingefühl und Delikatesse durchleuchtet Gabrielle Alioth das Denken und Fühlen ihrer Protagonistin und begleitet sie bei deren diplomatischen, von List und Raffinesse gesteuerten Schachzügen; meisterlich geschildert ist die Annäherung an die einstmals gehasste, missgünstige Schwiegermutter. Reizvoll ist die dreifach gebrochene Erzählperspektive des Romans. Zwischen langen auktorialen, in der Sprache von heute gehaltenen Passagen gibt die Autorin dem 'Leben von unten' eine Stimme. Die inneren Monologe des Astrologen Stephanos schließlich, zwischen Märchenton und aphoristischer Knappheit pendelnd, versehen den Roman mit jener Hellsicht, die ihn um einiges über die handelsübliche Ware hinaushebt." Edelgard Abenstein, Deutschlandradio Kultur, 17.05.11 "Ein gutes Beispiel dafür, wie Lücken zwischen dem Überlieferten glaubhaft überbrückt werden können, wie sich Fakten dank Fiktion mit Leben füllen. Einfühlsam, anschaulich und vielschichtig beschreibt Gabrielle Alioth unterschiedlichste menschliche Schicksale vor dem Hintergrund einer Epoche des Wandels und der Unsicherheiten." Andrea Bollinger, Basler Zeitung, 05.04.11 "Ein faszinierender Stoff. Theophanus Geschichte nimmt sich wie ein prächtiger, detailreicher Orientteppich aus. Nur wenigen gelingen atmosphärisch derart dichte Bücher." Tina Uhlmann, Berner Zeitung, 07.07.11 "Mir hat der Roman sehr gut gefallen, man lernt viel über das Leben am Hof und über das Kräfteverhältnis im damaligen Europa. Gabrielle Alioth schreibt sehr bildhaft, manchmal steigen vor dem innere Auge ganze Hollywood-Filme auf. Eine spannende, emotionale Geschichte!" Luzia Stettler, DRS 1 Buchzeichen, 01.04.11…mehr

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Gabrielle Alioths historischer Roman "Die griechische Kaiserin", Fortsetzung von "Die Braut aus Byzanz", bietet nach Ansicht von Sibylle Saxer viel Dramatik. Das Epos um den Aufstieg von Theophanu zur Kaiserin und mächtigsten Frau des frühmittelalterlichen Abendlandes erzählt für sie in erster Linie von der Liebe einer Frau zwischen zwei Männern. Nach dem Tod beider Männer, Theophanus Gemahls und ihres Geliebten, scheint ihr die Geschichte allerdings nicht immer "stringent". Sie hebt hervor, dass Alioth aus drei Perspektiven erzählt, unter anderem aus der der Magd Martje. Das hat für sie durchaus ihren Reiz, insofern die rauen Sitten am fränkischen Hof anschaulich geschildert werden.

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