14,90
versandkostenfrei*

Preis in Euro, inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

    Gebundenes Buch

Coburg Ende des vorigen Jahrhunderts: Ein Mann, der Präparator Schröder, radelt auf einem Hochrad durch die Straßen. Diese Pioniertat bringt die Kleinstadt in Bewegung. Ungeheuerliches geschieht: Anna die Präparationsgattin, fährt im syrischen Unterkleid durch die Stadt, die Kopfstürze mehren sich und ein als Mann verkleidetes Freifräulein sinkt bei ihren Fahrversuchen immer wieder in Schröders Arme. Uwe Timm erzählt eine ebenso wahre wie phantastische Geschichte aus der noch nicht allzu fernen Zeit der großen Erfindungen und des unbeirrten Fortschrittsglaubens.…mehr

Produktbeschreibung
Coburg Ende des vorigen Jahrhunderts: Ein Mann, der Präparator Schröder, radelt auf einem Hochrad durch die Straßen. Diese Pioniertat bringt die Kleinstadt in Bewegung. Ungeheuerliches geschieht: Anna die Präparationsgattin, fährt im syrischen Unterkleid durch die Stadt, die Kopfstürze mehren sich und ein als Mann verkleidetes Freifräulein sinkt bei ihren Fahrversuchen immer wieder in Schröders Arme. Uwe Timm erzählt eine ebenso wahre wie phantastische Geschichte aus der noch nicht allzu fernen Zeit der großen Erfindungen und des unbeirrten Fortschrittsglaubens.
Autorenporträt
Uwe Timm, geboren 1940, freier Schriftsteller seit 1971. Sein literarisches Werk erscheint im Verlag Kiepenheuer & Witsch, zuletzt Vogelweide, 2013, Freitisch, 2011, Am Beispiel eines Lebens, 2010, Am Beispiel meines Bruders, 2003, mittlerweile in 17 Sprachen übersetzt, Der Freund und der Fremde, 2005, und Halbschatten, Roman, 2008. Uwe Timm wurde 2006 mit dem Premio Napoli sowie dem Premio Mondello ausgezeichnet, erhielt 2009 den Heinrich-Böll-Preis, 2012 die Carl-Zuckmayer-Medaille und den Schillerpreis 2018.
Rezensionen
"Uwe Timm hat in 'Der Mann auf dem Hochrad' voller Bewunderung, melancholisch, mit Gefühl für die Ambivalenzen eine liebenswürdige Vignette aus längst vergangenem Alltag des Fortschritts ausgemalt, in dem so mancher stolze Sprung nach vorn schon bald nur noch altmodisch war. Kurios, zugleich ein wenig traurig stimmend, spiegeln sich im reizvollen Bild auch die Fortschrittskämpfe der Gegenwart, obgleich sie doch unter ganz anderem Vorzeichen geführt werden. Noch immer ist ja der Traum eines 'Zurück zur Natur, das doch alle Vorteile der Kultur mitnimmt', nicht ganz ausgeträumt." Heinrich Vormweg in der 'Süddeutschen Zeitung'

"Ironie als Stil hat einen berühmten Stammbaum in der deutschen Literatur: von Jean Paul und den Romantikern über Thomas Mann bis heute. Uwe Timm, der in 'Der Mann auf dem Hochrad' dieser Tradition folgt, setzt sich einen hohen Standard und erreicht ihn mit eleganter Präzision." Times Literary Supplement

"Es gelingt Timm, dem Leser kauzige und skurrile Typen liebevoll näherzubringen." Claus-Ulrich Bielefeld in der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung'

"Er erzählt gelassen und sicher ... Zwischen Hochrad und Weltraumfähre liegt nicht einmal ein Jahrhundert. Insofern ist diese Geschichte, die Zeit und Raum überspannt, auch aus der Distanz der heute Lebenden legendär." Peter Jokostra in der 'Rheinischen Post'
"Eine empfehlenswerte Lektüre!"
VdK Zeitung April 2008
"Ironie als Stil hat einen berühmten Stammbaum in der deutschen Literatur [...]. Uwe Timm [...] setzt sich einen hohen Standard und erreicht ihn mit eleganter Präzision."