Urwälder Deutschlands - Sperber, Georg; Thierfelder, Stephan
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Paradiesisch schön und ganz in der Nähe: unberührte Wälder, die sich unbeeinflusst von Menschen ganz natürlich entwickeln können. Von der Küste bis zu den Alpen: Nationalparks, Naturreservate und andere Schutzgebiete. Baumbestand, Pflanzen, Tiere, Geschichte, Gefährdung. Einzigartige, geheimnisvolle Fotos und aktuellen Reise-Informationen für Besucher.…mehr

Produktbeschreibung
Paradiesisch schön und ganz in der Nähe: unberührte Wälder, die sich unbeeinflusst von Menschen ganz natürlich entwickeln können. Von der Küste bis zu den Alpen: Nationalparks, Naturreservate und andere Schutzgebiete. Baumbestand, Pflanzen, Tiere, Geschichte, Gefährdung. Einzigartige, geheimnisvolle Fotos und aktuellen Reise-Informationen für Besucher.
  • Produktdetails
  • Verlag: Blv Buchverlag
  • 3. Aufl.
  • Seitenzahl: 159
  • Erscheinungstermin: September 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 303mm x 250mm x 20mm
  • Gewicht: 1228g
  • ISBN-13: 9783835403994
  • ISBN-10: 3835403990
  • Artikelnr.: 23866061
Autorenporträt
Sperber, Georg
Dr. Georg Sperber promovierte in Forstwirtschaft an der Universität München. Er war maßgeblich beteiligt am Aufbau des Nationalparks Bayerischer Wald. Von 1972 bis zu seiner Pensionierung 1998 leitete er das Forstamt Ebrach. Heute ist Georg Sperber im "aktiven" Ruhestand und widmet sich ganz der Natur und dem verstärkten Schutz der europäischen Buchenwälder.

Thierfelder, Stephan
Stephan Thierfelder hat Forstwissenschaft studiert und ist heute als Bereichsleiter Forsten am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schweinfurt tätig. Er ist leidenschaftlicher Fotograf. Durch die Verbindung von Beruf und Hobby (Fotografieren) interessiert ihn das Wesen der Wälder ganz besonders. Für das Buch bereiste er Schutzgebiete in ganz Deutschland um beeindruckende Fotos vom heutigen Zustand der Wälder zu machen.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 11.11.2004

Der Nebel überm Wald

"Der Wald steht schwarz und schweiget / und aus den Wiesen steiget / der weiße Nebel wunderbar", heißt es bei Matthias Claudius im Gedicht "Der Mond ist aufgegangen". Der Wald, dem jetzt der Forstwissenschaftler Georg Sperber das Buch "Urwälder Deutschlands" gewidmet hat, ist weniger schwarz und weniger schweigsam. Er lebt, wächst und kleidet sich bunt - auf den Fotografien von Stephan Thierfelder bisweilen sogar mit leichtem Hang zum Kitsch: Rauchblau bis hellviolett taucht der Schwarzwald aus dem Nebel auf, dunkelgrün und undurchdringlich erscheint die "Höllbachspreng" an der böhmisch-bayerischen Grenze, und weiß vom Schnee, fast eisblau liegt der Bergfichtenwald um den Brockengipfel da. Ein Urwald, definierte der Botaniker Heinrich Göppert 1864, sei ein Wald, von dem noch niemand versucht habe, irgendeinen Nutzen zu ziehen. Von solchen Wäldern ist in Deutschland nicht viel geblieben. Um dieses wenigen zu schützen, wurden Nationalparks und Naturwaldreservate ausgewiesen. Wo sich der Mensch aus der Natur zurückgezogen hat, dorthin nehmen uns Sperber und Thierfelder auf hundertsechzig Hochglanzseiten mit. Sperber, der an der Gründung des Nationalparks Bayerischer Wald beteiligt war, gibt zunächst einen Überblick über die Geschichte des Walds und führt dann in zehn Kapiteln - von Buchenwäldern über Bergmischwälder bis zu Auenwäldern - forstwissenschaftlich fundiert durch Deutschland. Einundvierzig Nationalparks und Naturwaldreservate stellen Autor und Fotograf vor, von Rügen bis Berchtesgarden, immer mit Hinweisen für Besucher und Urlauber. Zum Großteil jedoch kümmern sich die Texte um forstwissenschaftliche Details, so daß der Leser ein sehr spezielles Interesse an Deutschlands Urwäldern mitbringen muß, um Gefallen an dem Band zu finden.

rike

"Urwälder Deutschlands" von Georg Sperber und Stephan Thierfelder. blv, München 2004. 160 Seiten, zahlreiche Fotos. Gebunden, 29,90 Euro. ISBN 3-405-16609-8.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Durchaus beachtlich findet die Rezensentin mit dem Kürzel "rike" diesen Band von Georg Sperber, der sich mit der Gründung des Nationalparks Bayerischer Wald selbst um die Bewahrung ungenutzter Wälder verdient gemacht hat. "Forstwirtschaftlich fundiert", lobt die Rezensentin, führe Sperber durch die einundvierzig Nationalparks und Naturwaldreservate Deutschlands. Vielleicht sogar ein wenig zu detailliert, so dass, wie die Rezensentin vermutet, vor allem Spezialisten an diesem Buch ihre Freude haben werden. Die Fotografien mit ihrem ausgeprägten Farbenspiel waren der Rezensentin allerdings eine Spur zu kitschig.

© Perlentaucher Medien GmbH