Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1983
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1983 was one of the tensest years of the Cold War. This volume publishes 389 documents for the first time that reveal West Germany’s efforts to maintain East-West dialogue in the face of intensified confrontation between the two blocs and to prevent collapse of the process of European unification. Among the successes were the decision for a follow-up CSCE conference in Madrid and the continuation of the special relationship with the East Germany.
Herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amts vom Institut für Zeitgeschichte.
Hauptherausgeber: Horst Möller, Mitherausgeber: Gregor Schöllgen
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Produktbeschreibung
1983 was one of the tensest years of the Cold War. This volume publishes 389 documents for the first time that reveal West Germany’s efforts to maintain East-West dialogue in the face of intensified confrontation between the two blocs and to prevent collapse of the process of European unification. Among the successes were the decision for a follow-up CSCE conference in Madrid and the continuation of the special relationship with the East Germany.
Herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amts vom Institut für Zeitgeschichte.

Hauptherausgeber: Horst Möller, Mitherausgeber: Gregor Schöllgen und Andreas Wirsching.

Wissenschaftliche Leiterin: Ilse Dorothee Pautsch

1983 gilt als eines der spannungsreichsten Jahre des Kalten Krieges. Trotz aller Anstrengungen bei den INF-Verhandlungen in Genf und massiver Proteste der Friedensbewegung wurde im Herbst die "Nachrüstung" vollzogen. 397 hier erstmals veröffentlichte Dokumente zeigen, wie sich vor dem Hintergrund einer verschärften Blockkonfrontation, die sich u.a. im Abschuss eines südkoreanischen Passagierflugzeugs durch die UdSSR manifestierte, die Bundesregierung bemühte, den Ost-West-Dialog und den Prozess der europäischen Einigung nicht abreißen zu lassen. Als Erfolge konnte sie u.a. den Abschluss der KSZE-Folgekonferenz in Madrid, die Fortsetzung der Sonderbeziehungen zur DDR sowie die "Feierliche Deklaration zur Europäischen Union" verbuchen.
  • Produktdetails
  • Verlag: De Gruyter Oldenbourg / Oldenbourg
  • Erscheinungstermin: 17. Februar 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 255mm x 190mm x 115mm
  • Gewicht: 3597g
  • ISBN-13: 9783486747072
  • ISBN-10: 348674707X
  • Artikelnr.: 38438493
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Junge, Junge, die FAZ ist wirklich unermüdlich in ihrer Auswertung der Akten des Auswärtigen Amtes. 14 Bände wurden seit der Gründung des Perlentauchers 2000 vorgestellt. Nun also die Jahre 1983 und 1984, die Rolf Steininger referieren darf: 1983 Nato-Doppelbeschluss, den Bundeskanzler Helmut Kohl, unterstützt vom französischen Präsidenten Mitterand ohne Wenn und Aber verteidigt. Interessantes Detail hier: Die Angst der sowjetischen Regierung unter Andropow vor einem Erstschlag gegen die Sowjetunion. Weiter die Angst vor dem "industriellen Abstieg" Europas, wie Steininger zitiert und Probleme mit Waffenlieferungen an Saudi-Arabien, die das Verhältnis zu Israel bedrohten. 1984 wurde an die Lieferungen mit der Bedingung verknüpft, das Existenzrecht Israels anzuerkennen. Die Saudis lehnten dankend ab. Außerdem 1984: die Annäherung von Kohl und Mitterand, die in der gemeinsamen Gedenkfeier in Verdun gipfelte. Kurz: "eine spannende Lektüre für alle, die mehr über die Anfänge der 'Ära Kohl' erfahren möchten", verspricht der enthusiastische Referent.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Das Berliner Team um Ilse Dorothee Pautsch hat 754 hervorragend edierte Dokumente vorgelegt. Eine spannende Lektüre für alle, die mehr über die Anfänge der "Ära Kohl erfahren möchten."
Rolf Steininger in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. März 2015

"[...] entfalten die Bearbeiter geradezu ein Feuerwerk an Erschließungsarbeit durch die Anmerkungen: Hier werden bisweilen auf zwei Drittel einer Seite Sacherläuterungen, Querverweise zu sonst nicht ausführlich dokumentierten Politikfeldern gegeben, die jedem Forscher weiterhelfen."
Jost Dülffer in: sehepunkte 14/2014 www.sehepunkte.de

"Und dann gibt es kräftigen Applaus für die IfZ-Historiker Tim Geiger, Matthias Peter und Mechthild Lindemann. Ihre editorische Leistung samt unzähliger Fußnoten ist formidabel. Ganz undiplomatisch laut rufen wir deshalb: Bravissimo!"
Werner Hornung in: Süddeutsche Zeitung, 10. Juni 2014