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Die Sonderausgabe der Augustus-Biographie des renommierten Althistorikers Klaus Bringmann: Spannend und hintergründig schildert er die widersprüchlichste Gestalt der römischen Geschichte. Augustus stieß das Tor auf zu der letzten, der verheerendsten Phase des Bürgerkriegszeitalters und wurde doch zum Begründer eines Weltfriedens, der zu seinen Ehren den Namen »Pax Augusta« trägt. Er begann als Hochverräter und war am Ende der »Vater des Vaterlandes«. In seinen Anfängen trat er Recht und Gesetz mit Füßen, aber er ging als Wiederhersteller von Recht und Gesetz und als Schöpfer einer Ordnung, die…mehr

Produktbeschreibung
Die Sonderausgabe der Augustus-Biographie des renommierten Althistorikers Klaus Bringmann: Spannend und hintergründig schildert er die widersprüchlichste Gestalt der römischen Geschichte. Augustus stieß das Tor auf zu der letzten, der verheerendsten Phase des Bürgerkriegszeitalters und wurde doch zum Begründer eines Weltfriedens, der zu seinen Ehren den Namen »Pax Augusta« trägt. Er begann als Hochverräter und war am Ende der »Vater des Vaterlandes«. In seinen Anfängen trat er Recht und Gesetz mit Füßen, aber er ging als Wiederhersteller von Recht und Gesetz und als Schöpfer einer Ordnung, die er selbst und wahrscheinlich die Mehrheit seiner Zeitgenossen als den besten und glücklichsten Zustand des römischen Staates bezeichneten, in die Geschichte ein.

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  • Produktdetails
  • Verlag: wbg Theiss
  • Seitenzahl: 304
  • Erscheinungstermin: 01.07.2018
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783806238358
  • Artikelnr.: 53364142
Autorenporträt
Klaus Bringmann, geb. 1936, ist em. Professor für Alte Geschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt a.M.
Inhaltsangabe
Vorwort zur Reihe
Vorwort des Autors
Einführung
I. Kindheit und Jugend
1. Der familiäre und zeitgeschichtliche Hintergrund
2. Jugendjahre. Die Vorbereitung auf ein Leben für die Politik
II. Der Erbe Caesars
1. Der Hochverräter
2. Der Verbündete Ciceros
3. Der Rächer Caesars
4. Der Kampf um die Beherrschung des Westens
5. Der Weg zur Alleinherrschaft
III. Die Errichtung der Monarchie in der wiederhergestellen Republik
1. Die Neuordnung des Ostens
2. Die Begründung des Prinzipats
3. Krisen und Krisenbewältigung
4. Reformen und symbolische Politik
IV. Augustus und das Reich
1. Die Expansion im Westen
2. Augustus und die Provinzen
V. Res publica und dynastische Nachfolge
VI. Dreierlei Bilanz
Anhang
1. Zeittafel
2. Karten
3. Stammbaum
Anmerkungen
Hinweise zu Quellen und wissenschaftlicher Literatur
Abkürzungsverzeichnis
Personen- und Ortsverzeichnis
Abbildungsnachweis
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 03.07.2007

Da gab es keinen Masterplan
Seinem kalten Blute zum Trotz: Klaus Bringmann lobt Augustus als Friedenskaiser
„Ein großer Mann”, so schrieb Jacob Burckhardt in seinen „Weltgeschichtlichen Betrachtungen”, „ist ein solcher, ohne welchen die Welt uns unvollständig erschiene, weil bestimmte große Leistungen nur durch ihn innerhalb seiner Zeit und Umgebung möglich waren und sonst undenkbar sind. Er ist wesentlich verflochten in den großen Hauptstrom der Ursachen und Wirkungen.” Nun hat die moderne Geschichtswissenschaft bekanntlich viel Energie darin investiert, diese großen Männer aus der Geschichte zu vertreiben. Statt ihrer standen zunächst Strukturen im Mittelpunkt, und als man später nach Methoden suchte, das Individuum erneut in der Geschichte zu etablieren, galt das Interesse eher dem „kleinen Mann”. Glanz und Glorie der Mächtigen traten gegenüber der Erforschung des Gewöhnlichen, ja des Marginalen und Bizarren in den Hintergrund. Hexen, Huren und Henker faszinierten mehr als Herrscher, Helden und ähnliche Herrenmenschen.
Klaus Bringmann hat sich mit seiner Augustus-Biographie nun wieder ganz dem traditionellen Modell der Erforschung des Lebenswegs einer „wirkungsmächtigen Gestalt” verschrieben – und er liegt damit durchaus im Trend, wie die derzeit erfolgreichen Biographien „großer Männer” aus allen historischen Epochen zeigen.
Der Frankfurter Emeritus Bringmann widmet das erste Drittel seines Buches ganz dem Aufstieg des Gaius Octavius, der erst 19-jährig im Jahre 44 vor Christus als Adoptivsohn und Erbe des Diktators Gaius Iulius Caesar daranging, dessen großen Namen und gewaltige Ressourcen für eine außerordentliche Karriere zu nutzen, an deren Ende er als „Augustus”, alleiniger Machthaber und erster Monarch an der Spitze des Imperium Romanum stand. Auf dem Weg dorthin liegen blutige Bürgerkriege, in denen wechselnde Koalitionen von Caesaranhängern und Caesarmördern in einem mehr als dreizehn Jahre dauernden erbarmungslosen Ausscheidungskampf um die Macht im Staat stritten.
Bringmann fasst die komplexen Abläufe dieser Kriege und Schlachten von Mutina bis Actium in präzisen, komprimierten Darstellungen zusammen. Dabei konzentriert er sich auf die Hauptakteure, die mit ihren Heeren zwar im gesamten Reich, aber gleichzeitig auch in einem leeren Raum zu agieren scheinen, in dem es kein Volk, keinen Senat, ja: kein Rom mehr gibt. Der Autor bedient sich dabei einer äußerst nüchternen Sprache und einer streng sachlichen Argumentationsweise, die jegliche Effekthascherei, Wertung und Spekulation über mögliche Motive der Handelnden konsequent vermeidet. Nur am Ende, als Octavian nach dem Sieg über Kleopatra die Verhältnisse in Ägypten neu ordnet und die Ermordung des ältesten Sohnes des Antonius veranlasst, äußert Bringmann ein Urteil, das auf den weiteren Tenor seiner Darstellung verweist: „Im übrigen”, heißt es da, „tat er kalten Blutes das, was unumgänglich schien”. Die unbestreitbaren Leistungen, die der spätere Augustus in den folgenden 44 Jahren seiner Regierungszeit vollbrachte, rechtfertigen nicht die Taten des Militärdespoten – doch sie relativieren sie zumindest: „Er wurde die Geister, die er rief, wieder los.”
Große Männer im leeren Raum?
Und um eben diese Leistungen des Augustus geht es im Folgenden. Dieser habe, argumentiert Bringmann, keinen „Meisterplan gehabt”. Ihm sei klar gewesen, dass seine Machtstellung nur durch die Orientierung an Werten und Idealen der alten res publica zu legitimieren war, und er habe seine staatsrechtliche Stellung entsprechend konzipiert. Ansonsten habe er sich konsequent und beharrlich an die Lösung der Jahrhundertprobleme gemacht. Dazu zählt Bringmann die Veteranenversorgung, den Aufbau einer Berufsarmee, die Einrichtung einer Militärkasse und den Aufbau eines rationalen Steuer-und Abgabensystems; ferner die Sicherung der Grenzen und die Arrondierung des Staatsgebietes. Mit all dem, folgert Bringmann, habe sich Augustus die Hochachtung der Provinzbewohner erworben, die in ihm den „Hüter von Recht und Gerechtigkeit” sahen. Weniger erfolgreich sei Augustus allein mit seinen Bemühungen um eine moralische Erneuerung der römischen Führungsschicht und eine allgemein akzeptierte Nachfolgereglung gewesen.
Bringmanns Bilanz ist dennoch insgesamt positiv. In Anlehnung an ein Diktum des Kirchenhistorikers Adolf von Harnack, wonach jeder nach „der Arbeit, die er geleistet hat”, und „der Aufgabe, die er gelöst hat”, zu beurteilen sei, sieht er in Augustus am Ende tatsächlich den „Friedensbringer” und den „Vater des Vaterlandes”. „Durch seine Leistung”, so schließt er, „hat Augustus den Beweis erbracht, dass ihm der Besitz der Macht kein Selbstzweck war” – was allerdings voraussetzen würde, dass sich Leistung und autokratischer Machtanspruch notwendig ausschließen.
Doch kommen wir auf Jacob Burckhardt, die „großen Männer” und das (post)moderne Geschichtsmodell zurück. Natürlich war Augustus auch für Burckhardt einer der ganz Großen , zu deren Merkmalen es nach seiner Definition ebenfalls gehört, „dass bestimmte Leistungen nur durch sie” und vor allem „innerhalb ihrer Zeit und ihrer Umgebung möglich waren”, mithin in einer historischen Konstellation. Und natürlich ist die Bedeutung und Wirkungsmacht der Taten des Augustus kaum angemessen zu beschreiben, wenn man sein Handeln allein als Resultat struktureller Veränderungen von Staat und Gesellschaft ansieht und seine Worte allein als Manifestationen eines zeittypischen Diskurses interpretiert. Doch fragt sich angesichts der konsequenten Beschränkung Bringmanns auf die Ereignisgeschichte und die Taten seines Protagonisten, ob es wirklich nötig ist, alle Gewinne einer modernen Struktur- und Mentalitätsgeschichte so umstandslos beiseitezuschieben. Schließlich verfügen wir für die augusteische Zeit über so zahlreiche literarische und bildliche Zeugnisse, dass es durchaus möglich ist, uns ein Kontextwissen zu erarbeiten, das uns eben nicht nur die Frage erlaubt, was Augustus „tat und erlebte” – so Christian Meier in seinen Vorüberlegungen zum Projekt seiner Caesar-Biographie –, „sondern wer er war und wie sein Leben sich in die Geschichte seiner Zeit verknüpfte”. ELKE STEIN-HÖLKESKAMP
KLAUS BRINGMANN: Augustus. Primus Verlag, Stuttgart 2007. 303 Seiten, 29,90 Euro.
Mit dem Sieg über Antonius und Kleopatra in der Seeschlacht bei Actium (31 v. Chr.) entschied Augustus den römischen Bürgerkrieg für sich. Wandgemälde von Antonio Vassilacchi in einer Villa im Veneto, um 1600. Foto: bridgemanart.com
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Insgesamt zufrieden ist Elke Stein-Hölkeskamp mit Klaus Bringmanns Augustus-Biografie. Lobend äußert sie sich über den Verzicht auf Spekulation und Effekthascherhei sowie über den nüchternen Ton und die sachliche Argumentation der Arbeit. Gelungen findet sie zudem die Darstellung von Augustus' Aufstieg, der mit langen blutigen Machtkämpfen und Bürgerkriegen verbunden war. Auch Bringmanns positiver Bilanzierung von Augustus' Lebensleistung sowie der Einschätzung als Friedenskaiser kann sie durchaus zustimmen. Allerdings hält sie dem Autor vor, zu sehr auf Augustus als "großen Mann", der Geschichte machte, zu setzen und darüber die Möglichkeiten der modernen Struktur- und Mentalitätsgeschichte aus dem Blick zu verlieren.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Eine handliche und wohlausgewogene Biographie." Damals

"Die Geschichte, von der das Buch handelt, ist aber schon durch ihren Gehalt und die vielen möglichen Perspektiven von hohem Interesse und verdient, immer wieder neu erzählt zu werden. Wenn dies so kenntnisreich und gepflegt wie hier geschieht, dann um so besser." Historische Zeitschrift