Die Erben von Salamis. Großdruck - Koeppen, Wolfgang

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"Wer kehrt nicht heim, wenn er nach Griechenland fliegt? ... Griechenland, Sagenland, Heimat der Götter, die Wiege des Denkens ..." Wolfgang Koeppen spürt auf seinen Streifzügen durch Athen inmitten des Treibens auch ein Stück mythische Vergangenheit auf - noch im modernen Athen sind für ihn die Götter allgegenwärtig. Er entwirft ein faszinierendes Porträt der Metropole und ihrer Bewohner: die Akropolis im gleißenden Licht der Mittagshitze und im Abendrot; die Geschäftigkeit der Innenstadt am Syntagma- und Omoniaplatz, die Tavernen in den kleinen, verschlungenen Gäßchen der Altstadt und nicht…mehr

Produktbeschreibung
"Wer kehrt nicht heim, wenn er nach Griechenland fliegt? ... Griechenland, Sagenland, Heimat der Götter, die Wiege des Denkens ..." Wolfgang Koeppen spürt auf seinen Streifzügen durch Athen inmitten des Treibens auch ein Stück mythische Vergangenheit auf - noch im modernen Athen sind für ihn die Götter allgegenwärtig. Er entwirft ein faszinierendes Porträt der Metropole und ihrer Bewohner: die Akropolis im gleißenden Licht der Mittagshitze und im Abendrot; die Geschäftigkeit der Innenstadt am Syntagma- und Omoniaplatz, die Tavernen in den kleinen, verschlungenen Gäßchen der Altstadt und nicht zu vergessen die zahllosen traditionellen Kafenio, Treffpunkte für Männer aller Altersgruppen.
  • Produktdetails
  • Insel Taschenbücher Nr.2401
  • Verlag: Insel Verlag
  • Artikelnr. des Verlages: 34101
  • 2000.
  • Seitenzahl: 75
  • Erscheinungstermin: 19. Juni 2000
  • Deutsch
  • Abmessung: 196mm x 124mm x 7mm
  • Gewicht: 131g
  • ISBN-13: 9783458341017
  • ISBN-10: 3458341013
  • Artikelnr.: 08555730
Autorenporträt
Koeppen, Wolfgang
Wolfgang Koeppen wurde am 23. Juni 1906 in Greifswald geboren und starb am 15. März 1996 in München. Nach einem elfjährigen Aufenthalt in Ortelsburg (Ostpreußen) kehrte er 1919 nach Greifswald zurück. Aus finanziellen Gründen musste er vom Gymnasium auf die Mittelschule wechseln, von der er ohne Abschluss abging. Danach versuchte er sich in ganz unterschiedlichen Berufen: in einer Buchhandlung, im Stadttheater in Greifswald. Als Hilfskoch kam er nach Schweden und Finnland, in Würzburg arbeitete er als Dramaturg. 1927 ließ er sich in Berlin nieder, wo er 1931 zwei Jahre als fest angestellter Redakteur beim Berliner Börsen-Courier arbeitete. Er schrieb Reportagen, Feuilletons, auch erste literarische Arbeiten entstanden. 1934 erschien sein erster Roman, Eine unglückliche Liebe. Im selben Jahr siedelte er in die Niederlande über. Hier begann er mit der Niederschrift des nicht vollendeten Romans Die Jawang-Gesellschaft. 1935 erschien der Roman Die Mauer schwankt, der jedoch kaum beachtet wurde. Er kehrte 1938 nach Deutschland zurück und arbeitete ab 1941 für die Bavaria-Filmgesellschaft in Feldafing am Starnberger See, 1945 siedelte er nach München über. 1948 erschien anonym das Buch Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch, zu dessen Neupublikation unter seinem Namen er erst 1992 zustimmte. 1951, 1953 und 1954 erschienen die drei Romane, die als die atmosphärisch genaueste Vergegenwärtigung des Klimas der Adenauer-Republik gelten: Tauben im Gras, Das Treibhaus und Der Tod in Rom. Koeppen verschaffte mit Nach Rußland und anderswohin, Amerikafahrt und Reisen nach Frankreich der Reiseliteratur in Deutschland hohes Ansehen.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Lutz Hagestedt erläutert in seiner Rezension, dass der Text "ursprünglich im Hörfunk" gesendet wurde und nun "großzügig gedruckt und schön illustriert" in Buchfassung vorliegt. Besonders begeistert jedoch scheint Koeppen von Griechenland nicht gewesen zu sein. Hagestedt führt in seiner kurzen Besprechung zahlreiche Beispiele an, in denen der Autor sich enttäuscht zeigt. So finde Koeppen "Piräus hässlich, Athen gesichts- und glanzlos, unelegant und unliebenswürdig", und auch die antiken Stätten schneiden offenbar nicht wesentlich besser ab. Hagestedt vermutet, dass Koeppens Eindrücke bei seiner Reise, die 1961 stattfand, noch "von den Ereignissen des Krieges" geprägt waren und dass der Autor eine Scheu zeigte, "sich als Deutscher in der Welt zu bewegen".

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