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Asterix und Obelix begeben sich in die Höhle des Löwen! Nach den Welterfolgen „Asterix bei den Pikten“ und „Der Papyrus des Cäsar“ erscheint am 19. Oktober 2017 der dritte Asterix-Band der begnadeten Comicautoren Jean-Yves Ferri und Didier Conrad.
Die italienische Halbinsel ist, zu Obelix Verwunderung, bei weitem nicht ganz von den Römern besetzt. Ähnlich wie in Gallien, gibt es auch in Italien zahlreiche Regionen, die ihre Unabhängigkeit wahren wollen. Da wird es allerhöchste Zeit, dass Asterix und Obelix ihren Brüdern im Geiste mal einen Besuch abstatten, um sich persönlich von den…mehr

Produktbeschreibung
Asterix und Obelix begeben sich in die Höhle des Löwen!
Nach den Welterfolgen „Asterix bei den Pikten“ und „Der Papyrus des Cäsar“ erscheint am 19. Oktober 2017 der dritte Asterix-Band der begnadeten Comicautoren Jean-Yves Ferri und Didier Conrad.

Die italienische Halbinsel ist, zu Obelix Verwunderung, bei weitem nicht ganz von den Römern besetzt. Ähnlich wie in Gallien, gibt es auch in Italien zahlreiche Regionen, die ihre Unabhängigkeit wahren wollen. Da wird es allerhöchste Zeit, dass Asterix und Obelix ihren Brüdern im Geiste mal einen Besuch abstatten, um sich persönlich von den Zuständen vor Ort zu überzeugen. Cäsar träumt unterdessen von einem vereinten Italien unter der Herrschaft der Römer. Eine wahrlich brisante Situation! Es bleibt also abzuwarten, ob Asterix und Obelix die römischen Legionen im Zaum halten können, oder Cäsar diesmal tatsächlich triumphieren wird. Egal wie der Konflikt ausgeht, das lange Warten hat sich in jedem Fall gelohnt, denn es erwartet Sie ein turbulentes Abenteuer der Gallier im Italien der Antike!

Dieser Titel wird im sog. Fixed-Layout-Format angeboten und ist daher nur auf Geräten und Leseprogrammen nutzbar, die die Darstellung von Fixed-Layout-eBooks im epub- oder mobi/KF8-Format unterstützen. Wir empfehlen in jedem Fall die Darstellung auf Tablets und anderen Geräten mit Farbbildschirm
Autorenporträt
Jean-Yves Ferri lebt seit seinem vierten Lebensjahr in Südwestfrankreich. Er lernte mit Comics das Lesen und zeichnete bereits im zarten Alter von 11 Jahren seinen ersten Comic-Strip. Erste Erfolge konnte er Mitte der 90er Jahre als Kinderbuchillustrator verbuchen. Albert Uderzos Entscheidung, Ferri als Szenaristen künftiger Asterix-Abenteuer aufzubauen, lag nicht zuletzt an dessen in Frankreich sehr populären Solo-Werk "De Gaulle à la plage", das einen humoristischen Blick auf (fiktive) Abenteuer des großen Generals wirft. Didier Conrad wurde 1959 in der Mittelmetropole Marseille geboren. Seine ersten Cartoons veröffentlichte er 1973 im Magazin "Spirou". Seitdem hat sich Conrad zahlreicher Comic-Serien angenommen und gilt als einer der erfahrensten Comic-Zeichner aus französischen Landen, der unter anderem für Disney und Dreamworks arbeitete. Unter Pseudonym zeichnete er die Abenteuer des jungen Lucky Luke ("Lucky Kid") und ab 2011 den "Marsupilami"-Ableger "Marsu Kids".
Rezensionen
Besprechung von 19.10.2017
Karrenbolage
Mit der Würze der Sieger: „Asterix in Italien“, der neue Band der Comic-Reihe, führt die
gallischen Helden sehr rasant bei einer Rallye durch Italien. An Gegenwartsbezügen vorbei
VON MARTINA KNOBEN
Das Maggi der Römer spielt eine entscheidende Rolle im neuen „Asterix“. „Garum Lupus – die Würze der Sieger“ wirbt die Firma mit dem schwarzen Wolfskopf für ihre herzhafte, imperiale Fischsoße und sponsert auch die Rallye, um die es im neuen, dem nunmehr 37. Band der Reihe geht.
Da tritt der gallische Hahn, der den Boliden von Asterix und Obelix als Kühlerfigur ziert, gegen den römischen Adler, aber auch den russischen Bären, einen Totenkopf der Goten und einen auffallend müde blickenden britischen Löwen an. Cäsar hatte den Wettstreit der Völker persönlich in Auftrag gegeben: Das Image der Straßen in seinem Reich wurde durch zahllose Schlaglöcher schwer beschädigt und soll nun aufpoliert werden. Zudem wirkt die behauptete Einheit der Völker auf der italienischen Halbinsel reparaturbedürftig.
Dass das Rennen durch Italien führen würde, von Monza nach Neapel, hatten die Verlage, die an diesem Donnerstag den Band in einer weltweiten Startauflage von fünf Millionen Exemplaren auf den Markt werfen, schon vor dem Verkaufsstart enthüllt. Wie ein Geschenk an den inzwischen 90-jährigen Miterfinder der Reihe, Albert Uderzo, wirkt dieser rote Faden. Schließlich ist Uderzo Sohn italienischer Einwanderer, außerdem Autonarr und Ferrari-Sammler.
Die Verantwortung für „Asterix“ hatte Uderzo schon 2013 an den Szenaristen Jean-Yves Ferri und den Zeichner Didier Conrad abgegeben, die mit „Asterix in Italien“ nun ihren dritten Band vorlegen. Darin geht es naturgemäß rasant zu – wobei die Geschwindigkeit, die dieses Album kennzeichnet, keine der Datenautobahn ist wie im Vorgängerband „Der Papyrus des Cäsar“. In „Asterix in Italien“ (aus dem Französischen von Klaus Jöken, Verlag Egmont Ehapa, Berlin 2017. 48 Seiten, 6,90 Euro) rollen die Räder, galoppieren die Pferde und jagen die Wagen über gepflasterte Römerstraßen wieder rein analog. Conrad hat das souverän gezeichnet, im Stil Uderzos, nur noch ein wenig dynamischer! Da spürt man den Einfluss auch des Kinos, das seine Actionfilme ebenfalls immer schneller schneidet.
Dass dem Comic bei so viel Tempo nicht die Luft ausgeht, liegt am Rhythmusgefühl des Zeichners, der immer wieder gekonnt Zäsuren setzt: etwa wenn auf der Via Appia den Rennpiloten ein gemütlich dahinrollendes älteres Ehepaar entgegenkommt, das sich prompt über den üblen Wochenendverkehr beschwert. Grandios auch das Panel, in dem Obelix mit dem gallischen Wagen eine Vollbremsung hinlegt, woraufhin eine „Karrenbolage“ aller Rennwagen entsteht.
Die einzelnen Gefährte und ihre Lenker sind mit den bekannten Nationenklischees liebevoll orchestriert. So marschieren sogar die gotischen Pferde im Gleichschritt und schlürfen die britischen Wagenlenker ihr gewohntes Fünf-Uhr-heißes-Wasser (diesmal mit Garum). Die Piraten gehen wie immer baden, in einer originellen Variation des Themas. Und es versteht sich von selbst, dass Obelix sein Carpaccio nicht hautzart geschnitten, sondern buchstäblich en bloc verzehrt.
So wird diese „Transitalique“, wie der Band im Original heißt, in jeder Hinsicht zur Verbeugung vor den Ideen der genialen „Asterix“-Erfinder Uderzo und des früh verstorbenen René Goscinny, die Conrad und Ferri in deren Sinne fortführen. „Asterix in Italien“ wirkt schon jetzt wie ein Klassiker. Der frische Wind, den das neue Autorenduo im „Papyrus des Cäsar“ in die Saga gebracht hatte, wo es vor Nachrichtentauben und anderen Anspielungen auf die digitale Welt nur so wimmelte, wurde zum Lüftchen gedimmt. Dass Obelix beim Wagenrennen die Zügel in der Hand hält und so angeblich zum ersten Mal die Hauptrolle spielt – geschenkt. Dieselaffäre und Feinstaubalarm spielen in diesem hochtourigen Abenteuer jedenfalls nur am Rande eine Rolle. Ein germanisches Team trickst, immerhin. Und auch die Römer spielen mit gezinkten Karten.
Der Fahrer des römischen Rennwagens ist der große Unbekannte des neuen Comics, über dessen Identität von den Fans schon heftig spekuliert wurde. Klar war nur: Er ist ein Großmaul. Eine goldene Maske mit Augenschlitzen und riesigem Lachschlitz darunter lassen ihn wie einen breit grinsenden Smiley aussehen. Es hat schon charismatischere, interessantere Gegenspieler der gallischen Helden gegeben. Dass diesem Grinse-Gegner nicht zu trauen ist, legt schon sein Name nahe. Coronavirus – so heißt der Widersacher der Gallier im französischen Original – ist ein „beliebter“ Erkältungerreger. In der – wieder einmal gelungenen – deutschen Übersetzung von Klaus Jöken wurde Caligarius daraus. Das lässt nicht nur an den berüchtigten römischen Kaiser Caligula denken, sondern auch an den früheren deutschen Ferrari-Piloten Michael Schumacher (Caligarius heißt auf Lateinisch Schuhmacher). Die französische Rennfahrerikone Alain Prost, die sich tatsächlich unter der Maske verbirgt, ist eine dann harmlose Auflösung.
Auch die aktuellen Separatisten-Bestrebungen in Europa klingen im Comic eher dezent an, wenn das eine oder andere Volk auf dem „Stiefel“ lieber die Gallier unterstützt als den römischen Wagenlenker. Wie schon im Asterix-Band „Tour de France“ (1963), in dem eine Verfolgungsjagd durch Frankreich führte, geht es am Ende vor allem um die Sammlung regionaltypischer Spezialitäten. Dass in dieser Sammlung die Mona Lisa mehr oder weniger gleichberechtigt neben Pizza und Spaghetti steht – das ist eben „Asterix“.
Alle Wege führen nach Rom – dieser Umweg aber führt Asterix und Obelix ins frühe Venedig. Rund 700 Jahre vor der offiziellen Stadtgründung sind bereits erste Pfahlbauten und auch der Campanile zu sehen.
Foto: Egmont Ehapa/2017 Les Éditions Albert René
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