Armutskarrieren - Ludwig, Monika
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In dieser Arbeit werden Lebensverläufe und soziales Handeln von Sozialhilfeempfängern qualitativ analysiert. Es wird eine differenzierte Typologie entwickelt, die zeigt, daß Armutskarrieren nicht zwangsläufig in einen "Teufelskreis" führen. Die Lebensverläufe von Armen folgen vielmehr verschiedenen Mustern. Neben vielfältigen Wegen in die Sozialhilfe gibt es auch verschiedenste Wege aus ihr heraus.Die Armen sind auch nicht durchweg passive Opfer der sozialen Verhältnisse, sondern gehen sehr unterschiedlich mit sozialen Problemen um. Manche Hilfeempfänger erleiden eine soziale Notlage, andere bewältigen sie aktiv, viele überwinden sie endgültig.…mehr

Produktbeschreibung
In dieser Arbeit werden Lebensverläufe und soziales Handeln von Sozialhilfeempfängern qualitativ analysiert. Es wird eine differenzierte Typologie entwickelt, die zeigt, daß Armutskarrieren nicht zwangsläufig in einen "Teufelskreis" führen. Die Lebensverläufe von Armen folgen vielmehr verschiedenen Mustern. Neben vielfältigen Wegen in die Sozialhilfe gibt es auch verschiedenste Wege aus ihr heraus.Die Armen sind auch nicht durchweg passive Opfer der sozialen Verhältnisse, sondern gehen sehr unterschiedlich mit sozialen Problemen um. Manche Hilfeempfänger erleiden eine soziale Notlage, andere bewältigen sie aktiv, viele überwinden sie endgültig.
  • Produktdetails
  • Studien zur Sozialwissenschaft Bd.165
  • Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
  • 1996.
  • Seitenzahl: 312
  • Erscheinungstermin: 1. Januar 1996
  • Deutsch
  • Abmessung: 229mm x 152mm x 16mm
  • Gewicht: 492g
  • ISBN-13: 9783531127712
  • ISBN-10: 3531127713
  • Artikelnr.: 27185836
Autorenporträt
Monika Ludwig ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Sozialhilfekarrieren" am Sonderforschungsbereich "Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf" der Universität Bremen.
Inhaltsangabe
Einleitung: Armutskarrieren in der sozialpolitischen und sozialwissenschaftlichen Diskussion.- 1: Konzeptuelle Grundlagen - Ein integriertes Karrieremodell.- 1. Zur Geschichte des Karrierekonzepts in der Soziologie.- 1.1 Der sozialstrukturelle Karrierebegriff.- 1.2 Der handlungstheoretische Karrierebegriff.- 1.2.1 Karrieren als Sozialisation in Berufsrollen.- 1.2.2 Karrieren als Sozialisation in deviante Rollen.- 1.2.3 Karrieren als soziales Coping.- 1.3 Zusammenfassung: Karrieremodelle im Vergleich.- 2. Armutskarrieren in handlungstheoretischer Perspektive.- 2.1 Karrierekonzepte in der Armutsforschung.- 2.1.1 Armutskarrieren als soziale Deklassierung.- 2.1.2 Armutskarrieren als abweichender Lebensstil.- 2.1.3 Armutskarrieren als soziales Coping.- 2.2 Hilfe - handlungstheoretisch gesehen.- 2.3 Zusammenfassung: Ein kontingentes Modell der Armutskarriere....- 2: Methodische Grundlagen.- 3. Datengrundlage und Methoden der Untersuchung.- 3.1 Datenerhebung.- 3.1.1 Das quantitative Sample.- 3.1.2 Das qualitative Sample.- 3.2 Auswertung qualitativer Daten.- 3.2.1 Idealtypische Strukturanalyse als qualitatives Verfahren.- 3.2.2 Arbeitsschritte bei der Typenbildung.- 3: Empirische Analysen - Armutskarrieren zwischen sozialem Abstieg und Aufstieg.- 4. Sozialhilfeverläufe: Dauer, Kontinuität und Ursachen.- 5. Lebensverläufe: Wege in die, durch die und aus der Sozialhilfe (Idealtypische Muster 1).- Typ 1: Diskontinuierliche kritische Erwerbskarrieren.- Typ 2: Kontinuierliche kritische Erwerbskarrieren.- Typ 3: Kritische Familienkarrieren.- Typ 4: Kontinuierliche normalisierte Erwerbskarrieren.- Typ 5: Diskontinuierliche normalisierte Erwerbskarrieren.- Typ 6: Normalisierte Familienkarrieren.- Typ 7: Normalisierte Versorgungskarrieren.- Kritische und normalisierte Lebensverläufe im Vergleich.- 6. Hilfekonzepte zwischen Erleiden und Handeln (Idealtypische Muster 2).- Typ 1: Ewige Verlierer.- Typ 2: Notgedrungene Verwalter.- Typ 3: Pragmatische Gestalter.- Typ 4: Strategische Nutzer.- Typ 5: Aktive Gestalter.- Hilfekonzepte im Vergleich.- 7. Armutskarrieren zwischen sozialem Abstieg und Aufstieg (Idealtypische Muster 3).- 8. Ausblick: Sozialpolitische Perspektiven.- Literatur.