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Spätestens seit der Finanzkrise 2008 hat der Begriff des Kapitalismus wieder Konjunktur, und mit Thomas Pikettys Bestseller auch die Frage nach sozialer Ungleichheit. In diesem Buch denken die Autorinnen und Autoren - unter Federführung von Heinz Bude und Philipp Staab - beide Dimensionen systematisch zusammen. Dass der Kapitalismus soziale Ungleichheit hervorbringt, ist dabei keine Neuigkeit. Wohl aber ist es in der Soziologie ein Novum, nach der kapitalistischen Logik hinter der Entwicklung sozialer Ungleichheit zu fragen, und zwar jenseits des "methodischen Nationalismus" im Kontext der…mehr

Produktbeschreibung
Spätestens seit der Finanzkrise 2008 hat der Begriff des Kapitalismus wieder Konjunktur, und mit Thomas Pikettys Bestseller auch die Frage nach sozialer Ungleichheit. In diesem Buch denken die Autorinnen und Autoren - unter Federführung von Heinz Bude und Philipp Staab - beide Dimensionen systematisch zusammen. Dass der Kapitalismus soziale Ungleichheit hervorbringt, ist dabei keine Neuigkeit. Wohl aber ist es in der Soziologie ein Novum, nach der kapitalistischen Logik hinter der Entwicklung sozialer Ungleichheit zu fragen, und zwar jenseits des "methodischen Nationalismus" im Kontext der Globalisierung. Der Band bietet neue Impulse für eine als Zeitdiagnose verstandene Kapitalismustheorie und liefert überraschende Analysen zu neuen Wertschöpfungsmustern im Finanzmarkt- und digitalen Kapitalismus, zu Arbeitsmärkten und politischer Herrschaft in der Weltgesellschaft, zur Artikulation politischer Kollektive und zum Stand der Kapitalismuskritik. Mit Beiträgen unter anderem von Manuela Boatca, Tobias ten Brink, Heinz Bude, Klaus Dörre, Silke van Dyk, Sighard Neckel, Wolfgang Streeck, Göran Therborn und Anja Weiß.
  • Produktdetails
  • Verlag: Campus Verlag
  • Seitenzahl: 370
  • Erscheinungstermin: 8. September 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 144mm x 24mm
  • Gewicht: 464g
  • ISBN-13: 9783593506395
  • ISBN-10: 3593506394
  • Artikelnr.: 45002508
Autorenporträt
Heinz Bude ist Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel, er gehört zu den bekanntesten zeitgenössischen deutschen Soziologen. Von ihm erschien zuletzt "Gesellschaft der Angst" (2014) und "Das Gefühl der Welt. Über die Macht von Stimmungen" (2016). Philipp Staab, Dr. rer. pol., studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Psychologie. Er arbeitet am Hamburger Institut für Sozialforschung.
Inhaltsangabe
Inhalt

Einleitung: Kapitalismus und Ungleichheit - Neue Antworten auf alte Fragen 7

Heinz Bude und Philipp Staab

Transformationen des Kapitalismus in der Gegenwart

Reichtum aus Feenstaub: Das Free-Lunch-Privileg des Keystroke-Kapitalismus 25

Aaron Sahr

Blinde Flecken - Zur makrosoziologischen Analyse nicht-liberaler Kapitalismen im globalen Süden 45

Tobias ten Brink

Die Avantgarde des digitalen Kapitalismus 63

Oliver Nachtwey und Philipp Staab

Ungleichheiten im Weltmaßstab

Globale Ungleichheiten und die Soziologie 95

Anja Weiß

Globale Klassenverhältnisse 115

Heinz Bude

Kapital aus Staatsbürgerschaft und die globale Strukturierung des Nationalen 137

Manuela Boatc?

Arbeitsmärkte und Ungleichheit

Die Refeudalisierung des modernen Kapitalismus 157

Sighard Neckel

Arbeit und transnationale Wertschöpfung 175

Nicole Mayer-Ahuja

Digitalisierung und soziale Ungleichheit: Die Dienstleistungsgesellschaft am Scheideweg? 195

Philipp Staab

Die große Mobilmachung: Die globale Landnahme von Arbeit und die Reservearmeemechanismen der Gegenwart 215

Florian Butollo

Politische Herrschaft und sozialer Konflikt

Gibt es einen neuen sozialen Konflikt? Einige sozialtheoretische Überlegungen 239

Oliver Nachtwey

Bürger als Kunden: Überlegungen zur neuen Politik des Konsums 261

Wolfgang Streeck

Klasse im 21. Jahrhundert 285

Göran Therborn

Die Zukunft der Kritik

De(kon)struktion und politische Ökonomie: Perspektiven poststrukturalistischer Kapitalismuskritik 319

Silke van Dyk

Heimatloser Antikapitalismus? Polanyis Marktkritik und das Alltagsbewusstsein von Lohnabhängigen 345

Klaus Dörre

Autorinnen und Autoren 369