Flüche einer Verfluchten - Elsner, Gisela

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Zu Lebzeiten von Gisela Elsner erschien eine Vielzahl ihrer kritischen Schriften, doch nur einige wenige waren schließlich in dem 1988 erschienenen Buch "Gefahrensphären", Elsners einzigem Essayband, versammelt. In diesen beiden Bänden nun sind Gisela Elsners Schriften, ergänzt um zum Teil sehr umfangreiche Nachlasstexte, erstmals in Gänze wahrnehmbar. Im ersten Band der Kritischen Schriften "Flüche einer Verfluchten" finden sich ihre politischen Artikel und ihre Schriften zum Kommunismus. Im zweiten "Im literarischen Ghetto" finden sich ihre literatur- und kulturkritischen Essays. Ob die…mehr

Produktbeschreibung
Zu Lebzeiten von Gisela Elsner erschien eine Vielzahl ihrer kritischen Schriften, doch nur einige wenige waren schließlich in dem 1988 erschienenen Buch "Gefahrensphären", Elsners einzigem Essayband, versammelt. In diesen beiden Bänden nun sind Gisela Elsners Schriften, ergänzt um zum Teil sehr umfangreiche Nachlasstexte, erstmals in Gänze wahrnehmbar. Im ersten Band der Kritischen Schriften "Flüche einer Verfluchten" finden sich ihre politischen Artikel und ihre Schriften zum Kommunismus. Im zweiten "Im literarischen Ghetto" finden sich ihre literatur- und kulturkritischen Essays. Ob die Grünen, Kafkas Werke, die DKP oder Frauenmagazine all diese Themen werden mit der gleichen sprachlichen Schärfe analysiert!
  • Produktdetails
  • Kritische Schriften Bd.1
  • Verlag: Verbrecher Verlag
  • Seitenzahl: 384
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 340 S. 170 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 168mm x 121mm x 38mm
  • Gewicht: 404g
  • ISBN-13: 9783940426628
  • ISBN-10: 3940426628
  • Best.Nr.: 29808803
Autorenporträt
Gisela Elsner wurde am 2. Mai 1937 in Nürnberg geboren. Nach einem kurzen Studium der Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaften in Wien lebte sie als freie Schriftstellerin unter anderem in Rom, London, Paris, Hamburg, New York und schließlich in München. Sie veröffentlichte acht Romane, diverse Erzählungen, Aufsätze und Hörspiele sowie ein Opernlibretto. Für ihr Werk erhielt sie etliche internationale Auszeichnungen. Sie war Mitglied der DKP und seit 1971 im PEN. Am 13. Mai 1992 nahm sich Gisela Elsner das Leben
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Helmut Böttiger hat ein Gegengift zum Opportunismus entdeckt! Allerdings muss er dafür weit zurückgreifen, genauer: auf die Schriften des ganz und gar unfräuleinhaften frühen literarischen Fräuleinwunders Gisela Elsner. Hier findet Böttiger jede Menge quer zum Establishment (auch zum linken) liegende, wortwitzige und satirische Stücke. Etwa über die Salonlinken oder die Kleinbürgerlichkeit in ihrer Partei, der DKP, vor allem aber in Sachen Feminismus. Allerdings räumt der Rezensent auch den deutlichen Qualitätsabfall ein zwischen politisch engagierten Texten und den laut Böttiger wenig brillanten Texten über Literatur, die der Verlag in einem zweiten Band untergebracht hat. Insgesamt aber reichen die Schriften ihm, um Elsner als zu früh gekommene Jelinek zu bejubeln.

© Perlentaucher Medien GmbH