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2 Kundenbewertungen

Ob Señora Botero de Mejia, eine Greisin, die durch die Straßen von Bogotá zieht und Nahrungsmittel an die Ärmsten verteilt, ob der Schuhputzer Xavier in Ecuador, der sich für die Geheimnisse der Sprache interessiert, ob eifersüchtige Rentner oder strenggläubige minderjährige Mütter: Andreas Altmann destilliert aus ihren Lebensgeschichten ein unsentimentales Porträt des heutigen Südamerika und zeigt, dass Gier und Zerstörung nur eine Handbreit von Barmherzigkeit und Liebe entfernt sind. Dabei mischt sich in seine Wut über den Zustand der Welt immer neu seine Liebe zu den Menschen, deren…mehr

Produktbeschreibung
Ob Señora Botero de Mejia, eine Greisin, die durch die Straßen von Bogotá zieht und Nahrungsmittel an die Ärmsten verteilt, ob der Schuhputzer Xavier in Ecuador, der sich für die Geheimnisse der Sprache interessiert, ob eifersüchtige Rentner oder strenggläubige minderjährige Mütter: Andreas Altmann destilliert aus ihren Lebensgeschichten ein unsentimentales Porträt des heutigen Südamerika und zeigt, dass Gier und Zerstörung nur eine Handbreit von Barmherzigkeit und Liebe entfernt sind. Dabei mischt sich in seine Wut über den Zustand der Welt immer neu seine Liebe zu den Menschen, deren Lebenswille und Schönheit.

Andreas Altmann hat ein wunderbar intensives, witziges und nachdenkliches Reisebuch geschrieben, fesselnd bis zur letzten Seite.
  • Produktdetails
  • DuMont Taschenbücher Nr.6420
  • Verlag: Dumont Buchverlag
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 270
  • Erscheinungstermin: 31. August 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 126mm x 20mm
  • Gewicht: 270g
  • ISBN-13: 9783832164201
  • ISBN-10: 3832164200
  • Artikelnr.: 47114487
Autorenporträt
Andreas Altmann lebt als Schriftsteller in Paris. Er hat achtzehn Bücher veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller. Bei DuMont erschienen: 'Reise durch einen einsamen Kontinent' (DuMont Taschenbuch 2017), 'Im Land der Regenbogenschlange' (DuMont Taschenbuch 2017), 'Sucht nach Leben' (2009), 'Im Land der Freien' (2010) und 'Triffst du Buddha, töte ihn!' (2010). Andreas Altmann wurde u. a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Seume-Literaturpreis und dem Reisebuch-Preis ausgezeichnet. www.andreas-altmann.com
Rezensionen
"Andreas Altmann ist so etwas wie der Superstar der deutschen Reiseschriftsteller."
KÖLNER STADTANZEIGER

"Teils amüsant, teils ernst, schafft es der 60-Jährige, seine Reise auch für andere erlebbar zu machen."
KÖLNISCHE RUNDSCHAU

"Wer nach diesem Buch nicht mit dem Meditieren anfängt, der tut es nie!"
NEUE PRESSE

"Eine klarsichtige, persönliche und mutige Reportage, die auch den Hiergebliebenen die Augen öffnet."
SÜDKURIER

"Altmann krallt sich ins Leben, lässt nichts aus, nicht die Wut und schon gar nicht die Leidenschaft."
AUGSBURGER ALLGEMEINE

"Andreas Altmann hat eine klarsichtige, persönliche und mutige Reportage geschrieben, die auch den Hiergebliebenen die Augen öffnet."
BOLERO

"Altmann hat einen Selbstversuch in Vipassana Meditation gewagt und wie immer vergnüglich und pointiert darüber geschrieben."
ACTIVE BEAUTY

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 08.11.2007

Ein Beichtvater reist durch die Anden

Das Buch beginnt mit einer Warnung. "Es wird nicht beschaulich, es wird anstrengend", schreibt Andreas Altmann zum Anfang seiner viermonatigen Reise entlang der Anden, von Kolumbien nach Chile. Und tatsächlich: keine beschaulichen Andendörfer, keine farbenfrohen Märkte, keine atemberaubenden Aussichten und keine Sehenswürdigkeiten, Altmann schreibt keinen Reiseführer. Mal flüchtig auf der Durchreise, mal nah und intensiv erzählt er vielmehr die Lebensgeschichten der Menschen, denen er begegnet. Da ist Señora Botero de Mejía, eine zweiundachtzig Jahre alte Witwe, die durch die Straßen von Bogotá zieht und Essen an die Ärmsten verteilt. Da sind blinde Fußballspieler voller Lebensmut, lethargische Minenarbeiter, die ihr Glück bei Prostituierten suchen, und ein literaturbegeisterter Schuhputzer. Altmann sucht die Nähe der Menschen, hört zu, fragt nach und kommentiert. Aus ihren schönen, traurigen und manchmal lustigen Geschichten setzt er ein schemenhaftes, nachdenklich machendes Porträt der Andenländer zusammen. Doch das Reisebuch ist auch anstrengend: immer dann, wenn Altmann das Geschichtenerzählen vergisst und sich selbst in den Vordergrund drängt. Wenn seine einfühlsamen Beobachtungen und sein gewitzter Blick dem gehobenen Zeigefinger und der Überheblichkeit weichen. Wenn Altmann sich zum "Beichtvater" erhöht und zugleich alles Religiöse - fast schon paranoid - immer wieder verdammt. Dann wird es für den Leser anstrengend.

klau

"Reise durch einen einsamen Kontinent - Unterwegs in Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Chile" von Andreas Altmann. Dumont Buchverlag, Köln 2007. 271 Seiten. Gebunden, 17,90 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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"Ein wunderbares Beispiel für die große Stärke des leidenschaftlichen Herumtreibens und geschichtensammelnden Schönschreibers. Er findet Worte, die nur einem belesenen, sensiblen und hellwache Geist entspringen können." -- WELT

"Der große Meister der Reisereportage. [...] Einfühlsam. [...] Ein Abendteuerbuch mit dem neugierigen Blick hinter die Kulissen." -- BADISCHE ZEITUNG

"Ein meisterlicher und weit gereister Beobachter des Lebens." -- HÖRZU

"Ein multimedialer Dialog mit Südamerika." -- ABENTEUER UND REISEN

"Altmann saugt in seiner lebendigen Sprache begierig alle Sinneseindrücke auf. Nicht um von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit zu führen, sondern um in jeder Menschenbegegnung eine Erklärung für die Welt zu finden." -- BERLINER MORGENPOST

"Zu hören sind spannende Geschichten." -- TAGESSPIEGEL

"Ein witziges und fesselndes Reisebuch." -- KÖLNER STADT-ANZEIGER

"Einfühlsame Beobachtungen und gewitzter Blick." -- FAZ

"Südamerika ohne Schnörkel." -- SÜDKURIER

"Ein Genuss. [...] Sinnlich und reflektiert." -- DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

"Eine Inspiration für ein anderes, wacheres Unterwegssein." -- TAGESSPIEGEL