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Erstmals behandelt ein Buch die Geschichte der Weltstadt Alexandria während der gesamten Antike. Auf der Grundlage neuester archäologischer Entdeckungen lässt einer der angesehensten Kenner der Alten Geschichte die Schicksale einer der bedeutendsten Metropolen des Altertums lebendig werden. Neben den wichtigsten historischen Ereignissen, wie der Gründung durch Alexander den Großen, der Regierung der Kleopatra, dem Besuch des Kaisers Hadrian, dem Erdbeben des Jahres 365 oder der Ermordung der Philosophin Hypatia, steht das Alltagsleben in dieser zeitweise größten Stadt der Antike im Zentrum der…mehr

Produktbeschreibung
Erstmals behandelt ein Buch die Geschichte der Weltstadt Alexandria während der gesamten Antike. Auf der Grundlage neuester archäologischer Entdeckungen lässt einer der angesehensten Kenner der Alten Geschichte die Schicksale einer der bedeutendsten Metropolen des Altertums lebendig werden.
Neben den wichtigsten historischen Ereignissen, wie der Gründung durch Alexander den Großen, der Regierung der Kleopatra, dem Besuch des Kaisers Hadrian, dem Erdbeben des Jahres 365 oder der Ermordung der Philosophin Hypatia, steht das Alltagsleben in dieser zeitweise größten Stadt der Antike im Zentrum der Darstellung. Aus dem Vielvölkergemisch der wichtigsten Hafenstadt des Mittelmeeres werden vor allem die Gruppen der Ägypter, Griechen, Römer und Juden ausführlich behandelt. Immer wieder richtet sich der Blick auf die weltweit berühmten Gebäude, an erster Stelle den Hafen mit dem Leuchtturm - eines der sieben Weltwunder - den riesigen Sarapis-Tempel oder die Universität mit ihrer großen Bibliothek. "Manfred Clauss vermag den Leser auf hohem Niveau zu fesseln"(Antike Welt).
  • Produktdetails
  • Verlag: KLETT-COTTA
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 368
  • Erscheinungstermin: September 2003
  • Deutsch
  • Abmessung: 233mm x 166mm x 34mm
  • Gewicht: 735g
  • ISBN-13: 9783608943290
  • ISBN-10: 3608943293
  • Artikelnr.: 11833956
Autorenporträt
Manfred Clauss ist Professor für Alte Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Seine Hauptarbeitsgebiete bilden die Geschichte der römischen Kaiserzeit und die Sozialgeschichte der Antike.
Inhaltsangabe
Inhaltsverzeichnis Einleitung Die Hauptstadt des Ptolemäerreiches: 331-30 v.Chr. Ein folgenreicher Traum - Alexander und die Gründung Alexandrias Auf dem Schachbrett - eine erste Wanderung durch Alexandria Vom Mythos geprägt - das Umland Wohltäter, Fettwanst, Flötenspieler - die Ptolemäer und ihre Hauptstadt "Vielstadt" - die Bevölkerung Alexandrias "Alles ist zum Besten geordnet" - der Reichtum der Ptolemäer "Die Schlüssel Ägyptens" - der Hafen von Alexandria Isis und Sarapis - Ägyptens Götter werden griechisch Das Wissen der Welt - die Universität und ihre Bibliothek "Im Käfig der Musen" - die Erde wird vermessen, Homer ediert, der Mensch seziert "Verderbenbringendes Alexandria" - Kleopatra als Königin der Könige Die Provinzhauptstadt: 30 v.Chr. - 284 n.Chr. "Der Kopf Ägyptens" - die Veränderungen durch Augustus "Wer könnte alle Vorteile aufzählen?" - die Garnisonstadt Nikopolis Kaisertempel, Kaiserkanal - ein zweiter Rundgang durch Alexandria "Retter und Wohltäter des ganzen Menschengeschlechts" - die lebenden Götter "Der Geldadel" - die Juden Alexandrias Vom Stadtteil D zum Ghetto - der Aufstand des Jahres 38 "Traian rottete sie in Ägypten aus" - Alexandria und die jüdischen Unruhen "Ich bin der Nil" - die Wunderheilungen Vespasians Station einer Kaiserreise - der Besuch des Reisekaisers "Alle 1.461 Jahre" - das Erscheinen des Phönix Gefahr aus dem Sumpf - der Aufstand der Hirten Der neue Sarapis - Septimius Severus in Alexandria Das "Blutbad" - der Aufenthalt Caracallas "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist" - der Bischof Dionysius von Alexandria Kleopatra ante portas? - Alexandria wird palmyrenisch Der Sitz des Patriarchen: 284-641 n.Chr. "Alexandria die Große" - ein dritter Rundgang "Die mächtigste Gruppe" - die Reeder Alexandrias "Die kriegsliebenden Alexandriner" - der Usurpator Domitius Domitianus Eine "neue" Religion - die christlichen Gemeinden "Wesensähnlich" oder "wesensgleich" - Arius und sein kirchlicher Sonderweg Getreide als Waffe im Kampf um den Glauben - Athanasius "Der Tag der Furcht" - das Erdbeben des Jahres 365 Auf dem Weg zur Mehrheit - die Zerstörung des Sarapeion Cyrus gegen Sarapis - der Kampf geht weiter Der Konflikt wird blutig - die Ermordung der Hypatia "Unter wilden Tieren" - die alexandrinischen Krankenwärter Eine Prügelei für Isis - das Heidentum im 5. Jahrhundert Straußenbälge für den Glauben - die Entscheidung von Chalcedon "Die christusliebende Stadt" - doch welcher Christus? "Ich habe die große Stadt des Abendlandes erobert" - Epilog Anhang Anmerkungen Zum Wert des Geldes Bildnachweis Danksagung Namenregister Sachregister
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Auch wenn Autor Manfred Clauss ein Althistoriker ist, richtet sich seine Geschichte der Stadt Alexandria, an ein breiteres Publikum, versichert Rezensent Karl Christ. In seiner Besprechung referiert Christ ausführlich den Werdegang der Stadt, der sich in der Gliederung des Buches widerspiegelt: etwa ein Drittel sei der glorreichen Zeit als Hauptstadt des Ptolomäerreiches gewidmet, ein weiteres Drittel Alexandrias Sonderstellung in der römischen Kaiserzeit, und der letzte Teil befasse sich mit der Zeit vor der Eroberung durch die Araber. Nachdem im vorigen Kapitel ein Schwerpunkt auf den alexandrinisch-jüdischen Auseinandersetzungen in der Vielvölkerstadt gelegen hatte, steht in diesem letzten Teil laut Christ die Geschichte des alexandrinischen Christentums im Mittelpunkt; hier sei der Religionshistoriker Clauss ganz in seinem Element, schwärmt der Rezensent, der an diesem Grundlagewerk nichts auszusetzen findet.

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