Pflegenden Angehörigen ehrenamtlich helfen - Fringer, André
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Hunderttausende pflegen zuhause, oft über Jahre hinweg, ohne zu klagen hinfällige Eltern, Partner oder behinderte Kinder. Zermürbung, Überforderung und eigene gesundheitliche Probleme sind häufig die Folgen. Explodierende Kosten im Sozialsystem und das propagierte Ideal von ambulant vor stationär rückte zunehmend die Zivilgesellschaft als Mitverantwortliche in den Vordergrund und ließ das soziale Ehrenamt zum hochaktuellen Thema werden. In den letzten Jahren wurden unzählige kommunale Initiativen gegründet, um die Belastungen der pflegenden Laien zu mindern und den Blick auf die positiven…mehr

Produktbeschreibung
Hunderttausende pflegen zuhause, oft über Jahre hinweg, ohne zu klagen hinfällige Eltern, Partner oder behinderte Kinder. Zermürbung, Überforderung und eigene gesundheitliche Probleme sind häufig die Folgen. Explodierende Kosten im Sozialsystem und das propagierte Ideal von ambulant vor stationär rückte zunehmend die Zivilgesellschaft als Mitverantwortliche in den Vordergrund und ließ das soziale Ehrenamt zum hochaktuellen Thema werden. In den letzten Jahren wurden unzählige kommunale Initiativen gegründet, um die Belastungen der pflegenden Laien zu mindern und den Blick auf die positiven Aspekte der heimischen Pflege zu richten. Das soziale Ehrenamt erhielt damit ein neues Gesicht und Gewicht in der Gesellschaft. André Fringer erforscht in inhaltlicher Tiefe und kommunaler Breite, inwiefern ehrenamtliche Helfer Angehörige entlasten können und sich das Verhältnis der Akteure entwickeln kann. Ziel ist es, dass die Pflegebedürftigen möglichst lange zuhause leben können und eine Heimeinweisung verhindert wird. Doch Angehörige dürfen mit dieser stark belastenden Aufgabe nicht alleine gelassen werden. Angehörigenpflege ist nicht nur die Aufgabe eines Einzelnen oder einer Familie, sondern ein Auftrag, den die Zivilgesellschaft als Ganzes wahrnehmen muss.
  • Produktdetails
  • Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag, Reihe Pflegewissenschaft Bd.1
  • Verlag: Tectum-Verlag
  • Artikelnr. des Verlages: 2525
  • Seitenzahl: 296
  • Erscheinungstermin: Januar 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 219mm x 159mm x 25mm
  • Gewicht: 538g
  • ISBN-13: 9783828825253
  • ISBN-10: 3828825257
  • Artikelnr.: 32655052
Inhaltsangabe
Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Widmung Danksagung Vorwort 1 Einleitung und Problemstellung 1.1 AufbauderDissertation 1.2 Angehörigenp ege und Zivilgesellschaftlichkeit 1.2.1 Angehörigenp ege Relevante Literatur 1.2.2 Zivilgesellschaftlichkeit Relevante Literatur 1.3 Zusammenfassung der relevanten Literatur 2 Methodologie und Methodik 2.1 GegenstandderUntersuchung 2.1.1 ZielundZweckderStudie 2.1.2 Forschungsfragen 2.2 Methodologischer Rahmen: Case Study als Forschungsstrategie 2.3 Untersuchungsdesign und Forschungsprozess 2.3.1 Forschungsstrategie und Design 2.3.2 Fallauswahl: zeitliche und räumliche Grenzen (Bounded System) 2.3.3 Datenerhebungsmethoden 2.3.4 Datenanalyse 2.3.5 Gütekriterien 2.3.6 Analytische Generalisierbarkeit und externe Validität 2.3.7 Forschungsethische Überlegungen 3 Ergebnisse Within-Case Analyse 3.1 Ehrenamt 3.1.1 DasPro lderEhrenamtlichen 3.1.2 Soziales Engagement und Angehörigenp ege: die Sicht derEhrenamtlichen 3.1.3 Das soziale Ehrenamt als Kümmerer in der Angehörigenp ege:zentralesErgebnis 3.1.4 Wie Familie sein, ohne Familie zu sein: ein Phasenmodell 3.2 Leistungsempfänger 3.2.1 Das Pro l der Leistungsempfänger 3.2.2 Das alltägliche Leben zu Hause sichern: die Sicht der Angehörigen 3.2.3 Das alltägliche Leben sichern (Social Support): zentrales Ergebnis 3.2.4 Phasen der Entlastung durch das Ehrenamt: Social Support 3.3 Koordination 3.3.1 Den Bedarf nach bürgerschaftlichem Engagement mitgestalten 3.3.2 Das soziale Ehrenamt im Spannungsfeld öffentlichen Interesses 3.3.3 Koordination als Verbindungsglied zwischen Angehörigen, Ehrenamt und Projektinteressen 3.3.4 Ambivalenz zwischen Projektauftrag und zivilgesellschaftlichem Anspruch: zentrales Ergebnis 3.4 Netzwerkpartner 3.4.1 Zur Bedeutung der Netzwerkpartner für das Modellprojekt 3.4.2 Das Netzwerk: Ecomap der Netzwerkbeziehung 3.4.3 Nutzen des Netzwerkes für die beteiligten Akteure: Zur Reziprozität 3.4.4 Zivilgesellschaftlichkeit und p egende Angehörige: die SichtdesNetzwerkes 3.5 Angehörigenp ege und Ehrenamt in lokalen Printmedien 3.5.1 Zur Darstellung der P ege in den Printmedien 3.5.2 Zur Darstellung des Ehrenamts in den Printmedien 3.5.3 Zusammenfassung der Netzwerk-und Zeitungsanalyse 3.6 Angehörigenp ege und Ehrenamt: die Sicht der Experten 3.6.1 Zur Notwendigkeit bürgerschaftlichen Engagements im BereichderP ege 3.6.2 Zivilgesellschaftlichkeit als Herausforderung 3.6.3 Chancen und Möglichkeiten der Zivilgesellschaftlichkeit imBereichderhäuslichenP ege 4 Zentrales Ergebnis Cross-Case Analyse 4.1 Kümmern als Ausdruck von sozialer P icht, Amt und Individualismus 4.1.1 Ursächliche Bedingungen: der besondere Andere als SchutzundHilfebedürftiger 4.1.2 Kontextuelle Faktoren: die Sorge um den Anderen 4.1.3 Strategien: Das bedürftige und verletzliche Ich auf der SuchenachKontinuität 4.1.4 Konsequenzen: Auf der Grenzen lavieren und ausbalancieren 4.1.5 Zentrales Phänomen: Kümmern als Ausdruck von sozialer P icht, Idealismus, als Amt und Ehre 4.2 Social Support: Phasen der Entlastung versus Phasen der Mitleidenschaft 5 Theoretische und praktische Relevanz 5.1 TheoretischeRelevanz 5.1.1 Der besondere Andere: die P icht, sich zu kümmern 5.1.2 Eine neue Kultur des Helfens: Kommunitarismus und liberal-individualistische Sichtweise 5.1.3 Gemeinsinn und Individualismus des dritten Lebensabschnitts 5.1.4 Konsequenzen: Lavieren auf den Grenzen 5.1.5 Stufen zur Entlastung p egender Angehöriger 5.2 PraktischeRelevanz 5.2.1 Ehrenamt versus freiwillige Helfer 5.2.2 P egendeAngehörige 5.2.3 Koordination Literaturverzeichnis