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Philosophie der Lebenskunst beschreibt ein noch unvollendetes Projekt der Zusammenführung zweier Typen von Ethik: der antiken Tugendethik und der modernen Sollensethik. Dieser Band beschreibt die wechselvolle Geschichte der konkreten Anwendung ethischer Reflexion an einzelnen Autoren wie Epikur und Seneca,Montaigne und Gracian, Schopenhauer und Nietzsche bis zu Erich Fromm und Michel Foucault. Auch ostasiatische Weisheitslehren finden in der Darstellung Berücksichtigung. Das Resultat ist ein lebensphilosophischer Begriff moralischer Verpflichtung, die sich aus der Spannung zwischen dem…mehr

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Produktbeschreibung
Philosophie der Lebenskunst beschreibt ein noch unvollendetes Projekt der Zusammenführung zweier Typen von Ethik: der antiken Tugendethik und der modernen Sollensethik. Dieser Band beschreibt die wechselvolle Geschichte der konkreten Anwendung ethischer Reflexion an einzelnen Autoren wie Epikur und Seneca,Montaigne und Gracian, Schopenhauer und Nietzsche bis zu Erich Fromm und Michel Foucault. Auch ostasiatische Weisheitslehren finden in der Darstellung Berücksichtigung. Das Resultat ist ein lebensphilosophischer Begriff moralischer Verpflichtung, die sich aus der Spannung zwischen dem Glücksstreben und der Glücksfähigkeit des Menschen ergibt. In Zeiten der postmodernen Individualisierung und Pluralisierung der Lebensformen erweist sich der alttestamentarische Spruch 'Jegliches hat seine Zeit' als Prinzip einer realistischen Lebenskunst.

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Autorenporträt
Ferdinand Fellmann ist emeritierter Professor für Philosophie. Er lehrte an den Universitäten Münster, Neapel, Chemnitz und Wien.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 23.11.2009

Im Vollzug

Der moderne Mensch hat es schwer mit dem Glück, er trifft es nur im Vorüberziehen. Er darf auch dann nicht versuchen, es festzuhalten, sondern er muss sich sagen, dass es gerade dieses Nicht-Greifen-Können bei fortgesetzter Streckung ist, in dem das Glück begraben liegt. Ich steigere mein Lebensgefühl in der unauflösbaren Differenz zwischen meinem Glücksanspruch und der Erfahrung seiner Unverfügbarkeit, müsste der glückliche Mensch heute trotzig sagen. Wem das zu wenig konkret ist, der hat in Ferdinand Fellmanns Einführungsband in die Lebenskunst einen umsichtigen Berater. Fellmann will die Lebenskunst auf die Lebensphilosophie zurückführen. Das Leben erschließt sich im Vollzug. Deshalb muss man es begrifflich offenhalten und darf es nicht auf das abstrakte Regelwerk einer präskriptiven Ethik reduzieren. Und doch hält die Philosophie der Lebenskunst an allgemeinen moralischen Prinzipien fest. Fellmann verteidigt diesen Anspruch gegenüber dem postmodernen Vielheitskult, der sich dem trügerischen Glücksversprechen eines fröhlichen Immer-anders-sein-Könnens hingibt. Das Dasein ist immer Spiel und Kampf zugleich, sonst verkümmert es, wird unernst und setzt hart auf. Im Kampf gegen die Homogenität und Fremdbestimmung der Zeit sieht Fellmann den Hauptkampfplatz einer Philosophie der Lebenskunst. (Ferdinand Fellmann: "Philosophie der Lebenskunst zur Einführung". Junius Verlag, Hamburg 2009. 223 S., br., 13,90 [Euro].) thom

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