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Die Entstehung der »Islamophobie« wird gemeinhin als Folge der jüngsten Terroranschläge radikaler Islamisten gesehen. Demgegenüber belegen empirische Analysen, dass antimuslimischer Rassismus bereits lange vorher alltäglich war. In ihren Argumentationen aktivieren dominante Diskurse ein Orient- und Islambild, das orientalisierende und rassistische Merkmale aufweist. Das antimuslimische Gegenbild dient der Versicherung der eigenen kulturellen Identität. Im Unterschied zu Bemühungen, »den Islam« zu verstehen, schlägt dieser Band Dekonstruktion als angemessene Strategie zur Reflexion von Essenzialisierungen und kultureller Hegemonie vor.…mehr

Produktbeschreibung
Die Entstehung der »Islamophobie« wird gemeinhin als Folge der jüngsten Terroranschläge radikaler Islamisten gesehen. Demgegenüber belegen empirische Analysen, dass antimuslimischer Rassismus bereits lange vorher alltäglich war. In ihren Argumentationen aktivieren dominante Diskurse ein Orient- und Islambild, das orientalisierende und rassistische Merkmale aufweist. Das antimuslimische Gegenbild dient der Versicherung der eigenen kulturellen Identität. Im Unterschied zu Bemühungen, »den Islam« zu verstehen, schlägt dieser Band Dekonstruktion als angemessene Strategie zur Reflexion von Essenzialisierungen und kultureller Hegemonie vor.
  • Produktdetails
  • Kultur und soziale Praxis
  • Verlag: Transcript
  • Seitenzahl: 182
  • Erscheinungstermin: Juni 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 231mm x 151mm x 15mm
  • Gewicht: 295g
  • ISBN-13: 9783837610819
  • ISBN-10: 3837610810
  • Artikelnr.: 25642118
Autorenporträt
Iman Attia (Dr. phil.), Rassismus- und Migrationsforschung, Alice Salomon Hochschule Berlin.
Rezensionen
"Attias solide Studie kann [...] allen am Islamdiskurs Interessierten nur empfohlen werden. Dass die Interviews schon vor längerer Zeit geführt wurden, ändert nichts an der Aktualität der Ergebnisse. Im Gegenteil, Attia kann anhand aktueller Debatten zeigen, dass nicht allein der allgegenwärtige Terrorismusverdacht das westliche Bild vom 'Islam' prägt, sondern Stereotype bereits im Kindesalter angelegt werden. Riem Spielhaus, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 7/8 (2010) "Die Arbeit von Iman Attia ist ohne Zweifel ein bemerkenswerter Baustein dafür, zu einem gerechten und globalen, interkulturellen Dialog in Augenhöhe zu kommen. Nicht nur Studierende der Kulturwissenschaften, sondern auch alle politisch denkenden, gesellschaftlichen Akteure werden von der Arbeit profitieren." Jos Schnurer, www.socialnet.de, 27.08.2009 Besprochen in: KISMET, 06.08.2009, Ferdinand Lughofer monitor, 46/6 (2010), Alex Buchte