8,99 €
8,99 €
inkl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
8,99 €
inkl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Alle Infos zum eBook verschenken
Als Download kaufen
8,99 €
inkl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Abo Download
9,90 € / Monat*
*Abopreis beinhaltet vier eBooks, die aus der tolino select Titelauswahl im Abo geladen werden können.

inkl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Einmalig pro Kunde einen Monat kostenlos testen (danach 9,90 € pro Monat), jeden Monat 4 aus 40 Titeln wählen, monatlich kündbar.

Mehr zum tolino select eBook-Abo
Jetzt verschenken
8,99 €
inkl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Alle Infos zum eBook verschenken
0 °P sammeln

  • Format: ePub

1 Kundenbewertung


Die komplett überarbeitete Bestseller-Biografie über Karol Wojtyla - Papst Johannes Paul II. - von dem Insider der katholischen Kirche: Andreas Englisch, der mit seiner einzigartigen Papst-Biografie durch besonderes Wissen und Einfühlsamkeit über die Geheimnisse des Vatikans besticht. Zunächst ist der Papst nur sein Job. Denn als Andreas Englisch vor über 20 Jahren als Korrespondent nach Rom geschickt wird, hält er den Kirchenstaat für eine pompöse Institution und den Papst für einen rückständigen Moralapostel. Doch mit jedem Tag, den Andreas Englisch in der Nähe des Heiligen Stuhls sowie des…mehr

  • Geräte: eReader
  • mit Kopierschutz
  • eBook Hilfe
  • Größe: 2.25MB
Produktbeschreibung
Die komplett überarbeitete Bestseller-Biografie über Karol Wojtyla - Papst Johannes Paul II. - von dem Insider der katholischen Kirche: Andreas Englisch, der mit seiner einzigartigen Papst-Biografie durch besonderes Wissen und Einfühlsamkeit über die Geheimnisse des Vatikans besticht. Zunächst ist der Papst nur sein Job. Denn als Andreas Englisch vor über 20 Jahren als Korrespondent nach Rom geschickt wird, hält er den Kirchenstaat für eine pompöse Institution und den Papst für einen rückständigen Moralapostel. Doch mit jedem Tag, den Andreas Englisch in der Nähe des Heiligen Stuhls sowie des obersten Kirchenmannes verbringt, ändert sich seine Wahrnehmung. Er beobachtet Johannes Paul II. bei Privataudienzen, Messen und Seligsprechungen, beim Skifahren ebenso wie im Krankenhaus. Vor allem aber begleitet er den »Marathonmann Gottes« im Papstflugzeug auf dessen Reisen rund um die Welt. Dank dieser Einblicke zeichnet Andreas Englisch ein aufregendes und intimes Porträt eines Menschen voller Widersprüche: Karol Wojtyla ist der Medienpapst der Moderne, der sich wie ein Popstar zu inszenieren weiß. Der Hardliner, der im Zeitalter von Aids gegen Verhütung predigt, der erste Papst, der Juden um Vergebung bittet, der unbequeme Politiker, der die Sowjets bekämpft und den Irak-Krieg ablehnt. Und er ist ein Mystiker, der wartet, bis Gott zu ihm spricht. Nun wird Johannes Paul II selbst heiliggesprochen. Andreas Englisch begleitete als Reporter des Papstes Johannes Paul II. und dessen Gefolge im Vatikan und auf den Reisen rund um den Globus, bis zum Tod des Papstes. Humorvoll und unterhaltsam schildert er, was sich wirklich hinter den Kulissen des Kirchenstaates abspielte und wie dieser Papst die Herzen der Menschen bis heute zu erobern vermag. Am 27. April 2014, dem Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit, wird Johannes Paul II. heiliggesprochen. Die Biografie über Papst Johannes Paul II. stand monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste und wurde unter anderem in die Niederlande, nach Frankreich, Polen, Korea, Ungarn, Litauen und Kroatien verkauft. Dies ist die von Andreas Englisch überarbeitete und erweiterte Neuauflage des Bestsellers »Johannes Paul II. Das Geheimnis des Karol Wojtyla«.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: GRIN Verlag
  • Seitenzahl: 420
  • Erscheinungstermin: 14.04.2014
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783957510099
  • Artikelnr.: 40745931
Autorenporträt
Andreas Englisch ist der bekannteste deutsche Vatikan-Korrespondent. Er wurde in Werl in Westfalen geboren. Nach dem Abschluss des Studiums der Journalistik, Germanistik und Sprachwissenschaften an der Universität Hamburg arbeitete er zunächst als Redakteur für die Bergedorfer Zeitung und das Hamburger Abendblatt. Im Jahr 1987 wechselte er nach Rom. Seitdem bestaunt Englisch in Rom jeden Tag aufs Neue die Welt seines Gastlandes und den wundersamen Kosmos hinter den Mauern des Vatikans. Neben ...
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 05.11.2003

Szenen eines Stellvertreters
Andreas Englisch schreibt den Papst in die Bestenliste hinein

Der Autor Andreas Englisch ist seit vielen Jahren Italien-Korrespondent für die Zeitungen des Springer-Verlages; seit 1995 gehört er zu den beim Vatikan akkreditierten Journalisten, die den Papst auf seinen Reisen begleiten dürfen. Immerhin acht Jahre folgt er Karol Wojtyla also schon auf Schritt und Tritt, und man geht richtig in der Erwartung, daß die permanente räumliche Nähe den Autor mit reichlich farbigem Erzählstoff versorgt hat.

Andreas Englisch schildert die Biographie des Papstes, als ob er die Geschichte jemandem berichtet, der noch kaum etwas über diesen Pontifex weiß. Das mag für Papst-Einsteiger, die sich erst in den letzten Jahren für Karol Wojtyla zu interessieren begonnen haben, durchaus genau das Richtige sein. Ergänzt wird das Porträt der Person um mit Selbstironie geschilderte Szenen aus dem Journalistenleben und Einblicke ins schlagzeilensüchtige Mediengewerbe (",Sorge um den Papst' geht immer"). Die Fakten stimmen im großen und ganzen; daß Englisch mehrfach vom Kniefall des Papstes an der Klagemauer spricht, irritiert allerdings - da scheint ihm Willy Brandt im Unterbewußten einen Streich gespielt zu haben. Immerhin: Als die chronologische Erzählung schließlich auf den Besuch des Papstes in Israel zu sprechen kommt, wird korrekt berichtet: Der Papst hatte damals ein Blatt Papier mit der Vergebungsbitte der katholischen Christen einem Spalt in der Klagemauer anvertraut.

Andreas Englisch hat sich entschieden, seine persönlichen Erlebnisse nicht als Basis für eine weit ausgreifende Analyse dieses wirkungsmächtigen Pontifikats zu nutzen, sondern in erster Linie Beobachter des Menschen Wojtyla zu sein. Die Beobachtungen bettet er ein in die Geschichte seiner persönlichen Verwandlung vom mit der üblichen Munition bewaffneten Papstkritiker (Zölibat, Unfehlbarkeit, Empfängnisverhütung) hin zum Bewunderer Karol Wojtylas. Er verhehlt nicht, daß diese Konversion ihn als distanzierten Berichterstatter zunehmend unbrauchbar macht.

Für Leser, die sich schon etwas länger mit Person und Wirken Johannes Pauls II. beschäftigen, wird es vor allem Anekdoten zu entdecken geben. Der Medienikone Johannes Paul, dem "Telepontifex", ist Englisch nur räumlich näher gekommen als diejenigen, die sich in den Medien über den Papst informieren. Zwar häufen sich in der zweiten Hälfte des Buches Wendungen wie "Der Papst erkannte", oder "Der Papst weiß", aber solche Erkenntnisse hat Andreas Englisch nicht in persönlichen Gesprächen mit Johannes Paul gewonnen, sondern gewissermaßen durch Einfühlung.

Sein Buch ist deshalb von Interesse, weil es zeigt, wie genau der Papst den Schritt vom päpstlichen "Wir" zum menschlichen "Ich" auch gegenüber Journalisten zu kontrollieren weiß, wie sehr Johannes Paul II. Herr seiner Bilder ist, gleich ob sie nun durch Fotos, Filme oder Worte der Öffentlichkeit übermittelt werden. Viel ist über das völlig andere Verhältnis dieses Papstes zu den Medien geschrieben worden - er hat den Nutzen des Fernsehens für den Bilderreichtum der Kirche entdeckt. Der persönliche Umgang Andreas Englischs mit dem Papst aber beschränkt sich überwiegend auf ein paar freundliche Worte, ein Lächeln hier, ein Kopfnicken dort.

Der Autor ist jedoch imstande, noch einmal die ganze Fülle symbolträchtiger Bilder, die Johannes Paul II. geschaffen hat, zu vergegenwärtigen: der Papst in Polen; der Papst in der Gedenkstätte Yad Vashem; der Papst an der Klagemauer und auf dem Berge Sinai; der Papst beim Oberhaupt der koptischen Christen, bei den Patriarchen der Ostkirchen, in der Al-Azhar-Universität zu Kairo; der Papst bei seinem Attentäter und in Fatima. Anschaulich beschreibt Englisch, wie die Aura Karol Wojtylas die Bedeutung eines Bildes zu formen imstande ist: Die syrische Regierung hatte darauf gedrängt, daß Johannes Paul eine von den Israelis zerstörte Kirche in Kuneitra besuchen möge. Die propagandistische Absicht war offensichtlich, dennoch willigte der Papst ein. Aber als er die Kirchenruine betrat, um zu beten, ergab sich ein Bild vom Papst in den Trümmern, dessen Symbolgehalt jede tagespolitische Botschaft überstrahlte.

Wenn Andreas Englisch von solchen Begebenheiten, die sich zu einem bleibenden Bild verdichten, mit zunehmender Sympathie und Bewunderung berichtet, dann wirkt er weniger wie ein Insider mit Hintergrundwissen, sondern vielmehr wie der Stellvertreter all jener, die sich von Johannes Paul II. in seinen Bann haben ziehen lassen. Was Englisch anhand seiner selbst schildert, haben unzählige andere auch erfahren: daß die Bilder des kranken, unbeugsamen, unermüdlich zum Frieden mahnenden Papstes nicht nur ihre Meinung über Johannes Paul II., sondern auch über die katholische Kirche insgesamt verändert haben. Insofern hat das Buch repräsentativen Charakter.

Die eigene Stellvertreterfunktion hat Karol Wojtyla auf durchaus dramatische Weise zu seinem Siechtum in Verbindung gesetzt: Den Bedenken, die Fernsehbilder des hinfälligen Pontifex seien der Öffentlichkeit kaum noch zuzumuten, begegnete er mit der Feststellung: "Sah Christus am Kreuz etwa majestätisch aus?" Wenn Christus stellvertretend für uns gelitten hat am Kreuz, was ist dann das Leiden des Stellvertreters Christi? Dieser Medienpapst hat es verstanden, seinen Anblick zum Symbol für das Leiden in aller Welt zu machen. Zugleich geht von diesem Anblick so etwas wie eine erlösende Wirkung aus: Aus der unzeitgemäßen Autorität, deren unangenehmen Mahnungen die Katholiken kaum noch zu folgen bereit waren, ist ein Objekt des Mitleids geworden.

Spätestens als Andreas Englisch einen Satz mit "Du, mein Sohn" beginnt und seinen eigenen kleinen Sprößling meint, dem das Buch gewidmet ist und dem er die ganze Geschichte eigentlich erzählen will, wissen wir, daß es um ihn geschehen ist. Da hat er nicht nur die Distanz zu seinem Gegenstand, sondern auch zu sich selbst verloren. Das "Geheimnis des Karol Wojtyla" aber, von dem der Untertitel des Buches spricht, bleibt ungelüftet. Englisch sagt, es sei das gleiche Geheimnis, daß auch in der Eucharistie gefeiert werde. Ist es die Neugier auf das Geheimnis der Realpräsenz Christi, das Andreas Englischs Buch auf Platz fünf der aktuellen Bestenliste befördert hat?

MICHAEL GASSMANN.

Andreas Englisch: "Johannes Paul II."Das Geheimnis des Karol Wojtyla. Ullstein Verlag, München 2003. 382 S., geb., 22,- [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
…mehr

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Andreas Englisch, von Haus aus Journalist und als Korrespondent nach Rom entsandt, schlägt in seiner Biografie einen ganz und gar persönlichen Ton an und schildert seine Wandlung vom Beobachter zum Bewunderer - eines nicht ganz unkritischen Bewunderers, setzt Markus Brauck hinzu. Man muss diesen bekenntnishaften, emotionalen Stil mit manchmal eitlen Untertönen nicht mögen, gesteht er und lässt offen, wieweit er ein nicht unkritischer Bewunderer des Autors ist, aber man könne viel daraus lernen, insistiert er. Lernen, warum dieser Papst, der mittlerweile 25 Jahre im Amt ist - und das haben nur drei Päpste geschafft, weiß Brauk, Apostel Petrus mitgerechnet - , eine solche Faszination auf Millionen von Menschen ausübt, so dass selbst der Kirche fern stehende Menschen wie Englisch seiner Ausstrahlung und seiner moralischen Autorität erliegen. Ein Buch also, meint Brauck, dass gerade auch für Kritiker und Gegner des Papstes aufschlussreich sein könnte. Er rechnet es dem Autor positiv an, dass er sich nicht in eine Scheinobjektivität zurückzieht, wie es ihm als Reporter erlaubt wäre, sondern den Verlust der Objektivität zum Thema macht, ohne dabei auch die negativen Seiten des Papstes völlig aus den Augen zu verlieren.

© Perlentaucher Medien GmbH