Stanislawski-Reader - Stanislawski, Konstantin S.
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Grundlagenwerk für jede Schauspielerin und jeden Schauspieler
Das "Stanislawski-System" ist das Resultat von Stanislawskis lebenslanger Arbeit als Schauspiellehrer und Regisseur. Zahlreiche Methoden und Schulen haben sich aus seiner Lehre entwickelt, so etwa Stella Adlers "Schule der Schauspielkunst" oder Lee Strasbergs "Method Acting", und noch heute wird sein Schauspielansatz in den Schauspielschulen gelehrt.
Stanislawskis Aufbegehren gegen Theatralik und falsches Pathos, gegen das Deklamieren und Übertreiben im Spiel, gegen leere Stilisierung in Inszenierung und Bühnenbild, gegen das
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Produktbeschreibung
Grundlagenwerk für jede Schauspielerin und jeden Schauspieler

Das "Stanislawski-System" ist das Resultat von Stanislawskis lebenslanger Arbeit als Schauspiellehrer und Regisseur. Zahlreiche Methoden und Schulen haben sich aus seiner Lehre entwickelt, so etwa Stella Adlers "Schule der Schauspielkunst" oder Lee Strasbergs "Method Acting", und noch heute wird sein Schauspielansatz in den Schauspielschulen gelehrt.

Stanislawskis Aufbegehren gegen Theatralik und falsches Pathos, gegen das Deklamieren und Übertreiben im Spiel, gegen leere Stilisierung in Inszenierung und Bühnenbild, gegen das Starsystem, das jedes Ensemble zersetzt, ist unverändert modern und gültig. Der Schauspieler soll nicht selbst zum Mittelpunkt werden, sondern hinter der Rolle und ihrer Handlungen im Drama zurücktreten. Er erlebt sein Dasein auf der Bühne als ein doppeltes, soll ein Bewusstsein dafür ausbilden und vor allem nicht im Scheinwerferlicht eine virtuose Leistung erbringen, sondern die Genauigkeit, das Handwerk, vor den schnellen Effekt setzen.

- das Standardwerk für Schauspielerinnen: Stanislawskis System in einer komprimierten Neuedition
- für die Entwicklung der schauspielerischen Identität und ein effektives Rollenstudium
- unverändert gültiger Ansatz für die professionelle Ausübung des Schauspielberufs
- grundlegende Betrachtungen zu Stimme und Sprechen, zum Subtext einer Rolle bis hin zum kontrollierten Spiel
- für Studierende und Lehrende in den Bereichen Schauspiel, Theaterwissenschaft, Dramaturgie, Regie, Film

Die Verbindung der inneren und äußeren Vorgänge

"Die Arbeit des Schauspielers an sich selbst" umfasst grundlegende Dinge wie Überlegungen zum Bühnenhandwerk, zur Phantasie oder zur Muskelentspannung. Eine Rolle kann nur verkörpert werden, wenn Bewusstsein und Kontrolle vorhanden sind für Stimme und Sprechen, für Tempo, Rhythmus und Charakteristik einer Rolle sowie für das Befinden auf der Bühne.

In der "Arbeit des Schauspielers an der Rolle" wird konkret das Kennenlernen und Begreifen von Stück und Rolle in den Vordergrund gestellt, der Untertext aufgespürt, die Arbeit am Inhalt in den Fokus genommen. Wichtig für Stanislawski war, dass ein Schauspieler fähig ist oder befähigt wird, die inneren und äußeren Vorgänge miteinander zu verbinden, d.h. die innere Dialektik zwischen der Kunst des Erlebens und der Kunst der physischen Handlung zu meistern.

Ein Kompass für heute

Die Lektüre von Stanislawskis Schriften, hier in Bernd Stegemanns sorgsam edierter Zusammenfassung, kann Mut machen und bietet zugleich geistige Anregung für die alltägliche Auseinandersetzung mit der Welt, mit dramatischen Stoffen und mit Kolleginnen. Jeder Schauspielstudierende findet darin ein unverändert gültiges System, das ein Kompass sein kann hin zu einem professionellen Verständnis dieses besonderen und wunderbaren Berufs.
  • Produktdetails
  • Verlag: Henschel Verlag
  • 3. Aufl.
  • Seitenzahl: 464
  • Erscheinungstermin: März 2007
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 139mm x 40mm
  • Gewicht: 524g
  • ISBN-13: 9783894875749
  • ISBN-10: 3894875747
  • Artikelnr.: 22494298
Autorenporträt
Stegemann, Bernd§Der Herausgeber Prof. Dr. BERND STEGEMANN hat Schauspieltheater-Regie, Philosophie und Germanistik an der Universität Hamburg und der Freien Universität Berlin studiert und bei Manfred Brauneck promoviert. Von 1999 bis 2002 war er Chefdramaturg am TAT in Frankfurt/Main, von 2004 bis 2007 Dramaturg am Deutschen Theater Berlin. 2005 wurde er zum Professor für Theatergeschichte und Dramaturgie an die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch berufen. Darüber hinaus arbeitete er als Dramaturg von 2008 bis 2017 an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin, seit 2017 am Berliner Ensemble. Er ist Autor und Mitherausgeber vieler Publikationen zur Theatergeschichte.