Greifswald in Vorpommern - Matthiesen, Helge

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Wie wenige andere politische Richtungen waren die protestantischen Konservativen Nord- und Ostdeutschlands von Wandlungen und Umbrüchen betroffen. Sie traten als Deutschkonservative und Freikonservative auf. Sie verbargen sich in der DVP, zersplitterten in mehrere Parteien und Bewegungen. Die Abgrenzung zur NSDAP gerät halbherzig und misslingt schließlich. 1945 ist das Milieu in Teilen intakt, entmachtet die NSDAP und wagt den Neuanfang in der CDU. Entgegen den Bemühungen der SED sind milieuhafte Verbindungen erkennbar, ziehen sich Kontinuitätslinien bis zu den Ereignissen im Herbst 1989.…mehr

Produktbeschreibung
Wie wenige andere politische Richtungen waren die protestantischen Konservativen Nord- und Ostdeutschlands von Wandlungen und Umbrüchen betroffen. Sie traten als Deutschkonservative und Freikonservative auf. Sie verbargen sich in der DVP, zersplitterten in mehrere Parteien und Bewegungen. Die Abgrenzung zur NSDAP gerät halbherzig und misslingt schließlich. 1945 ist das Milieu in Teilen intakt, entmachtet die NSDAP und wagt den Neuanfang in der CDU. Entgegen den Bemühungen der SED sind milieuhafte Verbindungen erkennbar, ziehen sich Kontinuitätslinien bis zu den Ereignissen im Herbst 1989.
  • Produktdetails
  • Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien Nr.122
  • Verlag: Droste Verlag / Droste Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 764
  • Erscheinungstermin: Januar 2000
  • Deutsch
  • Abmessung: 231mm x 162mm x 49mm
  • Gewicht: 1208g
  • ISBN-13: 9783770052257
  • ISBN-10: 3770052250
  • Artikelnr.: 27689292
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Der Autor des vorliegenden Buches hat die historische Entwicklungen des konservativen Milieus von Greifswald prägnant beschrieben, lobt Rezensent Damian Van Melis. Dessen Geschichte sei vor allem geprägt von "wertgebundenen Akteuren" (damit meint der Rezensent gesellschaftlich aktive Bäcker und Pfarrer), die sowohl für die "verheerende Demontage der Demokratie" als auch für "deren Wiedergewinnung 1989" verantwortlich gewesen seien, hat Van Melis gelesen. Der christliche Glaube spielte dabei eine besondere Rolle - viele Menschen hätten aus ihrer Konfession "politische Konsequenzen" gezogen. Dabei sieht der Autor bei den Konservativen Vorpommerns "wenig Kernsubstanz" - nur die Ablehnung der politischen Linken und eine positive Einstellung zur Religion hätte diese ausgezeichnet. Der Autor hat seinen Darstellungen eine "sozialwissenschaftliche Begriffsgeschichte" der Begriffe Milieu und Konservativismus vorangestellt, berichtet der begeisterte Rezensent und fragt "Kann ein gutgeschriebenes Lesebuch mehr bieten?"

© Perlentaucher Medien GmbH