Das Osmanische Reich und die Habsburgermonarchie
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Der Kulturtransfer und die Interaktion zwischen diesen "ewigen" Kontrahenten vom 16.-20. Jahrhundert stehen im Mittelpunkt dieses Sammelbandes. Neben den in der Auseinandersetzung entwickelten Identitätskonstruktionen und Propagandastereotypen werden die Kontakte und Konflikte, etwa am Beispiel des Kultusprotektorates, ausführlich behandelt. Der Schwerpunkt des Bandes liegt einerseits auf dem Gesandtschaftswesen und andererseits auf den insgesamt noch wenig erforschten Berichten der "Orientreisenden". Auch die vermittelnden Dolmetscher/Dragomane werden stärker in den Blick genommen.…mehr

Produktbeschreibung
Der Kulturtransfer und die Interaktion zwischen diesen "ewigen" Kontrahenten vom 16.-20. Jahrhundert stehen im Mittelpunkt dieses Sammelbandes. Neben den in der Auseinandersetzung entwickelten Identitätskonstruktionen und Propagandastereotypen werden die Kontakte und Konflikte, etwa am Beispiel des Kultusprotektorates, ausführlich behandelt. Der Schwerpunkt des Bandes liegt einerseits auf dem Gesandtschaftswesen und andererseits auf den insgesamt noch wenig erforschten Berichten der "Orientreisenden". Auch die vermittelnden Dolmetscher/Dragomane werden stärker in den Blick genommen.
  • Produktdetails
  • Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Ergänzungsbde. Bd.48
  • Verlag: Böhlau Wien; Oldenbourg
  • Seitenzahl: 650
  • Deutsch
  • Abmessung: 240mm
  • Gewicht: 1205g
  • ISBN-13: 9783702904883
  • ISBN-10: 3702904883
  • Artikelnr.: 27753528
Autorenporträt
Prof. Karl Vocelka lehrt Österreichische Geschichte an der Universität Wien. Er ist durch zahlreiche einschlägige Publikationen zu diesem Thema ausgewiesen.

Martin Scheutz, geboren 1967, ist Universitätsdozent am Institut für Geschichte der Universität Wien/Institut für Österreichische Geschichtsforschung. Forschungsschwerpunkte: historische Kriminalitätsgeschichte in der Neuzeit, Selbstzeugnisse, Stadt- und Regionalgeschichte, Frömmigkeitsgeschichte.
Inhaltsangabe
Vorwort des Direktors des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung
Marlene Kurz, Martin Scheutz, Karl Vocelka und Thomas Winkelbauer, Einleitung zum Band
1. Kontakte und Konflikte
Holger Th. Gräf, Erbfeind der Christenheit oder potentieller Bündnispartner? Das Osmanenreich im europäischen Mächtesystem des 16. und 17. Jahrhunderts gegenwartspolitisch betrachtet
Marlene Kurz, Österreich in der osmanischen Historiographie
Claire Norton, The Lutheran is the Turks luck: Imagining Religious Identity, Alliance and Conflict on the Habsburg-Ottoman Marches in an Account of the Sieges of Nagykanizsa 1600 and 1601
Antal András Deák, Zur Geschichte der Grenzabmarkung nach dem Friedensvertrag von Karlowitz
Andrea Pühringer, Christen contra Heiden? Die Darstellung von Gewalt in den Türkenkriegen
Barbara Haider-Wilson, Zum Kultusprotektorat der Habsburgermonarchie im Osmanischen Reich von den Rechtsgrundlagen und seiner Instrumentalisierung im 19. Jahrhundert (unter besonderer Berücksichtigung Jerusalems)
Arno Strohmeyer, Das Osmanische Reich ein Teil des europäischen Staatensystems der Frühen Neuzeit?
2. Türkenbilder und Türkenpropaganda
Franz Bosbach, Imperium Turcorum oder Christianorum Monarchia Die Osmanen in der heilsgeschichtlichen Deutung Mercurino Gattinaras
Antje Niederberger, Das Bild der Türken im deutschen Humanismus am Beispiel der Werke Sebastian Brants (1456 - 1521)
Jan Paul Niederkorn, Argumentationsstrategien für Bündnisse gegen die Osmanen in Gesandtenberichten
Christine Gigler, Gaistliche Kriegsrüstung . Die Türkenpredigten des Gurker Bischofs Urban Sagstetter (1566/67)
Iskra Schwarcz, Konfliktverhältnisse auf dem Balkan und die kaiserliche Propaganda in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts
3. Gesandte und Gesandtschaftswesen
Ralf C. Müller, Der umworbene Erbfeind : Habsburgische Diplomatie an der Hohen Pforte vom Regierungsantritt Maximilians I. bis zum Langen Türkenkrieg ein Entwurf
Bart Severi, Representation and Self-Consciousness in 16thCentury Habsburg Diplomacy in the Ottoman Empire
Harriet Rudolph, Türkische Gesandtschaften ins Reich am Beginn der Neuzeit Herrschaftsinszenierung, Fremdheitserfahrung und Erinnerungskultur am Beispiel der Gesandtschaft von Ibrahim Bey in Frankfurt am Main 1562