Passiones animae

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This volume examines the theory of the passions through diverse strands of medieval philosophy and theology, from the Aristotelian scholastic tradition to the Platonic tradition, including the spiritual and monastic literature of the Middle Ages. The essays highlight the anthropological and moral philosophical relevance of previously overlooked and neglected texts.
Mit passiones animae werden in der aristotelischen Tradition die emotionalen Regungen und Empfindungen des Menschen bezeichnet. Bereits in der Grundlegung bei Aristoteles fanden die Ansätze verschiedener Denker und Schulen zu
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Produktbeschreibung
This volume examines the theory of the passions through diverse strands of medieval philosophy and theology, from the Aristotelian scholastic tradition to the Platonic tradition, including the spiritual and monastic literature of the Middle Ages. The essays highlight the anthropological and moral philosophical relevance of previously overlooked and neglected texts.
Mit passiones animae werden in der aristotelischen Tradition die emotionalen Regungen und Empfindungen des Menschen bezeichnet. Bereits in der Grundlegung bei Aristoteles fanden die Ansätze verschiedener Denker und Schulen zu einer erklärenden Synthese. Diese wurde zum Ausgangspunkt der vielfältigen und auf hohem terminologischem Niveau diskutierten Affektlehren im mittelalterlichen Denken. In diesem Band sind Untersuchungen renommierter Autoren zur Theorie von den Leidenschaften in den verschiedensten Strängen mittelalterlicher Philosophie und Theologie versammelt. Das Interesse erstreckt sich dabei von den aristotelisch-scholastischen Lehren über die platonische Tradition bis auf den umfangreichen und erst in Ansätzen erschlossenen Bereich der spirituellen und monastischen Literatur des Mittelalters, wodurch die anthropologische und moralphilosophische Relevanz bisher wenig oder gar nicht bearbeiteter Texte hervorgehoben wird. Das in der Passioneslehre erlangte Verständnis des Menschen als einer spannungsreichen Einheit von rationalen und emotionalen Kräften ist ein zentraler Beitrag des Mittelalters zur Anthropologie, der in gegenwärtigen philosophischen und moraltheologischen Kontexten verstärkt aufgegriffen wird. In die 2., erweiterte Auflage sind grundlegende Beiträge zu den passiones animae bei Dionysius Areopagita, Peter Abaelard, Radulfus Ardens, Johannes Duns Scotus und Meister Eckhart aufgenommen worden.
  • Produktdetails
  • Veröffentlichungen des Grabmann-Institutes
  • Verlag: Akademie Verlag
  • 2., erw. Aufl.
  • Seitenzahl: 317
  • Erscheinungstermin: 29. August 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 246mm x 177mm x 25mm
  • Gewicht: 778g
  • ISBN-13: 9783050056593
  • ISBN-10: 3050056592
  • Artikelnr.: 36015159
Autorenporträt
Christian Schäfer, Otto-Friedrich-Universität Bamberg; Martin Thurner, Ludwig-Maximilians-Universität München.
Inhaltsangabe
Johannes Brachtendorf: Die Emotionen bei Augustinus Wiebke
Marie Stock: Polypathie. Zur Theorie der Seele nach Dionysius Areopagita Christian Schäfer: Johannes Damascenus und die Ökonomie der Leidenschaften in der Tradition hellenistischer Philosophenschulen Susanne Lehmann: Die Leidenschaften der Seele bei Peter Abaelard Ulrich Köpf: Die Leidenschaften der Seele im Werk Bernhards von Clairvaux Stephan Ernst: Die passiones animae im Speculum universale des Radulfus Ardens Marianne Schlosser: Die Leidenschaften der Seele bei David von Augsburg Rainer Jehl: Leidenschaft und Sünde. Zur Stellung der passiones animae in Psychologie, Sünden
und Lasterlehre sowie Erlösungslehre Bonaventuras Irmgard Rüsenberg: Erfüllung und Entsagung. Die Leidenschaft der Gottesminne bei Mechthild von Magdeburg Jörg Alejandro Tellkamp: Natur
und erkenntnisphilosophische Grundlagen der passiones animae bei Albert dem Großen Eberhard Schockenhoff: Die Lehre von den passiones animae in der Anthropologie des Thomas von Aquin Marko J. Fuchs: Passio est aequivocum
passiones animae und affectiones voluntatis bei Johannes Duns Scotus Rolf Schönberger: Tun und Leiden. Die Ambivalenz der Leidenschaften bei Meister Eckhart Gerhard Leibold: Die passiones animae bei Ockham Martin Thurner: Nikolaus Cusanus als Denker der Freude