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Die Tropen und ihre Bewohner rufen seit jeher Phantasien und Ängste hervor. Heute steht die Sorge um den Verlust letzter Urwälder und indigener Kulturen im Vordergrund. Diese Sicht verkennt aber häufig die historische Konstitution aktueller Konfliktlagen.Die Autorin zeigt am Beispiel einer indigenen Gruppe im Südosten Venezuelas, wie der externe Zugriff auf natürliche Ressourcen hier über Jahrhunderte prägend gewirkt hat - und zwar sowohl auf die Natur selbst wie auf die kulturellen und sozialen Verhältnisse. Dabei werden überraschende Verbindungen sichtbar zwischen Ressourcenperipherie und…mehr

Produktbeschreibung
Die Tropen und ihre Bewohner rufen seit jeher Phantasien und Ängste hervor. Heute steht die Sorge um den Verlust letzter Urwälder und indigener Kulturen im Vordergrund. Diese Sicht verkennt aber häufig die historische Konstitution aktueller Konfliktlagen.Die Autorin zeigt am Beispiel einer indigenen Gruppe im Südosten Venezuelas, wie der externe Zugriff auf natürliche Ressourcen hier über Jahrhunderte prägend gewirkt hat - und zwar sowohl auf die Natur selbst wie auf die kulturellen und sozialen Verhältnisse. Dabei werden überraschende Verbindungen sichtbar zwischen Ressourcenperipherie und industriellen Zentren, zwischen produktivem Einschluss und Marginalisierung, zwischen Materialität und Diskurs.
  • Produktdetails
  • Kultur und soziale Praxis
  • Verlag: Transcript
  • Seitenzahl: 296
  • Erscheinungstermin: September 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 227mm x 151mm x 25mm
  • Gewicht: 498g
  • ISBN-13: 9783899427516
  • ISBN-10: 3899427513
  • Artikelnr.: 22810504
Autorenporträt
Martina Grimmig (Dr. phil.), Soziologin und Ethnologin, forscht und lehrt zu den Themen Ressourcenkonflikte und indigene Völker sowie geschlechtsspezifische Dimensionen internationaler Arbeitsmigration.