Geist, Psyche und Gehirn
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Mit der Frage nach dem "Geist" wird ein Thema angesprochen, dem die Philosophie des deutschen Idealismus noch eine vollkommen andere Bedeutung zumessen konnte, als wir dies heute gewohnt sind. Geist in seinem Selbstsein scheint unbestimmbar geworden in einer Zeit, in der Neurobiologen funktionelle Prozesse im zentralen Nervensystem des Gehirns als korrelierende Variable zu mentalen Vorgängen beschreiben. In diesem Buch wird nach den "verstehbaren Zusammenhängen" zwischen Krankheitsvorgängen des menschlichen Seelenlebens und den Grundeigenschaften des Mentalen, insbesondere des Psychischen, gefragt.…mehr

Produktbeschreibung
Mit der Frage nach dem "Geist" wird ein Thema angesprochen, dem die Philosophie des deutschen Idealismus noch eine vollkommen andere Bedeutung zumessen konnte, als wir dies heute gewohnt sind. Geist in seinem Selbstsein scheint unbestimmbar geworden in einer Zeit, in der Neurobiologen funktionelle Prozesse im zentralen Nervensystem des Gehirns als korrelierende Variable zu mentalen Vorgängen beschreiben. In diesem Buch wird nach den "verstehbaren Zusammenhängen" zwischen Krankheitsvorgängen des menschlichen Seelenlebens und den Grundeigenschaften des Mentalen, insbesondere des Psychischen, gefragt.
  • Produktdetails
  • Verlag: Peter Lang Ltd. International Academic Publishers
  • Artikelnr. des Verlages: .53750, 53750
  • Neuausg.
  • Seitenzahl: 146
  • Erscheinungstermin: 24. Oktober 2005
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 146mm x 12mm
  • Gewicht: 210g
  • ISBN-13: 9783631537503
  • ISBN-10: 3631537506
  • Artikelnr.: 27628556
Autorenporträt
Die Herausgeber: Hinderk Meiners Emrich, geboren 1943 in Witzenhausen, Arzt und Professor für Neurologie und Psychiatrie/Klinische Pharmakologie, Psychotherapeut, Psychoanalytiker; 1972 Habilitation an der Technischen Universität Berlin für das Fach Molekulare Neurobiologie; 1987 Habilitation für das Fach Psychiatrie an der Ludwig-Maximilians-Universität München; Leiter der Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover; Lehrauftrag an der Deutschen Akademie für Film und Fernsehen; 1999 Promotion in Philosophie; seit 2002 Venia Legendi für Philosophie an der Universität Hannover.
Udo Schneider, geboren 1959 in Hachborn, nach dem Studium der Humanmedizin in Gießen Ausbildung zum Facharzt für Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapie; 1996 Oberarzt in der Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover; 1998 Habilitation für das Fachgebiet Psychiatrie; 2001 Professur für Neurokognition in der Psychiatrie und Leiter dieses Arbeitsbereiches an der Medizinischen Hochschule Hannover, seit 2003 stellvertretender Leiter der Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt : Hinderk Emrich: Was heißt "psychisch"? - H.M. Emrich/U. Schneider: Was heißt "psychisch"? II - Wahrnehmungsillusionen und ihre Bedeutung für die Erforschung des menschlichen Gehirns - H.M. Emrich/M. Zedler/U. Schneider: Musikalisierung des Lebens und Synästhesie - Wolfgang Paetzold: Das Leib-Seele Problem - Ursula Gast: Dissoziation und Multiple Persönlichkeitsstörung - Anette Liebler: Die verschiedenen Ebenen der Zwangsstörungen - Jann Schlimme/Stefan Kropp: Die "narrative Maske" - ein Verständnismodell zur Innenperspektive Alzheimer-Erkrankter - H.M. Emrich/D.E. Dietrich: Zeitdimension, Erinnerung und Neuropsychologie der Depression - Martin Ohlmeier: Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und Suchterkrankungen im Erwachsenenalter: "Krankheit oder gesellschaftliches Phänomen?"