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Das Verhältnis von Verwaltung und Bürger unterliegt einem Wertewandel der die Erwartungen der Bürger an die Verwaltung deutlich verändert hat und der die Konfliktbereitschaft gegenüber bürokratischen Eingriffen, Vorschriften, Regeln und Normen deutlich erhöht hat. Zugleich sind die Ressourcen der Verwaltung, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, immer geringer geworden. Die Rekordverschuldung im Rahmen der Wiedervereinigung wurde durch eine nicht minder deutliche Neuverschuldung im Rahmen der Finanzkrise weiter vorangetrieben. Seit geraumer Zeit bemühen sich auf der anderen Seite…mehr

Produktbeschreibung
Das Verhältnis von Verwaltung und Bürger unterliegt einem Wertewandel der die Erwartungen der Bürger an die Verwaltung deutlich verändert hat und der die Konfliktbereitschaft gegenüber bürokratischen Eingriffen, Vorschriften, Regeln und Normen deutlich erhöht hat. Zugleich sind die Ressourcen der Verwaltung, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, immer geringer geworden. Die Rekordverschuldung im Rahmen der Wiedervereinigung wurde durch eine nicht minder deutliche Neuverschuldung im Rahmen der Finanzkrise weiter vorangetrieben.
Seit geraumer Zeit bemühen sich auf der anderen Seite reformwillige Kräfte innerhalb der Verwaltung, diesem Problem dadurch zu begegnen, dass die Steuerung innerhalb der Verwaltung effektiver (zielgerichteter) und effizienter (wirtschaftlicher) wird.
Das Kennzeichen dieser Bemühungen ist eine immer stärker werdende betriebswirtschaftliche Durchdringung der Verwaltung. Die Einführung betriebswirtschaftlicher Instrumente insbesondere im Bereich des Rechnungswesens durch die kommunale Doppik und die Einführung der Kosten- und Leistungsrechnung in vielen Behörden des Bundes und der Länder sind ein Ausdruck dafür.
Die Bereitschaft, sich mit betriebswirtschaftlichen Sachverhalten intensiver zu beschäftigen und die Thematik gründlicher zu durchdringen, ist in der Praxis noch zu schwach ausgeprägt, dies gilt insbesondere für die Führungskräfte öffentlicher Verwaltungen, die von der Verbesserung der Steuerungsinstrumente eigentlich profitieren müssten.
Das vorliegende Buch versucht, diesem Missstand zu begegnen, und soll für alle Leser einen Gewinn darstellen, die sich mit der öffentlichen Betriebswirtschaftslehre näher beschäftigen wollen bzw. müssen.
Autorenporträt
Hans Gähr, Diplom-Kaufmann seit 1981 Dozent an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz. Schwerpunkte in der Lehre sind Rechnungswesen (Doppik, KLR), Investition/ Finanzierung und Stadtmarketing. Er gibt Fortbildungen für die Praxis im Bereich kommunale Doppik und KLR sowie Beratungstätigkeit bei der Einführung der Kosten- und Leistungsrechnung in Behörden und Kommunen. Sabine Lutz, Diplom-Kauffrau, studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Tübingen und absolvierte danach das Referendariat zum Höheren Allgemeinen Verwaltungsdienst in Baden- Württemberg. Nach mehreren Jahren im Innenministerium Baden-Württemberg wechselte sie im Jahr 2000 als hauptamtliche Dozentin an die Hochschule für öffentliche Verwaltung nach Mayen, Rheinland-Pfalz. Zu ihren Schwerpunkten zählen die Lehrgebiete Controlling, Kosten-und Leistungsrechnung, Wirtschaftlichkeitsrechnung und Volkswirtschaftslehre.