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Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft, Note: 1,0, Karl-Franzens-Universität Graz (Religionswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Seminararbeit setzt sich mit Mahmud Muhammad Taha und seinem Hauptwerk "The Second Message of Islam" auseinander.Zunächst einmal wird die politische Geschichte, sowie damit verbundene religiöse Entwicklungen des Sudan ab der osmanischen Herrschaft bis zum Sturz des Präsidenten Numairi überblicksmäßig skizziert. Im Anschluss daran wird eine kurze Biographie Tahas präsentiert. Die wesentlichen Aspekte…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft, Note: 1,0, Karl-Franzens-Universität Graz (Religionswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Seminararbeit setzt sich mit Mahmud Muhammad Taha und seinem Hauptwerk "The Second Message of Islam" auseinander.Zunächst einmal wird die politische Geschichte, sowie damit verbundene religiöse Entwicklungen des Sudan ab der osmanischen Herrschaft bis zum Sturz des Präsidenten Numairi überblicksmäßig skizziert. Im Anschluss daran wird eine kurze Biographie Tahas präsentiert. Die wesentlichen Aspekte seines Hauptwerkes "The Second Message of Islam" werden aufgezeigt und abschließend mit der Tradition verglichen.1985 wurde der sudanesische Reformdenker Mahmud Muhammad Taha gehängt. Vielerorts wurde man erst dadurch auf ihn aufmerksam und man interessierte sich auch auf internationaler Ebene für seine Lehren und seine Bücher. So wurde kurz danach auch sein Hauptwerk von Abdullahi Ahmed An-Na'im, einem Rechtsanwalt und Anhänger, ins Englische übersetzt und kam 1987 als The Second Message of Islam auf den Markt. Während Taha mit seinen Thesen im innerislamischen Bereich eine gewisse Bekanntheit erlangt hat, wie die zahlreichen Todesurteile gegen ihn beweisen, liegt die Vermutung nahe, dass seine internationale Bekanntheit einzig und allein durch seine Exekution ermöglicht wurde. Obwohl Taha viele westliche Ideen und Werte wie Demokratie, Sozialismus und Fortschritt der Wissenschaft befürwortet, übernimmt er doch nicht den westlichen Religionsrelativismus, sondern bekennt sich eindeutig zum Islam als die Spitze aller Religionen und stellt dessen Fundamente grundsätzlich auch nicht in Frage.