Frozen History - Hoflehner, Josef
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Das schönste Buch Österreichs 2003. Siegertitel - Deutscher Fotobuchpreis 2004. Not many know about these places and only a few will ever get the opportunity to visit the abandoned huts of Scott and Shackleton on Ross Island in Antarctica. About one century after their construction, Josef and Katharina Hoflehner present this premiere detailed portrayal of these historic sites. Many of these fine photographs are accompanied by excerpts from diaries gathered from Antarctic historic site authority and author David L. Harrowfield. In his foreword he wrote: ". for the first time a book now captures…mehr

Produktbeschreibung
Das schönste Buch Österreichs 2003. Siegertitel - Deutscher Fotobuchpreis 2004. Not many know about these places and only a few will ever get the opportunity to visit the abandoned huts of Scott and Shackleton on Ross Island in Antarctica. About one century after their construction, Josef and Katharina Hoflehner present this premiere detailed portrayal of these historic sites. Many of these fine photographs are accompanied by excerpts from diaries gathered from Antarctic historic site authority and author David L. Harrowfield. In his foreword he wrote: ". for the first time a book now captures the true feeling and uniqueness of the huts and their contents."
  • Produktdetails
  • Verlag: Most Press
  • Seitenzahl: 288
  • Erscheinungstermin: Oktober 2003
  • Deutsch, Englisch
  • Abmessung: 307mm x 256mm x 38mm
  • Gewicht: 2026g
  • ISBN-13: 9783950151022
  • ISBN-10: 3950151028
  • Artikelnr.: 20748411
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 09.03.2006

So kalt war mein Füßchen: Eisbilder

Daß amerikanische Antarktisforscher dieser Tage aufgeregt behaupteten, die Position der im Eis zerstörten und anschließend gesunkenen "Endurance" entdeckt zu haben, das Schiff der gescheiterten Ernest-Skackleton-Expedition aus dem Jahr 1815, und daß sie das Wrack mit einem U-Boot aufsuchen wollen, liefert der Fotografieausstellung "Frozen History" den aktuellen Beweis, welch Reliquiencharakter den Werkzeugen der Südpol-Bezwingung beigemessen wird. Hier ein Hölzchen, dort eine Konservendose: Alles ist den Eisfreunden heute heilig, was den frühen Forschern überlebenswichtig war - ihnen dann aber vielleicht doch nicht helfen konnte.

In ihrer Schau "Frozen History" kümmern sich die beiden österreichischen Fotografen Josef und Katharina Hoflehner um eben solche Gegenständen. Der grandiosen Eislandschaft widmen sie nur einen Augenblick, dann dokumentieren sie haarklein, was in den beiden Hütten der Südpol-Abenteurer Shackleton und Scott Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts zurückgelassen wurde. Es sind zauberhafte Bilder - Stilleben mit Möbeln, Werkzeugen und Proviant, in denen sich die unmenschlichen Strapazen des Lebens in der Kälte ebenso wiederspiegeln wie der bedingungslose Wille der Forscher zum Erfolg. - Unsere Abbildung zeigt Socken der Shackleton-Mannschaft, zum Trocknen aufgehängt.

F.L.

"Frozen History", Atlas Gallery, 49 Dorset Street, London W1U 7NF, Telefon: 0044/20/ 72244192, im Internet: www.atlasgallery.com; bis 25. März. Das Buch "Frozen History" von Josef & Katharina Hoflehner kostet 75 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Geradezu ins Schwärmen gerät der "alex" zeichnende Rezensent über diesen "wunderbaren Bildband" von Josef und Katharina Hoflehner. Die beiden österreichischen Fotografen dokumentieren darin die Geschichte der großen Polarexpeditionen von Robert Falcon Scott und Ernest Shackleton zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Auf Ross Island hatten Scott und Shackleton drei einfache Holzhäuser angelegt, die ihnen als Basislager dienen sollten. Der Band zeigt die Stallungen für die Ponys, die verbogenen Schuhe aus Rentierleder, die Blechkonserven, die angeschlagenen Tassen, die primitive Wetterstation, aber auch 1912 angebissenes Knäckebrot oder eine Zahnbürste, berichtet der Rezensent. Manche der Bilder erscheinen ihm, "als hätte jemand die Linien der Gegenstände sanft mit einem Kohlestift nachgezogen". Und obwohl Dinge immer die "nüchterne Sprache des Faktischen" sprächen, haben die "stummen Fotos" von Katharina und Josef Hoflehner nach Ansicht des Rezensenten "mehr Pathos als vierzig Stunden Guido Knopp".

© Perlentaucher Medien GmbH