Die Taubenfusschronik oder Die Chruschtschowiade 2 - Gossweiler, Kurt
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Das politische Tagebuch besteht aus zwei Hauptteilen. In Band 1 läßt Gossweiler anhand von Zeitungsnotizen die Ereignisse vom März 1953 - vom Tode Stalins - bis Ende 1956 Revue passieren, um einen durch die Ereignisse in Ungarn gestärkten Verdacht, die Rolle Chruschtschows betreffend, zu widerlegen oder zu verifizieren. Diese Überprüfung führt zu dem Ergebnis, daß der Verdacht begründet ist: Mit diesem "Reformer" ist - laut Gossweiler - ein Antikommunist an die Spitze der Partei Lenins gelangt. Der 2. Band führt die Analyse über Chruschtschows Politik auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung…mehr

Produktbeschreibung
Das politische Tagebuch besteht aus zwei Hauptteilen. In Band 1 läßt Gossweiler anhand von Zeitungsnotizen die Ereignisse vom März 1953 - vom Tode Stalins - bis Ende 1956 Revue passieren, um einen durch die Ereignisse in Ungarn gestärkten Verdacht, die Rolle Chruschtschows betreffend, zu widerlegen oder zu verifizieren. Diese Überprüfung führt zu dem Ergebnis, daß der Verdacht begründet ist: Mit diesem "Reformer" ist - laut Gossweiler - ein Antikommunist an die Spitze der Partei Lenins gelangt. Der 2. Band führt die Analyse über Chruschtschows Politik auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung fort. In diese Zeit fallen u.a. die politischen und ideologischen Auseinandersetzungen mit der VR China und die Kuba-Krise.
  • Produktdetails
  • Verlag: Eggerdinger, S. / Verlag Das Freie Buch
  • Seitenzahl: 534
  • Erscheinungstermin: Januar 2005
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 149mm x 35mm
  • Gewicht: 695g
  • ISBN-13: 9783000155178
  • ISBN-10: 3000155171
  • Artikelnr.: 27607888
Autorenporträt
In einem kommunistischem Elternhaus aufgewachsen, war Gossweiler aktiv im Widerstand gegen die Nazis. 1937-1941 Studium der Volkswirtschaftslehre, unterbrochen durch den Einzug zur deutschen Wehrmacht. 1943 lief er zur Roten Armee über. Dort wurde er Kursant an der Antifa-Schule in Taliza. Nach seiner Rückkehr 1947 nach Berlin ist er zunächst als Lehrer an der Landesparteischule der SED Berlin tätig, dann von Oktober 1948 bis August 1955 als Mitarbeiter der Berliner Bezirksleitung der SED. Ab 1955 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität, dort promoviert er 1963 zu "Die Röhm-Affäre". Mit dem Buch "Großbanken, Industriemonopole, Staat" habilitiert er sich 1972 zum Dr. sc. Bis zur Emeritierung 1983 ist er am Zentralinstitut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR tätig. Ehrendoktor durch die Humboldt-Universität 1988. Neben der Faschismusforschung sind weitere Arbeitsschwerpunkte die Arbeiterbewegung, die Geschichte der Sowjetunion und der Revisionismus.