Die Klapperschlange - Kurt Russell,Lee Van Cleef,Donald Pleasence
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New York im Jahr 1997. Reinzugehen ist verrückt, auszubrechen unmöglich.
Ganz Manhattan ist ein Hochsicherheitsgefängnis, in dem drei Millionen Mörder, Räuber, Vergewaltiger und gefährliche Durchgedrehte ohne Wärter eingesperrt sind. Es herrscht reine Anarchie und das Recht des Stärkeren. Mitten in dieses Chaos, in Mid Town Manhattan, stürzt Air Force One, die Maschine des Präsidenten. Jemand muss in diese Hölle rein - und wieder raus - um das Leben des Präsidenten zu retten.
Die Wahl für dieses Wahnsinnsunternehmen fällt auf Snake Plissken, einen hochdekorierten Ex-Lieutenant, der wegen
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Produktbeschreibung
New York im Jahr 1997. Reinzugehen ist verrückt, auszubrechen unmöglich.

Ganz Manhattan ist ein Hochsicherheitsgefängnis, in dem drei Millionen Mörder, Räuber, Vergewaltiger und gefährliche Durchgedrehte ohne Wärter eingesperrt sind. Es herrscht reine Anarchie und das Recht des Stärkeren. Mitten in dieses Chaos, in Mid Town Manhattan, stürzt Air Force One, die Maschine des Präsidenten. Jemand muss in diese Hölle rein - und wieder raus - um das Leben des Präsidenten zu retten.

Die Wahl für dieses Wahnsinnsunternehmen fällt auf Snake Plissken, einen hochdekorierten Ex-Lieutenant, der wegen seiner Verbrechen im Zivilleben selbst zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Bei Erfolg kann er seine Weste reinwaschen. Um sicherzustellen, dass Plissken seine Mission auch erfüllt, werden ihm kleine Sprengkörper implantiert. Snake hat weniger als 24 Stunden Zeit, den Präsidenten und sich selbst zu retten - danach explodieren die Ladungen...

Bonusmaterial

Audiokommentar von Produzentin Debra Hill und Ausstatter Joe Alves Audiokommentar mit Regisseur John Carpenter und Darsteller Kurt Russell 20 Jahre „Die Klapperschlange“ Audiokommentar der Filmjournalisten Kai-Oliver Derks und Alexander Büttner Rückkehr zur „Klapperschlange“ (ca. 23 Min.) Die Original Eröffnungsszene (ca. 11 Min.) Teaser und Trailer (ca. 5 Min.) Darsteller-Infos
  • Produktdetails
  • Anzahl: 1 DVD
  • Hersteller: Constantin Film
  • Gesamtlaufzeit: 95 Min.
  • Erscheinungstermin: 8. April 2010
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 16:9, PAL
  • Tonformat: Deutsch DD 5.1 ...
  • EAN: 4011976873884
  • Artikelnr.: 28408122
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 18.08.2010

Apokalypse
Die Zukunft New Yorks, wie John Carpenter sie sah

John Carpenter: "Die Klapperschlange".

Highlight. 95 Minuten. Englisch, Deutsch, Untertitel, Audiokommentare, weitere Extras

Die Anzahl der Verbrechen in der Stadt ist um 400 Prozent gestiegen. Die Polizei ist machtlos. Die einzige Möglichkeit zu verhindern, dass die Welle der Gewalt auf den Rest des Landes überschwappt, ist, Manhattan einfach dicht zu machen. Was relativ einfach ist. Die Brücken werden vermint, die Tunnel zugeschüttet, der Luftraum geschlossen. Die Insel ist isoliert. Wer jetzt noch dort ist, muss auch bleiben. Die Stadt ist ein Gefängnis, in dem die Insassen die Macht übernommen haben.

So stellte sich John Carpenter Anfang der achtziger Jahre in seinem Film "Die Klapperschlange" (Escape from New York) vor, wie New York am Ende des Jahrtausends aussehen würde. Natürlich hatte diese Vision einiges mit dem Zustand zu tun, in dem die Stadt sich 1980 befand. So schlimm, wie es in diesem Film aussieht, war es allerdings nie. Und deshalb fand Carpenter die Schauplätze, die er sich ausgemalt hatte, auch nicht in New York, sondern in St. Louis. Dort hatte gerade ein entsetzliches Feuer Teile eines Stadtviertels zerstört, wie er erzählt, und dort standen Carpenter und sein Team genau jenen apokalyptischen Ansichten gegenüber, die sie brauchten. Ergänzt von ein paar Bauten, die jeder mit New York identifiziert, und mit einem Prospekt der Skyline im Hintergrund ließ sich St. Louis auch ohne digitale Manipulationen problemlos als New York verkaufen.

Dass New York sich seitdem in die entgegengesetzte Richtung entwickelt hat und in St. Louis heute auch ohne Feuerkatastrophen wahrscheinlich die düstereren Ecken zu finden sind, macht Carpenters Vision nicht weniger bedrohlich. Allerdings wäre vor diesem Hintergrund die ursprüngliche Eröffnungsszene, die als Extra beigefügt ist und immerhin elf Minuten dauert, vielleicht doch ganz passend gewesen. Während der Film, wie er in die Kinos kam, vollkommen in der Düsternis spielt, zeigt der alternative Anfang etwas ganz anderes: nämlich eine aseptische, menschenleere, glattpolierte Welt der Konzerne, kontrolliert von Überwachungskameras, dirigiert von Computerstimmen, sozusagen die andere Ausformung der Apokalypse, in die Carpenter uns dann wirft.

Kurt Russell wird nicht müde zu betonen, dass er seine Karriere John Carpenter und in hohem Maß diesem Film verdankt. Er ist der Inbegriff von cool, eigentlich ein Westernheld, den es in die untergegangene Stadt verschlagen hat und der an nichts glaubt als an sein eigenes Wertesystem. Ein Selbstbild, das Quentin Tarantino vor einigen Jahren in "Death Proof" dann gründlich auf den Kopf gestellt hat.

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