Die Akte Jane
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Jordan ONeill (Demi Moore) stellt sich einer sehr großen Herausforderung: Als erste Frau nimmt sie am knallharten Ausbildungsprogramm der Elitetruppe Navy-SEALS teil. Zunächst stößt sie auf blanke Ablehnung und vor allem ihr Ausbilder, Master Chief Urgayle (Viggo Mortensen) begegnet ihr mit offener Feindseligkeit. Trotz allem schafft es ONeill, sich allmählich Anerkennung und Respekt unter den Rekruten zu verschaffen. Gegen alle Widerstände steht sie tapfer ihren Mann. Doch der wahre Kampf steht noch bevor: Sie wird Opfer einer infamen Rufmordkampagne, denn ihre ehemalige Förderin, die…mehr

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Produktbeschreibung
Jordan ONeill (Demi Moore) stellt sich einer sehr großen Herausforderung: Als erste Frau nimmt sie am knallharten Ausbildungsprogramm der Elitetruppe Navy-SEALS teil. Zunächst stößt sie auf blanke Ablehnung und vor allem ihr Ausbilder, Master Chief Urgayle (Viggo Mortensen) begegnet ihr mit offener Feindseligkeit. Trotz allem schafft es ONeill, sich allmählich Anerkennung und Respekt unter den Rekruten zu verschaffen. Gegen alle Widerstände steht sie tapfer ihren Mann. Doch der wahre Kampf steht noch bevor: Sie wird Opfer einer infamen Rufmordkampagne, denn ihre ehemalige Förderin, die opportunistische Senatorin Lilian DeHaven (Anne Bancroft), setzt plötzlich alles daran, ONeill scheitern zu lassen...

Bonusmaterial

- Kapitel- / Szenenanwahl - Animiertes DVD-Menü
  • Produktdetails
  • Hersteller: Buena Vista Home Entertainment
  • Gesamtlaufzeit: 120 Min.
  • Erscheinungstermin: 04.09.2003
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch
  • Untertitel: Deutsch, Spanisch, Niederländisch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 16:9, PAL
  • Tonformat: Deutsch DD 5.1 ...
  • EAN: 4011846004660
  • Artikelnr.: 20127461
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 02.03.1998

Lizenz zum Kneten
Knatsch beim Kommiß: Demi Moore im Film "Die Akte Jane"

Blut schießt aus Mund und Nase, Füße verfaulen, Knie brechen: Die Ausbildung der Navy Seals hinterläßt, glaubt man dem Film "Die Akte Jane", mehr Versehrte als mancher Krieg. Doch bei dieser Spezialeinheit können Verluste nicht ausbleiben, wenn die Männer von den Memmen getrennt werden. Selbst eingefleischte Masochisten werden so aschfahl wie die weiße Flagge angesichts der Torturen, die das Trainingsprogramm bereithält, und kapitulieren. Doch dann kommt eines Tages eine Frau, die fest entschlossen ist, sich durch das härteste Kommißbrot der Welt zu beißen.

Eine Paraderolle für Demi Moore: In "Eine Frage der Ehre" in Uniform schon schneidig anzusehen, tritt sie nun zurück ins Glied, um als Lt. Jordan O'Neil die letzte Bastion der Männlichkeit im Handstreich zu nehmen. Weil diese Zielvorgabe von vornherein klar ist, gibt sich der Film keine Mühe, die Entscheidung der Figur für die Ausbildung bei den Seals nachvollziehbar zu motivieren. Doch in den Augen des Regisseurs Ridley Scott hat auch die schlimmste Schinderei ihr Gutes: Konnte er sich im Kolumbus-Film "1492" an den schwellenden Muskeln der Männer unter Deck kaum sattsehen, gibt er nun Demi Moore ausgiebig Gelegenheit, zu zeigen, woraus sie gemacht ist.

Das Trainingsprogramm der Seals, das der Film nahezu zwei Drittel seiner Laufzeit lang durchexerziert, ist ein einziger Leidensweg, auf dem die Heldin erniedrigt wird, um anschließend erhöht zu werden. Was die Rekruten jenseits der Fähigkeit, jede denkbare Qual durchzustehen, noch lernen, vermag "Die Akte Jane" nicht einmal ansatzweise zu vermitteln. Im Gegenteil, jene Fähigkeit, die Jordan am Ende unter Beweis stellen muß, als der militärische Ernstfall eintritt, besitzt sie schon am Anfang: Sie ist in der Lage, jene Orte, zu denen sich versprengte Teile der eigenen Truppe begeben werden, präzise vorherzusagen. Leider geht es dem Zuschauer ganz ähnlich. Auch er kann die dramaturgischen Wendungen dieses Films ohne Schwierigkeiten erahnen.

Die Ausbilder (Viggo Mortensen), zunächst ein Sadist mit der "licence to drill", erweist sich nicht nur als ganzer Kerl, sondern legt Jordan sogar ein Lyrik-Bändchen in den Spind; eine Senatorin (Anne Bancroft), die sich erst als Frontkämpferin für die Gleichberechtigung geriert, betreibt nur ein raffiniertes Täuschungsmanöver, dem Jordan zum Opfer fällt. Der Film gibt vor, seine Figuren ambivalent zu zeichnen, weicht aber nur von den altbekannten Stereotypen ab, um letztlich immer wieder zu ihnen zurückzukehren. Der "Akte Jane" fehlt das, was man braucht, um auf militärischem wie auf filmischem Gebiet mehr zu erringen als einen billigen Sieg: Überraschungsmomente. LARS-OLAV BEIER

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