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Eine verblüffende Wiederentdeckung: Zu Beginn der 50er Jahre unternahm eine junge Frau eine Weltreise, allein und ohne Geld in der Tasche. Von Wien aus schafft sie es über Indien, Burma und Japan bis in die USA. Unterwegs entgeht sie nur knapp der Aufnahme in Prinz Abduls Harem, fällt in Japan mit der Papiertür aus dem Haus und wird von Besucherscharen am Taj Mahal überrannt, weil sie nachts noch weißer leuchtet als das Grabmal. Im Amerika der Nachkriegszeit wird ihr Mut als Sensation gefeiert. Katharina von Arx' Bericht liest sich so modern und frisch, als wäre es eine Anleitung für heutige…mehr

Produktbeschreibung
Eine verblüffende Wiederentdeckung: Zu Beginn der 50er Jahre unternahm eine junge Frau eine Weltreise, allein und ohne Geld in der Tasche. Von Wien aus schafft sie es über Indien, Burma und Japan bis in die USA. Unterwegs entgeht sie nur knapp der Aufnahme in Prinz Abduls Harem, fällt in Japan mit der Papiertür aus dem Haus und wird von Besucherscharen am Taj Mahal überrannt, weil sie nachts noch weißer leuchtet als das Grabmal. Im Amerika der Nachkriegszeit wird ihr Mut als Sensation gefeiert. Katharina von Arx' Bericht liest sich so modern und frisch, als wäre es eine Anleitung für heutige Globetrotter - und er zeigt, wie sie das Abenteuer bestand: vor allem, indem sie über sich selbst lachen konnte.
  • Produktdetails
  • Kollektion Nagel & Kimche
  • Verlag: Nagel & Kimche
  • Artikelnr. des Verlages: 547/00667
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 267
  • Erscheinungstermin: 28. September 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 134mm x 24mm
  • Gewicht: 368g
  • ISBN-13: 9783312006670
  • ISBN-10: 3312006678
  • Artikelnr.: 42716360
Autorenporträt
Katharina von Arx, 1928 in Solothurn geboren, reiste Anfang der 1950er Jahre allein und ohne Geld um die Welt. Davon handelt ihr erstes Buch "Nehmt mich bitte mit!" (1956). Anschließend arbeitete sie als Reporterin und freie Autorin und besuchte unter anderem die pazifische Inselwelt. 1959 erwarb sie mit ihrem Mann Freddy Drilhon in Romainmôtier eine Ruine, die sich bei der Sanierung als einer der letzten noch erhaltenen mittelalterlichen Paläste für reiche Pilger entpuppt. Von Arx machte sich die Pflege der Anlage zur Lebensaufgabe, und führte sie bis zu ihrem Tod 2013 als Kulturzentrum und Begegnungsstätte weiter. Neben ihrer Arbeit am Schloss gründete sie ein Zentrum für grafisches Handwerk mit Schreibwerkstatt, Druckerei, Buchbinderei und Papierwerkstatt.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Kann man heute noch romantisch reisen? Diese Frage stellt sich Ursula März anlässlich einiger neuer Reisebücher. Katharina von Arx hat 1953 als Fünfundzwanzigjährige ihre Siebensachen zusammengerafft und ist von Zürich aus in die Welt getrampt, erzählt die Rezensent. In ihrem Reisebericht mit dem Titel "Nehmt mich bitte mit" erzählt Arx in lockerem Ton, wie sie es mit wenig Geld bis Indien und Hongkong schaffte und tischt dabei Geschichten auf, die einem wohl nur passieren können, wenn man spontan und furchtlos, oder wenigstens planlos und ein wenig naiv ist, vermutet die Rezensentin. Arx' sonnige Blauäugigkeit verleiht dem Buch großen Charme, meint März. Ob diese Art des staunenden Vorwärtstaumeln - als eine Variante des romantischen Reisens - heute noch möglich ist? Die Rezensentin bezweifelt es.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Aus der Überschneidung von abgeklärter Chuzpe und sorgloser Blauäugigkeit ergibt sich der Charme des ganzen Buches, das, was den Charme unterstützt, seine Neigung ins Komische gar nicht zu bemerken scheint. (...) Wenn der Zauber des romantischen Reisens in vorbehaltlosem Anstaunen der Welt und furchtlosem Treibenlassen besteht, dann findet er in diesem, auch für jugendliche Leser geeigneten Buch seinen Ausdruck." Ursula März, DIE ZEIT, 21.1.2016 "Ein Reisebericht mit wunderbar selbstironischen Volten." Regula Freuler, NZZ am Sonntag, 6.12.2015 "Katharina von Arx ist eine Pippi Langstrumpf mit der Geisteshaltung einer Simone de Beauvoir." Hannes Vollmuth, Süddeutsche Zeitung, 12.10.2015 "Eine Feministin avant la lettre, die Antithese zum schwachen, schutzbedürftigen Heimchen am Herd." Alexander Sury, Der kleine Bund, 24.10.2015