Aufbruch ins Blaue - Breitfeld, Lorenz; Leopoldseder, Kurt

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Es gibt viele Möglichkeiten, dem Zauber des Nordens zu verfallen. Für die Autoren war und ist es wichtig, sich traditionell - wie einst unsere Vorväter - zu Fuß, auf Ski, mit Hundeschlitten oder mit dem Kajak fortzubewegen. Angezogen von dem Unvorhersehbaren, den Entbehrungen, der Abhängigkeit von den eigenen Fähigkeiten und den Fehlergrenzen - all das verstärkt ihr Gefühl, ihre Erlebnisse und Eindrücke in Form eines Buches zusammenzufassen. Kurt Leopoldseder und Lorenz Breitfeld haben viele kleine und große Abenteuer auf ihren unzähligen Reisen in den Gegenden am Polarkreis erlebt. In…mehr

Produktbeschreibung
Es gibt viele Möglichkeiten, dem Zauber des Nordens zu verfallen. Für die Autoren war und ist es wichtig, sich traditionell - wie einst unsere Vorväter - zu Fuß, auf Ski, mit Hundeschlitten oder mit dem Kajak fortzubewegen. Angezogen von dem Unvorhersehbaren, den Entbehrungen, der Abhängigkeit von den eigenen Fähigkeiten und den Fehlergrenzen - all das verstärkt ihr Gefühl, ihre Erlebnisse und Eindrücke in Form eines Buches zusammenzufassen. Kurt Leopoldseder und Lorenz Breitfeld haben viele kleine und große Abenteuer auf ihren unzähligen Reisen in den Gegenden am Polarkreis erlebt. In verschiedenen Kapiteln spannen sie einen weiten Bogen vom hohen Norden Amerikas über Baffin-Island und Grönland bis Spitzbergen. Sie entführen den Leser in die letzten Wildnisse unseres Planeten. Herrliche Bilder, die Emotionen wecken, sollen den Leser motivieren, selber Träume zu leben.
Rezensionen
Besprechung von 10.02.2005
Gehen im Eis

Man begegnet ihnen an vielen Orten des Globus: Vor ein paar Jahrzehnten trampten sie durch Griechenland, oder sie marschierten über den Kungsleden, heute muß es stärkerer Tobak sein: das australische Outback, die Sahara oder Gobi und natürlich die arktischen Zonen - jedenfalls möglichst weit entfernt von den Stränden des Massentourismus und den Lotterbetten der Luxushotels. So haben sich die beiden Autoren zu gemeinsamen Unternehmungen in der arktischen Welt zusammengetan - in der Absicht, darüber dieses Buch zu veröffentlichen. So paddeln sie zu zweit oder mit anderen entlang der Küste Ostgrönlands oder dringen auf Skiern zum Inlandeis vor, setzen mit dem Boot über nach Spitzbergen und tun sich am Yukon und auf Baffin Island um. Herausgekommen sind Berichte von unterschiedlicher Qualität, manch Fehlerhaftes und viel Unbeholfenes darunter, aber auch ganz belanglose, oberflächliche Texte wie der über die Besteigung des Mount McKinley in Alaska. Tiefer gehende Gedanken über das, was sie umtreibt und immer wieder in möglichst ferne, möglichst extreme Regionen hinauszieht, sind nicht zu entdecken; nicht jeder ist ein Reinhold Messner, ein Reinhard Karl. Und richtig neu ist das alles auch nicht. Aber wer sich von blauem Eis, grauem Granit und strahlend weißen Gletschern, von Walen, Robben, Schlittenhunden und Eisbären faszinieren läßt, ohne "die Schrecken des Eises und der Finsternis" selbst auf sich nehmen zu wollen, wird auch in diesem Buch etwas finden: zumindest stimmungsvolle Fotos und vielleicht doch die eine oder andere Textstelle.

H.E.R.

"Aufbruch ins Blaue" von Lorenz Breitfeld und Kurt Leonhardseder. Verlag Neumann-Neudamm, Melsungen 2004. 128 Seiten, zahlreiche Abbildungen. Gebunden, 19,95 Euro. ISBN 3-7888-0900-0.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rezensent H.E.R. vergibt schlechte Noten an dieses Buch über eine Paddeltour entlang der Küste Ostgrönlands. Denn die Berichte weisen für ihn "manch Fehlerhaftes und viel Unbeholfenes" auf. Einige Texte werden vom Rezensenten sogar als ganz und gar belanglos und oberflächlich bemängelt. Tiefergehende Gedanken über Motive für eine solche Extremtour konnte er auch nicht entdecken. Auch fand er "das alles" nicht wirklich neu. Wirklich stimmungsvoll seien nur die Fotos.

© Perlentaucher Medien GmbH