Mog, der vergessliche Kater - Kerr, Judith
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Mog der Held
Die erste Geschichte über Mog, den zerstreuten und nicht sehr schlauen Kater, der wider Erwarten zum Helden wird, indem er einen Einbrecher stellt. Liebevoll erzählt und bebildert von Judith Kerr. Ein echter Kinderklassiker!

Produktbeschreibung
Mog der Held

Die erste Geschichte über Mog, den zerstreuten und nicht sehr schlauen Kater, der wider Erwarten zum Helden wird, indem er einen Einbrecher stellt. Liebevoll erzählt und bebildert von Judith Kerr. Ein echter Kinderklassiker!
  • Produktdetails
  • Ravensburger Kinderklassiker
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
  • 6. Aufl.
  • Seitenzahl: 40
  • Altersempfehlung: ab 3 Jahren
  • Erscheinungstermin: 1. Februar 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 287mm x 227mm x 12mm
  • Gewicht: 495g
  • ISBN-13: 9783473446155
  • ISBN-10: 3473446157
  • Artikelnr.: 36386467
Autorenporträt
Kerr, Judith
Judith Kerr war die Autorin der "Rosa Kaninchen"-Trilogie. Am 14. Juni 1923 kam Judith Kerr als Tochter des berühmten Theaterkritikers Alfred Kerr in Berlin zur Welt. Sofort nach der Machtergreifung der Nazis musste die jüdische Familie aus Deutschland fliehen. Nach Stationen in der Schweiz und Frankreich emigrierte sie 1935 schließlich nach London. Nach dem Krieg arbeitete Judith Kerr als freiberufliche Malerin und Textildesignerin. Seit 1953 war sie für die BBC tätig, erst als Redakteurin und Lektorin, später dann als Drehbuchautorin. 1954 heiratete Judith Kerr den Schriftsteller Nigel Kneale. Nach der Geburt ihrer Kinder Tacy und Matthew gab sie ihre Arbeit für einige Jahre auf. Von ihrem Mann ermutigt, begann Judith Kerr Ende der 60er Jahre die Geschichte des Mädchens Anna zu schreiben. Es ist ihre eigene Geschichte, aber die Bücher sind, wie sie betonte, "Romane und keine Memoiren". Der erste Band der Trilogie "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" umspannt den Zeitraum von 1933 bis 1937 und spielt an den Schauplätzen Berlin, Zürich und Paris. Der zweite Band "Warten bis der Frieden kommt" schildert Anna während der Kriegszeit in London. In "Eine Art Familientreffen" kehrt Anna 1956 nach Berlin zurück und Erinnerungen an ihre eigene Kindheit werden wach. "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" ist nicht nur ein Standardwerk der Jugendliteratur, sondern ein anerkannter Klassiker in der Emigrantenliteratur. Es wurde 1974 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Judith Kerr starb am 22.5.2019 in London.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 28.06.2013

Ein Kater, der fliegen will
Der Bilderbuchklassiker „Mog, der vergessliche Kater“
VON JENS THIELE
Noch vor ihrem Bestseller von 1971 Als Hitler das rosa Kaninchen stahl veröffentlichte Judith Kerr zwei Bilderbücher: The Tiger Who Came to Tea und Mog the forgetful Cat, 1970 . Vor allem die Bildgeschichten von Mog, dem Kater, die größtenteils auch auf dem deutschen Markt erschienen, entpuppten sich über Jahrzehnte als Longseller. Nach dem ersten Mog-Buch ( Mog, der vergessliche Kater , von 1970) erschienen bis 2001 noch 16 weitere Geschichten des liebenswerten Tieres.
  Als Illustratorin hat sich Judith Kerr stets auf vertrautem Terrain bewegt. Obwohl ihre Bilderbücher in einer spürbaren Umbruchphase der frühen siebziger Jahre erschienen, steht ihre Bilderbuchkarriere eher in der Tradition der vignettenhaften Buchillustration. So auch in Mog, der vergessliche Kater . Seine prägnanten runden Augen verleihen dem kleinen Helden etwas Erstauntes und Fragendes, was bereits auf eine besondere und liebenswerte Schwäche verweist, nämlich seine Vergesslichkeit. Diese verstärkt beim Betrachter den Eindruck einer Vermenschlichung der Tierfigur, die für den Verlauf der Geschichte bedeutsam wird.
  Gleich zu Beginn gibt es drei sehr amüsante Szenen auf einer Buchseite. Mog vergisst, dass er seinen Napf schon leer gefressen hat, Mog vergisst seine Pfote weiter zu lecken und Mog vergisst, dass er nicht fliegen kann. Die Illustratorin entwickelt Tempo und Bewegung, gepaart mit zeichnerischer Komik. Der Charme des Bilderbuchs ergibt sich genau aus dieser Grundidee, eine Katze mit einer sehr menschlichen Schwäche auszustatten.
  Heute, mit dem zeitlichen Abstand von gut 40 Jahren und mitten im demografischen Wandel der Gesellschaft, vermag das Motiv der Vergesslichkeit dem Buch noch einmal eine erhöhte Aufmerksamkeit zu verleihen. Interessant ist dabei der Perspektivwechsel von der Außen- zur Innensicht, den die Autorin an einigen Textstellen vornimmt. Sie gibt dem vergesslichen Kater eine Stimme in Form eines inneren Monologs. Indem er Einblicke in seine Gefühlswelt preisgibt, wird er für den kindlichen Betrachter und Zuhörer menschlich und vertraut. Vergesslichkeit und Zurechtweisung sind Kindern nicht fremd. So wird die Tierfigur in der Erzählung in gewisser Weise auch zu einer kindlichen Identifikationsfigur.
  Blickt man auf das nun schon betagte Bilderbuch noch einmal mit neuem Blick, so entdeckt man hinter den eher statischen Zeichnungen starke innere Bewegungen, die Ausdruck kindlicher Gefühle sind. Unter diesem Aspekt erweist sich der vergessliche Kater nicht nur als ein traditionelles Motiv der Bilderbuchgeschichte, sondern steht auch für den kindlichen Wunsch nach Nähe, Geborgenheit und Zuneigung. Es ist diese Innenperspektive, die im Bilderbuch bis heute bedeutsam ist.
Judith Kerr: Mog, der vergessliche Kater. Ravensburger 2013 (Kinderbuchklassiker). 40 Seiten, 10 Euro.
ILLUSTRATION AUS
JUDITH KERR:
MOG, DER
VERGESSLICHE KATER
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