Politik / Aktuell - Schneider, Gerd

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Wer regiert unseren Staat? Wie wird man eigentlich Bundeskanzler? Brauchen wir Parteien? Warum soll ich wählen gehen? Was genau sind EU und UNO? Sachkundig und übersichtlich, mit vielen Beispielen erklärt dieses Buch die politischen Abläufe in unserem Land, beleuchtet Europa- und Weltpolitik und unsere eigene wichtige Rolle im Staat. Ein Einblick in die großen Zusammenhänge des politischen Geschehens.…mehr

Produktbeschreibung
Wer regiert unseren Staat? Wie wird man eigentlich Bundeskanzler? Brauchen wir Parteien? Warum soll ich wählen gehen? Was genau sind EU und UNO? Sachkundig und übersichtlich, mit vielen Beispielen erklärt dieses Buch die politischen Abläufe in unserem Land, beleuchtet Europa- und Weltpolitik und unsere eigene wichtige Rolle im Staat. Ein Einblick in die großen Zusammenhänge des politischen Geschehens.
  • Produktdetails
  • Arena Bibliothek des Wissens
  • Verlag: Arena
  • Seitenzahl: 144
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Erscheinungstermin: Januar 2008
  • Deutsch
  • Abmessung: 196mm x 134mm x 17mm
  • Gewicht: 297g
  • ISBN-13: 9783401061726
  • ISBN-10: 3401061720
  • Artikelnr.: 23170650
Autorenporträt
Gerd Schneider, Jahrgang 1942, arbeitete als Wissenschaftsjournalist und Fachredakteur. Darüber hinaus schreibt er Drehbücher fürs Fernsehen und Hörspiele und ist Verfasser von Sachbüchern und Romanen für Kinder und Jugendliche.
Rezensionen
Besprechung von 08.07.2008
Politische Nachhilfe
Eine kompakte Einführung in die Details der Demokratie
In der Demokratie müssen bekanntlich dicke Bretter gebohrt werden. Dazu braucht es Zeit und Geduld. So banal diese Erkenntnis ist, so schwer ist es offensichtlich, sie begreiflich zu machen. Bei jedem etwas größeren Problem, über das die Politiker, wie es ja auch ihre Aufgabe ist, in der Öffentlichkeit heftig streiten, ist sofort vom „Parteiengezänk” die Rede. Oder es wird gar ein „Machtwort” der Kanzlerin verlangt, um die Debatte abzukürzen. Ohnedies gelten Politiker in der Öffentlichkeit weithin als überflüssige Schmarotzer, die es sich auf Kosten der armen Steuerzahler gut gehen lassen.
Dies alles spricht im 59. Jahr der Bundesrepublik nicht eben für ein verbreitetes Verständnis für die parlamentarische Demokratie. Umfragen ergeben, dass nicht einmal einfachste Fragen nach dem Aufbau dieses Staates, nach der Gewaltenteilung oder der Arbeit eines Parlamentariers beantwortet werden können. Was Aufgabe der Schule und des Elternhauses wäre, aber offensichtlich nicht ausreichend geleistet wird, muss oder sollte auf andere Weise gelernt werden, jedenfalls wenn man sich als mündiger Bürger dieses Staates verstehen oder irgendwann mal einer werden will.
Der Arena Verlag versucht mit seiner „Bibliothek des Wissens”, Kindern und Jugendlichen mit „spannender Lektüre” zur erhofften Allgemeinbildung zu verhelfen. Das ist mit „Darwin und die wahre Geschichte der Dinosaurier”, „Galilei und der erste Krieg der Sterne” oder „Archimedes und der Hebel der Welt” mit Sicherheit leichter zu schaffen. Jemanden zum spröden Titel „Politik” greifen zu lassen, ist erheblich schwieriger.
Der frühere Redakteur Gerd Schneider hat (mit dem Illustrator Volker Friedrich) versucht, in knapper Form und in lockerem Ton, die Grundlagen der Politik und aktuelle Probleme so aufzubereiten, dass die avisierte Zielgruppe der 12- bis 13-Jährigen auch wirklich durchhält. Das geht los mit den griechischen Stadt-Staaten und endet mit dem 11. September 2001. Es wird das deutsche Wahlsystem und die Parteienlandschaft erklärt, akute Fragen, wie die Zukunft der Rente, die Ausländerfeindlichkeit oder die Politik-Verdrossenheit abgeklopft und auch noch die EU, die Uno und die Globalisierung beleuchtet. Dass dies alles, samt einem Eilmarsch durch die Geschichte, auf nicht einmal 150 schmalen Seiten, nur ein erster Einstieg ohne großen Tiefgang sein kann, versteht sich von selbst.
Das ausführliche Glossar – das nicht das fehlende Register – ersetzen kann, ist für den Politik-Schnupperer eine ganz gute Hilfestellung. Allerdings findet sich hier auch die originelle These, dass „alle deutschen Bürger direkt darüber abstimmen” dürften, „wenn ein Bundesland die Bundesrepublik verlassen und selbständig werden möchte”. Das klingt zwar gut, hält aber leider nicht ganz den Fakten stand. Ein Austritt aus der Bundesrepublik ist in unserer Verfassung gar nicht vorgesehen. RALF HUSEMANN
GERD SCHNEIDER: Politik. Arena Verlag, Würzburg, 2008. 144 Seiten, 8,95 Euro. (Ab 12 Jahre)
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Gerd Schneiders Versuch, Jugendlichen die Grundlagen der parlamentarischen Demokratie näher zu bringen, lässt Rezensent Ralf Husemann als erste Einführung zu einem elementaren Stück Allgemeinwissen durchaus gelten, auch wenn ihn der Band aus der Reihe "Bibliothek des Wissens" des Arena Verlags offenbar nicht vom Hocker gerissen hat. Dass bei den vielen angesprochenen Themen, die der Autor mit Hilfe des Illustrators Volker Friedrich möglichst flott zu behandeln versucht, nicht in die Tiefe gegangen werden kann, leuchtet dem Rezensenten allerdings ein. Als hilfreich lobt Husemann das Glossar, tadelt aber, dass der Band kein Register hat. Die Behauptung jedoch, dass die Bürger direkt für den Ausstieg eines Bundeslandes aus der Bundesrepublik stimmen können, mag der Rezensent nicht stehen lassen.

© Perlentaucher Medien GmbH
Politische Nachhilfe

Eine kompakte Einführung in die Details der Demokratie

In der Demokratie müssen bekanntlich dicke Bretter gebohrt werden. Dazu braucht es Zeit und Geduld. So banal diese Erkenntnis ist, so schwer ist es offensichtlich, sie begreiflich zu machen. Bei jedem etwas größeren Problem, über das die Politiker, wie es ja auch ihre Aufgabe ist, in der Öffentlichkeit heftig streiten, ist sofort vom „Parteiengezänk” die Rede. Oder es wird gar ein „Machtwort” der Kanzlerin verlangt, um die Debatte abzukürzen. Ohnedies gelten Politiker in der Öffentlichkeit weithin als überflüssige Schmarotzer, die es sich auf Kosten der armen Steuerzahler gut gehen lassen.

Dies alles spricht im 59. Jahr der Bundesrepublik nicht eben für ein verbreitetes Verständnis für die parlamentarische Demokratie. Umfragen ergeben, dass nicht einmal einfachste Fragen nach dem Aufbau dieses Staates, nach der Gewaltenteilung oder der Arbeit eines Parlamentariers beantwortet werden können. Was Aufgabe der Schule und des Elternhauses wäre, aber offensichtlich nicht ausreichend geleistet wird, muss oder sollte auf andere Weise gelernt werden, jedenfalls wenn man sich als mündiger Bürger dieses Staates verstehen oder irgendwann mal einer werden will.

Der Arena Verlag versucht mit seiner „Bibliothek des Wissens”, Kindern und Jugendlichen mit „spannender Lektüre” zur erhofften Allgemeinbildung zu verhelfen. Das ist mit „Darwin und die wahre Geschichte der Dinosaurier”, „Galilei und der erste Krieg der Sterne” oder „Archimedes und der Hebel der Welt” mit Sicherheit leichter zu schaffen. Jemanden zum spröden Titel „Politik” greifen zu lassen, ist erheblich schwieriger.

Der frühere Redakteur Gerd Schneider hat (mit dem Illustrator Volker Friedrich) versucht, in knapper Form und in lockerem Ton, die Grundlagen der Politik und aktuelle Probleme so aufzubereiten, dass die avisierte Zielgruppe der 12- bis 13-Jährigen auch wirklich durchhält. Das geht los mit den griechischen Stadt-Staaten und endet mit dem 11. September 2001. Es wird das deutsche Wahlsystem und die Parteienlandschaft erklärt, akute Fragen, wie die Zukunft der Rente, die Ausländerfeindlichkeit oder die Politik-Verdrossenheit abgeklopft und auch noch die EU, die Uno und die Globalisierung beleuchtet. Dass dies alles, samt einem Eilmarsch durch die Geschichte, auf nicht einmal 150 schmalen Seiten, nur ein erster Einstieg ohne großen Tiefgang sein kann, versteht sich von selbst.

Das ausführliche Glossar – das nicht das fehlende Register – ersetzen kann, ist für den Politik-Schnupperer eine ganz gute Hilfestellung. Allerdings findet sich hier auch die originelle These, dass „alle deutschen Bürger direkt darüber abstimmen” dürften, „wenn ein Bundesland die Bundesrepublik verlassen und selbständig werden möchte”. Das klingt zwar gut, hält aber leider nicht ganz den Fakten stand. Ein Austritt aus der Bundesrepublik ist in unserer Verfassung gar nicht vorgesehen. RALF HUSEMANN

GERD SCHNEIDER: Politik. Arena Verlag, Würzburg, 2008. 144 Seiten, 8,95 Euro. (Ab 12 Jahre)

SZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH

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