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"Wenn du möchtest, dass sich etwas ändert, musst du aufhören, immer das Gleiche zu tun." Als der 14-jährige Niko diesen Satz beherzigt, landet er in einer fremden Welt voller Abenteuer: dem Quantenuniversum. Hier erwartet ihn ein spannendes Rätsel, das er nur lösen kann, wenn er sich die Geheimnisse der Quantenphysik erschließt. Gemeinsam mit seinen quantastischen Freunden Quiona und Eldwen erforscht Niko die Naturwissenschaft des 21. Jahrhunderts: Materie und Antimaterie, Urknall und Unschärferelation, Tunneleffekt und Teleportation. Niko ist völlig fasziniert. Doch kann er sein neues Wissen…mehr

Produktbeschreibung
"Wenn du möchtest, dass sich etwas ändert, musst du aufhören, immer das Gleiche zu tun." Als der 14-jährige Niko diesen Satz beherzigt, landet er in einer fremden Welt voller Abenteuer: dem Quantenuniversum. Hier erwartet ihn ein spannendes Rätsel, das er nur lösen kann, wenn er sich die Geheimnisse der Quantenphysik erschließt. Gemeinsam mit seinen quantastischen Freunden Quiona und Eldwen erforscht Niko die Naturwissenschaft des 21. Jahrhunderts: Materie und Antimaterie, Urknall und Unschärferelation, Tunneleffekt und Teleportation. Niko ist völlig fasziniert. Doch kann er sein neues Wissen in seiner eigenen Welt nutzen? Die Welt der modernen Physik - erobert von einem neugierigen Jungen.

"Erstmals wird Fantasie mit Quantenphysik verknüpft und Wissenschaft für alle zugänglich und attraktiv." Muhammad Yunus (Friedensnobelpreisträger)
  • Produktdetails
  • Verlag: Hanser
  • Originaltitel: La puerta de los tres cerrojos
  • Artikelnr. des Verlages: 545/24311
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 208
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Erscheinungstermin: 29. Juli 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 144mm x 22mm
  • Gewicht: 378g
  • ISBN-13: 9783446243118
  • ISBN-10: 3446243119
  • Artikelnr.: 38142423
Autorenporträt
Fernández-Vidal, Sonia§Sonia Fernández-Vidal, 1978 in Barcelona geboren, ist promovierte Quantenphysikerin. Sie arbeitete u. a. im europäischen Atomforschungsinstitut (CERN). Seit 2009 widmet sie sich der Wissenschaftsvermittlung und hält Vorträge. Ihr Ziel ist es, das Bewusstsein der Menschen für verschiedene Realitäten zu öffnen. 2011 erschien ihr Jugendbuchdebüt in Spanien, das sich in wenigen Monaten zum Bestseller des Jahres entwickelte. Bei Hanser folgte auf ihr Debüt Nikos Reise durch Raum und Zeit (2013) das Jugendbuch Quantic Love (2014).
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Schöne Geschichte, findet Rezensent Ulf von Rauchhaupt, dem Quantenfee und nerdige Elf in diesem Buch gefallen haben, der sich auch von einer obligaten Gandalf-Figur und einigen bizarren Tanzeinlagen nach Maßgabe der Heisenbergschen Unschärferelation hat mitreißen lassen in eine Fantasy- und Zauberwelt a la "Alice im Wunderland". So weit, so nett. Leider, möchte der Rezensent fast sagen, ist die Autorin Physikerin von Beruf und hat sich in den Kopf gesetzt, nicht nur eine spannende Geschichte zu erzählen, sondern junge Leser auch noch partout in die Geheimnisse der Quantenmechanik einzuweihen. Laut Rauchhaupt funktioniert das nicht. Der Grund, den er nennt, ist denkbar einfach: Eine Märchenwelt ist keine Quantenwelt. Zieht man ein paar Higgs-Boson-Teilchen ab, bleibt allerdings eine passable Story, wie gesagt.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 05.10.2013

Wer schneller tanzt, hat mehr von der Disko

Nikos Welt: Sonia Fernández-Vidal schickt einen Jungen ins Reich der modernen Physik. Geht das gut?

Von Ulf von Rauchhaupt

Kinder, die sich auf einmal an Orten oder in ganzen Welten wiederfinden, in denen alles irgendwie anders ist - spätestens seit "Alice im Wunderland" ist das ein probates Basisrezept für Erzählungen, die an ein jüngeres Publikum gerichtet sind. Große Kinderliteratur ist so schon entstanden, von C. S. Lewis bis Michael Ende - aber natürlich auch manches, das nicht daran reicht.

Der Roman "Nikos Reise durch Raum und Zeit" der Spanierin Sonia Fernández-Vidal, der in ihrer Heimat ein großer Erfolg war und in elf Sprachen übersetzt wurde, benutzt dieses Schema nun ebenfalls. Er leiht sich die Seltsamkeiten aber allesamt aus der modernen Physik, insbesondere aus der Quantenmechanik. Niko, der Held der Geschichte, findet sich in einer Welt wieder, in denen die absonderlichen Gesetze der Mikrophysik makroskopisch wirksam sind. Im Gegensatz zu anderen Autoren, die sich daran versucht haben, Quanten literarisch dienstbar zu machen, geht es Fernández-Vidal allerdings überwiegend um die naturwissenschaftliche Bildung ihrer Leser. Und sie kennt ihr Material gründlich - sie ist Physikerin, hat an der Universität ihrer Heimatstadt Barcelona über Quantenoptik promoviert und arbeitet seither als Forscherin und Dozentin.

Die Physik stimmt also, sieht man mal von einer Stelle ab, an der Fernández-Vidal die Erklärung des Higgs-Bosons spektakulär danebengeht. Doch schafft sie es auch, damit eine gute oder zumindest unterhaltsame Geschichte zu erzählen? Tatsächlich kommt sie dabei recht weit - und zwar dadurch, dass sie sich ansonsten nur höchst klassischer literarischer Zutaten bedient. So erlebt Niko seine Abenteuer zusammen mit zwei Freunden, einem nerdigen Elf und einer schönen Quantenfee, deren protoerotische Wirkung auf den Helden die meisten Leser der Zielgruppe allerdings eher peinlich berühren dürfte. Dazu gibt es einen Bösewicht, der über gefährliche Schergen gebietet und mit Meister Zen-O auch die in solchen Fällen obligate Gandalf-Dumbledore-Figur.

Damit kann man eine solide Geschichte erzählen und durchaus auch noch Quantenwunder einflechten. Neben einigen doch etwas zu platt physikpädagogischen Einlagen gelingt der Autorin dabei mitunter Grandioses. Da wäre etwa die Disko, auf deren Tanzfläche man umso wilder tanzen muss, je dichter das Gedränge ist, weil man bei zu langsamen Tanzbewegungen aufgrund der Heisenbergschen Unschärferelation die anderen Gäste behindern würde. Oder die Rätsel, die nur dadurch schwierig zu lösen sind, weil der Alltagsverstand unbewusst von ungültigen Voraussetzungen ausgeht - eine typische Schwierigkeit für Quanten-Neulinge.

Doch funktioniert die Geschichte trotz des ganzen Quantenzaubers, nicht seinetwegen - und das auch nur, wenn man die bemühten Quantenphänomene als isolierte Merkwürdigkeiten hinnimmt, als magische Effekte, wie sie auch in der herkömmlichen fantastischen Literatur üblich sind. Eine Welt, in der Dinge auf zwei verschiedene Arten gleichzeitig (als quantenmechanische Superposition) existieren und mal nicht, wie die Erzählsituation es eben gerade verlangt, eine solche Welt ist eine Märchen-, Zauber-, Fantasywelt, aber eben keine Quantenwelt.

Damit kommen die beiden Ziele der Autorin, eine spannende Geschichte zu erzählen und über Quantenphysik zu belehren, nicht recht zusammen. Die Handlung und die Räume, in denen sie sich zuträgt, werden nur konsistent, wenn man die Physik nicht zum Nennwert nimmt. Und umgekehrt wird ebenjene Physik nicht durch die bloße literarische Einbettung verständlicher, sondern müsste separat erklärt werden. Vielleicht ist die echte Quantenwelt eben doch zu weit entfernt von allem Menschlichen, als dass sich Literatur daraus machen ließe.

Sonia Fernández-Vidal: "Nikos Reise durch Raum und Zeit".

Aus dem Spanischen von Kristin Lohmann. Hanser Verlag, München 2012. 197 S., geb., 14,90 [Euro]. Ab 13 J.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 15.04.2014

IM DOPPELPACK
Der Kosmos des
Allerkleinsten
Heute will Niko auf einem Umweg zur Schule gehen. Dabei kommt er an einem geheimnisvollen Haus vorbei, das er schließlich betritt. Drinnen findet er ein Geschenkpäckchen, auf dem „Das Universum – eine Uraufführung“ steht. Beim Öffnen ereignet sich eine lautlose Explosion und aus dem Nichts tauchen winzige Kügelchen auf. Plötzlich erscheint der Elf Eldwen und erklärt Niko, dass er eben Zeuge des Urknalls geworden ist und jetzt den Kampf zwischen Materie und Antimaterie und die Entwicklung des Weltalls zu sehen bekommt.
  Eldwen zeigt Niko danach eine dünne Wand, die er in einem Augenblick „durchtunneln“ muss, um so in die Quantenwelt zu gelangen. Dort erwarten Niko viele verrückte Dinge. Die Fee Quiona führt ihn beispielsweise zum „Uhrengeschäft für relative Zeitmessung“. Niko erfährt, dass er selbst aus der klassischen Welt kommt. Tatsächlich glaubt er, dass der Raum dreidimensional ist, also hoch, tief und breit. Aber das ist doch so, oder nicht? Warum also behauptet Eldwen, das sei „etwas fantasielos“? Niko lernt Elementarteilchen wie Quarks oder das Higgs-Boson kennen, das allen anderen Teilchen Masse verleiht, muss Rätsel lösen und begegnet Merkwürdigkeiten wie Schrödingers Katze oder der Quantenverschränkung. Spannend wird es, als er vor dem Quantengeheimdienst fliehen muss. Wird Niko es schaffen, wieder wohlbehalten in seine Welt zurückzukehren?
  Am Anfang fand ich es schwierig, in die Geschichte einzutauchen. Die Handlung war nicht so spannend, wie ich das von Fantasybüchern gewohnt bin. Die Personen blieben ein wenig blass. Erst nach der Hälfte der Lektüre hat mich das Buch richtig gefesselt. Die Physik wird gut erklärt. Ich hatte keine Probleme mit dem Verstehen, auch wenn man sich Vieles nicht so recht vorstellen kann. Wer es genauer wissen will, sollte daher unbedingt das „Wörterbuch für Fortgeschrittene“ am Ende lesen.
JULIA HORNUNG (12 JAHRE)
Alles beginnt mit einer geheimnisvollen Schrift an der Zimmerdecke: „Wenn Du möchtest, dass sich etwas ändert, dann höre auf, immer das Gleiche zu tun.“ Niko ist verwirrt, findet weder den Urheber der Botschaft noch versteht er so recht deren Sinn. Immerhin ändert er seinen Schulweg – und schon beginnen die Abenteuer in einer anderen Welt: Er betritt den Kosmos des Allerkleinsten.
  Ähnlich wie Alice im Wunderland trifft Niko im Quantenland auf ein ganzes Arsenal seltsamer Figuren. Und wie Alice kommt auch Niko aus dem Staunen nicht heraus: Da sind Katzen gleichzeitig tot und lebendig, da gibt es Uhren, die unterschiedlich schnell gehen, aber doch jede für sich die richtige Zeit anzeigen. Oder Teilchen, die völlig unabhängig und weit voneinander entfernt existieren und trotzdem miteinander verbunden bleiben. „Spukhafte Fernwirkung“ hat Albert Einstein dieses Phänomen genannt. Es fordert den gesunden Menschenverstand ebenso heraus wie die Tatsache der Relativitätstheorie, dass die Zeit in bewegten Systemen unterschiedlich schnell vergeht oder sich Zustände in der sogenannten Quantensupposition überlagern können. So erschließt sich auch der Sinn der mysteriösen Botschaft an der Decke, die da lautet: Verlasse die ausgetretenen Pfade deines Denkens und öffne deinen Verstand für das Ungewöhnliche.
  Wem das gelingt, der wird von Nikos Reise durch Raum und Zeit profitieren und den einen oder anderen Aspekt moderner Physik verstehen. Diese ist – trotz der Vereinfachung – weitgehend korrekt dargestellt. Die Rahmenhandlung jedoch kommt konstruiert daher und wird bisweilen arg verbogen, um Fakten zu vermitteln.
HELMUT HORNUNG
Sonia Fernández-Vidal : Nikos Reise durch Raum und Zeit. Hanser 2013. 200 Seiten. 14,90 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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"Physik verpackt in eine spannende Geschichte. Ein wirklich gelungenes Buch für Neugierige." Franziska Hochwald, SWR2 Spielraum, 23.11.13

"Das neue Buch der spanischen Autorin Sonia Fernández-Vidal überzeugt. Kinder lernen etwas über ein Thema, das kaum ein Erwachsener versteht: die Quantenphysik. Mit einer packenden Geschichte bringt die Physikerin Kindern das Thema näher." Alexandra Bröhm, SonntagsZeitung, 24.11.13

"Eine erfrischende Mixtur aus Fantasy-Roman und Physikbuch. Einfach. Genial." Katharina Beckmann, GEOlino, Oktober 2013

"Wie hier die Welt der Quantenphysik mit ihren unglaublichen Erscheinungen erklärt oder in Bildern veranschaulicht wird, das ist ganz großartig! Quantenphysik wird so zum spannenden Entdeckungsgebiet - gerade eben auch für junge Menschen." Sylvia Schwab, Deutschlandradio Kultur, 24.08.13

"Grandios. Die Disko, auf deren Tanzfläche man umso wilder tanzen muss, je dichter das Gedränge wird, weil man bei zu langsamen Tanzbewegungen aufgrund der Heisenbergschen Unschärferelation die anderen Gäste behindern würde." Ulf von Rauchhaupt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.10.13

"... nach der Hälfte der Lektüre hat mich das Buch richtig gefesselt. Die Physik wird gut erklärt. Ich hatte keine Probleme mit dem Verstehen. Auch wenn man sich Vieles nicht so recht vorstellen kann. Wer es genauer wissen will, sollte daher unbedingt das `Wörterbuch für Fortgeschrittene´ am Ende lesen." Julia Hornung (12 Jahre), Süddeutsche Zeitung, 14.04.14

"Verlasse die ausgetretenen Pfade deines Denkens und öffne deinen Verstand für das Ungewöhnliche. Wem das gelingt, der wird von Nikos Reise durch Raum und Zeit profitieren und den ein oder anderen Aspekt moderner Physik verstehen." Helmut Hornung, Süddeutsche Zeitung, 14.04.14

"Für alle, die schon immer mal wissen wollten, was Quantenphysik ist." Frank Maria Reifenberg, Eselsohr, Mai 2014

"So phantastisch lässt sich Lehrreiches verpacken." Günter Vonhoff, Basis - Zeitschrift aus Schönstatt, Juni 2014
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