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Radikal, provokativ und erhellend zugleich: Nagels berühmter Essay von 1974 ist einer der am häufigsten zitierten philosophischen Aufsätze des 20. Jahrhunderts:Fledermäuse haben Erfahrungen von sich und der Welt, die uns Menschen sehr fremd sind. Diese Erfahrungen sind jedoch eine subjektive Realität, die sich nicht vollständig auf objektiv erforschbare Vorgänge in Organismus, Gehirn und Nervensystem reduzieren lässt. Auch die subjektiven Erfahrungen, die Menschen von Anderen, von sich selbst und ihrer natürlichen und kulturellen Lebenswelt machen, lassen sich nicht auf objektiv erforschbare…mehr

Produktbeschreibung
Radikal, provokativ und erhellend zugleich: Nagels berühmter Essay von 1974 ist einer der am häufigsten zitierten philosophischen Aufsätze des 20. Jahrhunderts:Fledermäuse haben Erfahrungen von sich und der Welt, die uns Menschen sehr fremd sind. Diese Erfahrungen sind jedoch eine subjektive Realität, die sich nicht vollständig auf objektiv erforschbare Vorgänge in Organismus, Gehirn und Nervensystem reduzieren lässt. Auch die subjektiven Erfahrungen, die Menschen von Anderen, von sich selbst und ihrer natürlichen und kulturellen Lebenswelt machen, lassen sich nicht auf objektiv erforschbare Vorgänge im menschlichen Organismus, Gehirn und Nervensystem reduzieren.Der Übersetzer Ulrich Diehl erläutert im Nachwort die besondere Bedeutung und spannende Wirkungsgeschichte dieses Klassikers.Sprachen: Deutsch, Englisch
Autorenporträt
Thomas Nagel wurde am 4. Juli 1937 in Belgrad geboren. Er kam als Kind mit seinen Eltern 1939 in die Vereinigten Staaten von Amerika und wuchs in New York auf. Nagel studierte an der Cornell University im Bundesstaat New York und erwarb dort 1958 einen B. A. in Philosophie. Danach studierte er an den Universitäten in Oxford und in Harvard, wo er 1963 in Philosophie promoviert wurde. Seine Dissertation The Possibility of Altruism (1970), die von John Rawls betreut wurde, befasste sich vor allem mit der Universalisierbarkeit von moralischen Beweggründen im kantischen Sinne. Danach lehrte er u. a. an der University of California in Berkeley sowie an der Princeton University. Seit vielen Jahren lehrt Nagel an der New York University School of Law. Nagel wurde 1979 zuerst durch sein Buch Mortal Questions bekannt, eine originelle Sammlung von philosophischen Essays, die schon alleine aufgrund der Vielseitigkeit ihrer Themen herausragte. In diese Sammlung wurde auch sein berühmter Essay "What Is It Like to Be a Bat?" aufgenommen, der bereits 1974 in der philosophischen Fachzeitschrift The Philosophical Review erschienen war. In diesem Essay kritisierte er die damals vorherrschenden materialistischen und reduktionistischen Tendenzen in der sog. Analytischen Philosophie des Geistes (Philosophy of Mind). Er gehört zu den wenigen nordamerikanischen Philosophen, die nicht nur von Analytischen Philosophen in der vorwiegend angelsächsischen Tradition, sondern auch von Phänomenologen und Hermeneutikern in der kontinental-europäischen Tradition des Philosophierens geschätzt werden. Seine Schriften zur theoretischen Philosophie behandeln fast alle philosophischen Grundfragen in einem Spannungsfeld zwischen den erkenntnistheoretischen Problemen des Ausgangs vom erkennenden menschlichen Subjekt und den ontologischen Problemen der objektiven Erkennbarkeit der bewusstseinsunabhängigen Verhältnisse in der Welt. Die für den Menschen charakteristische, aber unauflösbare Spannung zwischen Subjektivität und Objektivität durchzieht auch seine Schriften zur praktischen Philosophie. Seine kurze Einführung in die Philosophie Was bedeutet das alles? wurde zum Namensgeber für die Reihe, in der nun auch sein berühmter Essay erscheint.