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Trauergefühle zu zeigen, war in der Elitenkultur des liberalen Italien von hoher Bedeutung. Zugleich stand das Beweinen von Verstorbenen aber im Widerspruch zu gesellschaftlichen Säkularisierungstendenzen. Die Studie analysiert die Hintergründe dieser ambivalenten Gemengelage, fragt nach der Rolle von Religion und Nation im Umgang mit dem Tod, diskutiert das Verhältnis von Körper und Emotionen und erkundet, wie Trauer sich räumlich entfaltete.

Produktbeschreibung
Trauergefühle zu zeigen, war in der Elitenkultur des liberalen Italien von hoher Bedeutung. Zugleich stand das Beweinen von Verstorbenen aber im Widerspruch zu gesellschaftlichen Säkularisierungstendenzen. Die Studie analysiert die Hintergründe dieser ambivalenten Gemengelage, fragt nach der Rolle von Religion und Nation im Umgang mit dem Tod, diskutiert das Verhältnis von Körper und Emotionen und erkundet, wie Trauer sich räumlich entfaltete.
Autorenporträt
Moritz Buchner, Forum Transregionale Studien, Berlin.
Rezensionen
""[Ein anschlussfähiges Buch] für thanatologische wie medizinhistorische Fragestellungen und für emotions- und kulturgeschichtliche Forschungen."
Florian Greiner in: H-Soz-Kult (22.03.2019), http://bit.ly/2FtquVy

"Buchners Untersuchung der Trauer dürfte nicht nur für Italien wegweisend sein, denn die Relikte der Trauer - wie die erhaltene Friedhofskultur des untersuchten Zeitraumes, aber auch die archivalischen Quellen und darunter besonders Zeitungsberichte und Fotografien von sepulkralen Ereignissen - sind in anderen Ländern Europas ähnlich, auch wenn die politischen Verhältnisse verschieden waren. Das Verdienst des Autors ist es, diese Relikte erstmals zu einer Gesamtschau zusammengeführt zu haben, mit der sie Überreste zum Sprechen gebracht werden und uns Heutigen ermöglicht wird, vor der Folie der Vergangenheit den eigenen Umgang mit Trauer zu überdenken."
Barbara Leisner in: Friedhofsfreunde (20.01.2019), https://friedhofsfreunde.blogspot.com/2019/01/warum-weinen.html#more