Ausgänge des Konservatismus - Breuer, Stefan
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Eine Neubestimmung des KonservatismusAls Ende des Konservatismus gelten die sozialen und politischen Umbrüche in der Mitte des 19. Jahrhunderts, besonders der Revolution 1848. Stefan Breuer vollzieht nun eine Neubestimmung.Dabei zeigt er auf, wie der Konservatismus nach 1848 Bündnisse und Mischformen mit liberalen Strömungen eingeht, etwa durch Annäherung an den Liberalismus (Friedrich Julius Stahl), durch eine soziale Wendung des Konservatismus (Hermann Wagener, Rudolf Meyer), durch die Umdeutung in einen nationalreligiösen Fundamentalismus (Lagarde) oder durch Anschluss an den völkischen…mehr

Produktbeschreibung
Eine Neubestimmung des KonservatismusAls Ende des Konservatismus gelten die sozialen und politischen Umbrüche in der Mitte des 19. Jahrhunderts, besonders der Revolution 1848. Stefan Breuer vollzieht nun eine Neubestimmung.Dabei zeigt er auf, wie der Konservatismus nach 1848 Bündnisse und Mischformen mit liberalen Strömungen eingeht, etwa durch Annäherung an den Liberalismus (Friedrich Julius Stahl), durch eine soziale Wendung des Konservatismus (Hermann Wagener, Rudolf Meyer), durch die Umdeutung in einen nationalreligiösen Fundamentalismus (Lagarde) oder durch Anschluss an den völkischen Nationalismus (Langbehn).Das Ende des Konservatismus erkennt Breuer erst im fatalen Bündnis des Nationalkonservatismus mit dem Nationalsozialismus.
  • Produktdetails
  • Verlag: WBG Academic
  • Seitenzahl: 430
  • Erscheinungstermin: Januar 2021
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 154mm x 38mm
  • Gewicht: 636g
  • ISBN-13: 9783534273072
  • ISBN-10: 3534273079
  • Artikelnr.: 60460373
Autorenporträt
Breuer, Stefan§Stefan Breuer, geb. 1948, ist Professor für Soziologie in Hamburg. Bei der wbg erschien von ihm u.a.: Anatomie der Konservativen Revolution (2. Aufl. 1995); Ästhetischer Fundamentalismus. Stefan George und der deutsche Antimodernismus (1995); Ordnungen der Ungleichheit. Die deutsche Rechte im Widerstreit ihrer Ideen 1871-1945 (2001).
Inhaltsangabe
Zur Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71. Den Konservatismus denken:Karl Mannheim und Panajotis Kondylis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142. Liberaler Konservatismus: Friedrich Julius Stahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 313. Einstürzende Neubauten: Hermann WagenersRevision des Konservatismus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 554. Irrungen, Wirrungen: Rudolf Meyers Weg von derBerliner Revue zur Neuen Zeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 805. Vom »Staatssozialismus« zum »christlichen Sozialismus«:Adolph Wagner, Rudolf Todt, Adolf Stoecker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1076. Träume vom »wahren Conservatismus«:Constantin Frantz und Paul de Lagarde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1397. Ironischer Konservatismus I: Julius Langbehn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .