Arendt und Benjamin - Arendt, Hannah; Benjamin, Walter
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Hannah Arendt hatte als Vertraute Walter Benjamins im Pariser Exil, als spätere Herausgeberin seiner Schriften und als Vermittlerin seiner Ideen eine zentrale Rolle in den Debatten über dessen Leben und Werk. Die Betonung der Eigenständigkeit seiner Schriften und ihrer Distanz zur Kritischen Theorie geht vor allem auf Arendts berühmten Benjamin- Essay von 1968 zurück. Der vorliegende Band dokumentiert die Geschichte dieser Freundschaft und der späteren Kontroversen auf der Grundlage unveröffentlichter Briefe und kaum bekannter Zeugnisse. Im Mittelpunkt stehen dabei Arendts großer Benjamin- Essay und seine Wirkung.…mehr

Produktbeschreibung
Hannah Arendt hatte als Vertraute Walter Benjamins im Pariser Exil, als spätere Herausgeberin seiner Schriften und als Vermittlerin seiner Ideen eine zentrale Rolle in den Debatten über dessen Leben und Werk. Die Betonung der Eigenständigkeit seiner Schriften und ihrer Distanz zur Kritischen Theorie geht vor allem auf Arendts berühmten Benjamin- Essay von 1968 zurück. Der vorliegende Band dokumentiert die Geschichte dieser Freundschaft und der späteren Kontroversen auf der Grundlage unveröffentlichter Briefe und kaum bekannter Zeugnisse. Im Mittelpunkt stehen dabei Arendts großer Benjamin- Essay und seine Wirkung.
  • Produktdetails
  • suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1795
  • Verlag: Suhrkamp
  • Artikelnr. des Verlages: 29395
  • 4. Aufl.
  • Seitenzahl: 210
  • Erscheinungstermin: 31. Juli 2006
  • Deutsch
  • Abmessung: 178mm x 111mm x 14mm
  • Gewicht: 148g
  • ISBN-13: 9783518293959
  • ISBN-10: 3518293958
  • Artikelnr.: 20775479
Autorenporträt
Schöttker, Detlev
Detlev Schöttker, geb. 1954; Studium der Germanistik und Politikwissenschaft in Braunschweig und Kiel,
1980-1996 Wiss. Mitarbeiter an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, der Universität Hannover und der Universität Stuttgart, Promotion an der Universität Kiel 1987, Studienaufenthalt an der University of Pittsburgh/PA
1987, Habilitation an der Universität Stuttgart
1996, Vertretungsprofessuren an der Universität/GH Kassel und der TU Dresden
1997-1999, dort seit 2000 apl. Professor für Neuere deutsche Literatur.

Buchveröffentlichungen:
Hermen Bote. Braunschweiger Autor zwischen Mittelalter und Neuzeit (Mithg. 1987), Bertolt Brechts Ästhetik des Naiven (1989),
Konstruktiver Fragmentarismus. Form und Rezeption der Schriften Walter Benjamins (1999),
Von der Stimme zum Internet. Texte aus der Geschichte der Medienanalyse (Hg. 1999), Walter Benjamin: Medienästhetische Schriften (mit Nachwort 2002),
Philosophie der Freude. Von Freud bis Sloterdijk (Hg. 2003),
Mediengebrauch und Erfahrungswandel (Hg. 2003),
Schrift Bilder Denken. Walter Benjamin und die Künste (Hg. 2004),
Arendt und Benjamin (Hg. zus. mit Erdmut Wizisla 2006),
Dresden - eine literarische Einladung (Hg. 2006),
zahlreiche Aufsätze zur Literaturgeschichte, Ästhetik und Medientheorie.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

"Höchst spannend" findet Rezensent Ludger Lütkehaus diesen Band mit Dokumenten zur Beziehung von Hannah Arendt und Walter Benjamin. Besonders ein "bisher ungedruckter Brief" an Gerschom Scholem, über den Selbstmord des Freundes, Vorahnungen Arendts nach einer letzten Begegnung und schließlich die darin formulierte Abrechnung mit der "Schweinebande" des Instituts für Sozialforschung, also Horkheimer und Adorno, der sie Mitschuld am Unglück Benjamins gibt, zählt für den Rezensenten zu den bedeutenden Dokumenten dieses Bandes. Gut ergänzt findet er die Beschreibung von Arendts Beziehung zu Benjamin durch einen Brief, in dem Arendt-Ehemann Heinrich Blücher den Zorn seiner Frau über den Umgang der Frankfurter Schule mit Benjamin schildert.

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