Julians Bruder - Kordon, Klaus
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Die Geschichte einer großen Freundschaft und ein ergreifendes Zeitpanorama, das ein dunkles und zugleich wenig bekanntes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte beleuchtet.
Paul und Julian wachsen im Berlin der 30er Jahre wie Brüder auf. Den Nationalsozialismus überlebt Julian in Verstecken: Er ist Jude. Nach dem Krieg könnte für die beiden ein neues Leben beginnen, doch schon nach wenigen Tagen Frieden werden sie verhaftet und kommen in ein sowjetisches Internierungslager - das ehemalige KZ Buchenwald.…mehr

Produktbeschreibung
Die Geschichte einer großen Freundschaft und ein ergreifendes Zeitpanorama, das ein dunkles und zugleich wenig bekanntes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte beleuchtet.

Paul und Julian wachsen im Berlin der 30er Jahre wie Brüder auf. Den Nationalsozialismus überlebt Julian in Verstecken: Er ist Jude. Nach dem Krieg könnte für die beiden ein neues Leben beginnen, doch schon nach wenigen Tagen Frieden werden sie verhaftet und kommen in ein sowjetisches Internierungslager - das ehemalige KZ Buchenwald.
  • Produktdetails
  • Gulliver Taschenbücher Bd.1004
  • Verlag: Beltz
  • Artikelnr. des Verlages: 74004
  • 6. Aufl.
  • Seitenzahl: 640
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Erscheinungstermin: 20. September 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 125mm x 41mm
  • Gewicht: 625g
  • ISBN-13: 9783407740045
  • ISBN-10: 3407740042
  • Artikelnr.: 20840167
Autorenporträt
Kordon, Klaus
Klaus Kordon, geboren 1943 in Berlin, war Transport- und Lagerarbeiter, studierte Volkswirtschaft und unternahm als Exportkaufmann Reisen nach Afrika und Asien, insbesondere nach Indien. Heute lebt er als freischaffender Schriftsteller in Berlin. Kordon, der als 'Chronist der deutschen Geschichte' gilt, veröffentlichte neben zahlreichen Kinderbüchern viele historische Romane, darunter den autobiographische Roman Krokodil im Nacken (Deutscher Jugendliteraturpreis; nominiert für den Deutschen Bücherpreis). Viele seiner Bücher wurden mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Für sein Gesamtwerk erhielt Kordon den Alex-Wedding-Preis der Akademie der Künste zu Berlin und Brandenburg, den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur und, 2016, den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises. "Kordon versteht sich als ein Autor, der zuallererst eine Geschichte erzählen möchte. Diese Geschichte gestaltet er poetisch, spannend, aktuell. Sie soll dem Leser Spaß machen. Dies gelingt ihm vor allem wegen seiner feinen Beobachtungsgabe, verbunden mit einem ganz natürlichen Verhältnis zu den von ihm dargestellten, denkenden, fühlenden und handelnden Personen. Er lebt mit ihnen, spricht ihre Sprache, gräbt sie als Außenseiter, als Freunde, als Hilfsbedürftige oder als Helfer, als Leidende, die nicht ohne Hoffnung bleiben, in das Gedächtnis seiner Leser ein." jugendbuch-magazin

Blau, Aljoscha
Aljoscha Blau ist 1972 in Leningrad geboren und lebt seit 1990 in Deutschland. Er hat an der Fachhochschule Hamburg Kinder- und Jugendbuchillustration und Grafik studiert. Ausstellungen in verschiedenen europäischen Ländern, davon mehrmals an der Kinderbuchmesse Bologna. Verschiedene Auszeichnungen, unter anderem den Troisdorfer Bilderbuchpreis für Hans und die Bohnenranke, den Deutschen Jugendliteraturpreis 2003 für Die Geschichte der Wirtschaft und den Deutschen Jugendliteraturpreis 2008 für Schwester.
Rezensionen
"Kordon ist es gelungen, einen wichtigen, vielen nicht bekannten Teil deutscher Geschichte überzeugend, für jugendliche Leser (und Erwachsene!) verständlich aufzuarbeiten und gleichzeitig mit einer bewegenden Geschichte über eine innige Freundschaft und eine große Liebe zu verbinden." -- Main Echo

"Kaum einer erzählt Kindern und Jugendlichen deutsche Geschichte so gut wie Klaus Kordon - und Erwachsenen übrigens auch." -- Brigitte

"Die Gefühle und Wahrnehmungen, die Menschen und Situationen so spannend und klar, farbig und ungeschönt in Worte zu fassen, dass man es liest, als wäre man dabei, mit allen Konflikten, unversöhnlichen Gegensätzen, mit Widersprüchen und Brüchen, mit Witz und Tragik - das versteht kein Autor so gut wie Klaus Kordon." -- Literaturblatt

"Keine leichte Kost, aber mitreißend und ungeheuer bewegend ... Ein hervorragend recherchierter Roman - nicht nur für Jugendliche!" -- Brigitte Buch extra

"Ein einfühlsam und packend geschriebenes Jugendbuch." -- tachles. Das jüdische Wochenmagazin, Schweiz

"Julians Bruder ist ein erschütternder Entwicklungsroman über zwei Jungen, die stellvertretend für eine Generation der Betrogenen stehen." -- Neue Osnabrücker Zeitung 2005

"Doch wie bedrückend vieles auch ist, von dem hier die Rede ist - Kordon fesselt den Leser zwar, aber er entmutigt ihn nicht. Es ist ein bewegendes Buch." -- Berliner Zeitung

"n seiner unprätentiösen, darum so eindringlichen Weise, schreibt Kordon über ein Thema, das lange tabu war." -- Ake Huber, Die Welt

"Kordon beschreibt die ausweglose Situation der Menschen, ohne die wenigen lustigen Momente des Lebens außen vor zu lassen. Er schildert tiefe Gefühle, berichtet von Hass und Hilfsbereitschaft. Und er macht ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte begreifbar - auch für junge Leser." -- Augsburger Allgemeine

"Beklemmend und berührend erzählt Kordon von den Gefühlen und Gedanken der beiden jungen Männer, von der Schwierigkeit, an Willkür und Unterdrückung nicht zu zerbrechen - und vom Zynismus der Geschichte." -- Österreichisches Bibliothekswerk
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Besprechung von 21.03.2005
Freundschaft für immer
Überlebenskampf - am Beispiel von zwei Berliner Jungen
In seinem Buch stellt Klaus Kordon die Frage, die in allen Diskussionen über die NS-Zeit und den Krieg im Vordergrund steht: die nach Schuld und Sühne. Welche Verantwortung trug der Einzelne an den Verbrechen, gibt es so etwas wie eine deutsche Kollektivschuld, die etwa die Brutalität der russischen Armee am Ende des Krieges rechtfertigte?
Das Schicksal zweier Berliner Jungen, des Juden Julian und seines Freundes Paul, wird in drei großen Kapiteln aufgerollt: die Kindheit während der NS-Zeit; das Überleben während des Krieges, in dem Julian in Berlin untertaucht und Paul zum HJ-Löschkommando und später als Flakhelfer eingezogen wird; und im letzten Teil die Gefangennahme der jungen Männer als angebliche Werwölfe durch die russischen Besatzer und ihre Lagerhaft in Buchenwald.
Das tragende Motiv ist die Freundschaft der beiden, die in einem Berliner Mietshaus aufwachsen und erst, als die NS-Propaganda Einzug in die Schulen hält, merken, dass ihre Beziehung etwas Besonderes und sehr gefährdet ist. Die Rassengesetze und der Terror gegen die Juden verändern das gesamte öffentliche Leben und die Menschen. Sie sind nun politisch Desinteressierte, Regimegegner, Nationalsozialisten oder Juden.
Neben seinen beiden Protagonisten entwickelt der Autor ein breites Panorama menschlichen Lebens, erzählt von den Eltern, Verwandten, der Hausgemeinschaft. Viele Personen stehen typisch für ein Schicksal, werden aber durch die Dialoge und die fesselnde Handlungsführung lebendig, die historische Distanz verschwindet. Kordon berichtet spannend, aus dem Blickwinkel der Kinder und Jugendlichen: Trotzdem schont er den Leser nicht. Die Eltern von Julian versuchen verzweifelt Deutschland zu verlassen, was an den rigiden Einwanderungsbestimmungen der europäischen und amerikanischen Behörden scheitert. (Die Tatsachen erinnern daran, dass das ursprünglich liberale Asylrecht im Grundgesetz auf diesen Erfahrungen der jüdischen Bevölkerung basiert). Als Julians Eltern schließlich 1941 abgeholt werden, gelingt es ihnen, ihren Sohn vor dem Transport in ein Lager zu bewahren. Er wird von Pauls Familie und ihren Freunden versteckt.
Der minuziöse Kriegsbericht schildert den Überlebenskampf der Berliner Bevölkerung. Pauls Wut und Unverständnis über den Bombenterror der Alliierten gegen die Zivilbevölkerung stehen die Berichte seines Vaters über das Vorgehen der deutschen Armee im Russlandfeldzug gegenüber. Völlig ins Wanken gerät sein Freund-Feind-Denken, als die russischen Soldaten und eigentlichen Befreier mit ihren Gräueltaten Angst und Schrecken verbreiten.
Bei dem Versuch, die Schwester vor einer Vergewaltigung zu retten, werden die Jungen gefangen genommen und ins KZ Buchenwald gebracht. Allein 12000 Jugendliche lebten nach dem Krieg in den zehn Lagern der sowjetischen Zone, deren Existenz erst seit kurzem von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Dort wurden „nicht allein Häftlinge festgehalten, die irgendwie mit der untergegangenen Nazi-Diktatur in Verbindung gebracht werden konnten. Auch zahlreiche politisch missliebige Personen (. . .), unter denen ehemalige Häftlinge der Nazi-KZ waren, wurden inhaftiert.” Berichte Überlebender bilden die Grundlage für die Schilderung der Haftzeit in Buchenwald. Klaus Kordon lässt Paul nach zwei Jahren nach Hause zurückkehren, doch seine Entlassung ist überschattet von Julians Tod.
„In diesem Roman soll nicht aufgerechnet werden - hier die Opfer des Nationalsozialismus, dort die Opfer der sowjetischen Siegerwillkür.” Beispielhaft bekennt sich der Autor zur Humanität, der jeder Mensch verpflichtet ist.
ROSWITHA BUDEUS-BUDDE
KLAUS KORDON: Julians Bruder. Beltz & Gelberg, Weinheim 2004. 624 Seiten, 14,90 Euro.
Politisches Jugendbuch
Das Kriegsende vor 60 Jahren und das Leben im Dritten Reich beschäftigt derzeit auch erstaunlich viele junge Leute. Auf dieser Seite werden Bücher vorgestellt, in denen persönliche Erfahrungen geschildert werden. Hinzu kommen virtuelle Briefe an Anne Frank und eine aktuelle Enzyklopädie.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH
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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Die Rezensentin Angelika Overath zeigt sich beeindruckt davon, wie es dem Jugendbuchautor Klaus Kordon gelingt, das Thema Nationalsozialismus so aufzubereiten, dass es für Jugendliche, die "traditionellem Unterricht" eher müde gegenüber stehen, interessant wird - und sieht darin vielleicht sogar eine grundsätzliche Stärke des Genres: "Kaum vorstellbare Daten und Fakten der zu lernenden Geschichtseinheiten werden erfahrbar durch das, was ganz normale Menschen tatsächlich erleben mussten." Auch wenn die Geschichte Fiktion ist, ist dieses Buch doch nah an der geschichtlichen Realität. " In den historisch relevanten Zusammenhängen, im ganzen Zeitkolorit aber bleibt der Roman nachprüfbar und verlässlich." Zudem nimmt sich Kordon eines Themas an, das bisher wenig thematisiert wurde: des Konzentrationslagers Buchenwald, das nach den Nazis von den Kommunisten genutzt wurde. Für erwachsene Leser kommt dieses Buch nach Meinung der Rezensentin vielleicht ein wenig zu politisch korrekt daher, für die Zielgruppe funktioniert es aber.

© Perlentaucher Medien GmbH
Besprechung von 06.10.2004
Durch die Welt geschubst
Vor dem Krieg und danach: "Julians Bruder" von Klaus Kordon

Jede Jugend ist doch irgendwie schön", sagte Klaus Kordon einmal, die eigene, mit dem frühen Verlust der Eltern und dem Aufwachsen in Kinderheimen nicht eben leichte, durchaus in Erinnerung. Momente später fügte er hinzu: "Fast jede." Die Kindheit von Julian und Paul, den Hauptfiguren seines neuen Romans, ist zwischen Äpfelklau und Schlittenfahrt, Autorennen auf den Rinnsteinen der Berliner Jablonskistraße, Fußball und Kino lange schön, doch sie endet jäh, als die nationalsozialistische Gesinnung, die "braune Kacke", sich schnell in zahlreichen Köpfen ausbreitet.

Was dem folgt, davon hat man, wenn auch in einem Jugendbuch nicht in dieser schmerzenden Plastizität, auch schon an anderer Stelle gelesen: von den Mordkommandos der Wehrmacht, den Todesfabriken der Konzentrationslager, von Hinrichtungsgruben und zerfetzten Körpern, von brutaler Folter und ekelhaftem Leichengeruch, von donnernden Bombenangriffen und tausendfachem Tod. Aber auch von Widerstand, Mut und Menschlichkeit. Kordon, ein im besten Sinne politischer Autor, wird nicht müde, der Geschichte in all ihren Brüchen und Widersprüchen - und wenn es nötig ist, dann auch in ihrer gesamten Widerlichkeit - Geschichten abzuringen, doch immer in der Zuversicht, auch im größten Elend noch das Schöne zu entdecken. Das Zusammenhalten von Paul und Julian und die Liebe Julians zu Pauls Schwester Bille bleiben eine Trutzburg des Überlebens in einem Staat, der genau das auszuhebeln versucht: Freundschaft, Bindungen, Vertrauen.

Wie diese beiden Jungen durch die Welt geschubst werden, jeder Unbekümmertheit und Sorglosigkeit beraubt, schmerzt beim Lesen bis an den Rand des Erträglichen. Schrecklicher als die Wirklichkeit kann die Phantasie nicht sein. Julian, zwar evangelisch getauft, aber aus einer jüdischen Familie, gehört fortan zu den "unerwünschten Personen" - in Geschäften, im Freundeskreis, im eigenen Land. Und auch Pauls Familie bleibt nicht verschont: der Vater, ein Sozialdemokrat, wird nach dem Reichstagsbrand verhaftet. Als er zurückkommt, ist er nicht mehr er selbst. Die Hoffnung, daß der Spuk bald vorüber ist, trügt, Restriktionen, Gewalt und Haß nehmen zu. Menschen werden gedemütigt und tyrannisiert, schließlich abgeholt und kommen nicht mehr wieder. Zu diesen gehören auch Julians Eltern. Ihr Sohn lebt fortan als U-Boot unter falschem Namen, in wechselnden Verstecken, immer in Gefahr.

Mit der deutschen Kapitulation ist auch ein Leben im verborgenen für Julian und den desertierten Paul nicht mehr zwingend. Damit und nach 414 Seiten des Werkes hätte der bis dahin schon wort- und umfangreiche Roman enden können - und er wäre immer noch außergewöhnlich in seiner Art des unsentimentalen, gewissenhaften Berichtens. Doch als sei es mit diesem Stoff für Albträume nicht genug, schließt sich der einen Schreckenszeit eine weitere an. Im Frühjahr 1945 rückt die Rote Armee in Berlin ein. Daß die Befreiung nicht nur in die Freiheit führte, damit füllt Kordon eine Lücke im Themenspektrum rund um das Kriegsgeschehen, längst Mode geworden in der Jugendliteratur.

Denn in Deutschland herrschten mit Kriegsende keineswegs nur Aufbruchstimmung und Aufbauwille, sondern auch Rechtlosigkeit und ein moralisches Vakuum. Plündernd und vergewaltigend zogen die sowjetischen Truppen durch die Stadt. In Kordons Roman werden Paul und Julian willkürlich verhaftet und ins Internierungslager Buchenwald gebracht. Der Schrecken geht weiter. Und wie zum doppelten Hohn prangt über dem Eingang noch die alte KZ-Inschrift: "Jedem das Seine".

Kordon will nicht Unrecht mit Unrecht aufrechnen, nicht in Opfer erster und zweiter Klasse teilen, sucht nicht nach Entschuldigungen oder einer Legitimation für zugefügtes Leid. Sein Nachwort, mit dem er die Zusammenhänge und Folgen einer zunehmenden Verrohung beschreibt, wäre auch gut eine auf die schwere Kost hinführende Einleitung gewesen.

Es muß an der zutiefst lebensbejahender Haltung des Autors liegen, daß Traurigkeit nicht zu Verzweiflung wird und es ihm gelingt, auch in größter Bedrückung noch das kleine Glück durchschimmern zu lassen. Er schafft es sogar, Menschen noch Träume zu geben, denen schon im Kindesalter jede Illusion geraubt wurde. "Für uns junge Leute war das alles nur schwer zu verstehen", erinnert sich Paul. Nachdrücklicher als Klaus Kordon vermag derzeit wohl kein anderer, historisch-dokumentarisch zu erklären und dabei authentische, menschliche Geschichten zu erzählen. Nicht nur den jungen Lesern.

ELENA GEUS

Klaus Kordon: "Julians Bruder". Roman. Mit einem Nachwort des Autors. Verlag Beltz&Gelberg, Weinheim 2004. 628 S., geb., 18,90 [Euro]. Ab 14 J.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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"Kaum einer erzählt Kindern und Jugendlichen deutsche Geschichte so gut wie Klaus Kordon - und Erwachsenen übrigens auch." (Brigitte) "Die Gefühle und Wahrnehmungen, die Menschen und Situationen so spannend und klar, farbig und ungeschönt in Worte zu fassen, dass man es liest, als wäre man dabei, mit allen Konflikten, unversöhnlichen Gegensätzen, mit Widersprüchen und Brüchen, mit Witz und Tragik - das versteht kein Autor so gut wie Klaus Kordon." (Literaturblatt)