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1946 wird ein Kind im Nordwesten Deutschlands geboren. Der Vater ist Pole, Soldat der polnischen Besatzungsarmee, die in der britischen Besatzungszone agiert, die Mutter Deutsche. Die Liebe scheitert, der Soldat geht zurück nach Polen, und das Kind ein Sohn wächst ohne Vater auf. Erst viele Jahre später gibt es einen Kontakt. Und noch einmal viele Jahre später begibt sich Kolja Mensing, der Enkel, auf eine Spurensuche in Deutschland und Polen. Er entdeckt, dass Familiengeschichten nie so eindeutig sind, wie sie erzählt werden, und dass Krieg und Besatzungszeit auch seine Generation noch…mehr

Produktbeschreibung
1946 wird ein Kind im Nordwesten Deutschlands geboren. Der Vater ist Pole, Soldat der polnischen Besatzungsarmee, die in der britischen Besatzungszone agiert, die Mutter Deutsche. Die Liebe scheitert, der Soldat geht zurück nach Polen, und das Kind ein Sohn wächst ohne Vater auf. Erst viele Jahre später gibt es einen Kontakt. Und noch einmal viele Jahre später begibt sich Kolja Mensing, der Enkel, auf eine Spurensuche in Deutschland und Polen. Er entdeckt, dass Familiengeschichten nie so eindeutig sind, wie sie erzählt werden, und dass Krieg und Besatzungszeit auch seine Generation noch prägen. 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beleuchtet "Die Legenden der Väter" darüber hinaus die historischen Umstände der polnischen Besatzungszone, die zwischen 1945 und 1948 im nördlichen Emsland und rund um Oldenburg und Leer existierte und über die heute nur wenig bekannt ist.
Das Buch ist eine vollständig überarbeitete Neuausgabe und wurde vom Autor mit einem aktuellen Nachwort versehen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Verbrecher Verlag
  • Überarb. Aufl.
  • Seitenzahl: 277
  • Erscheinungstermin: Mai 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 170mm x 118mm x 22mm
  • Gewicht: 245g
  • ISBN-13: 9783957320865
  • ISBN-10: 3957320860
  • Artikelnr.: 41978435
Autorenporträt
Kolja Mensing, 1971 geboren und in Westerstede aufgewachsen, einer niedersächsischen Kleinstadt mit drei Sporthallen, einem Jeans-Shop und einer Pizzeria. 1990 ging er zum Studieren erst nach Oldenburg und dann nach Münster - so schnell entkommt man der Provinz nicht. Mitte der Neunzigerjahre ist er dann nach Berlin gezogen, um sein Geld als freier Journalist und Literaturkritiker zu verdienen. Seit 1998 arbeitet er als Kulturredakteur bei der taz.