Besitzwechsel und sozialer Wandel - Zeitlhofer, Hermann
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Seit langem diskutiert die Agrar- und Sozialgeschichte, welche Auswirkungen die Grundbesitzverteilung und die Praktiken der Weitergabe von Besitz an Haus, Grund und Boden auf die demographische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in ländlichen vormodernen Gesellschaften haben. Hermann Zeitlhofer hinterfragt bisherige Positionen und liefert auf der Basis innovativer empirischer Untersuchungen, hier am Beispiel einer südböhmischen Pfarre vom 17. bis zum 19. Jahrhundert, eine neue Einschätzung. Trotz der im Fallbeispiel strikt ungeteilten Weitergabe an Einzelpersonen kam es nur…mehr

Produktbeschreibung
Seit langem diskutiert die Agrar- und Sozialgeschichte, welche Auswirkungen die Grundbesitzverteilung und die Praktiken der Weitergabe von Besitz an Haus, Grund und Boden auf die demographische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in ländlichen vormodernen Gesellschaften haben. Hermann Zeitlhofer hinterfragt bisherige Positionen und liefert auf der Basis innovativer empirischer Untersuchungen, hier am Beispiel einer südböhmischen Pfarre vom 17. bis zum 19. Jahrhundert, eine neue Einschätzung. Trotz der im Fallbeispiel strikt ungeteilten Weitergabe an Einzelpersonen kam es nur bedingt zu einer sozialen Polarisierung in der Region. Erst auf der Grundlage einer lokalen Fallstudie erschließen sich die Zusammenhänge.
  • Produktdetails
  • Sozial- und Wirtschaftshistorische Studien Band 036
  • Verlag: Böhlau Wien
  • Seitenzahl: 374
  • Erscheinungstermin: 26. Juni 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 236mm x 157mm x 27mm
  • Gewicht: 638g
  • ISBN-13: 9783205795650
  • ISBN-10: 3205795652
  • Artikelnr.: 40829075
Autorenporträt
Zeitlhofer, Hermann
Hermann Zeitlhofer lebt und arbeitet als Sozialhistoriker und Bibliothekar in Wien.
Inhaltsangabe
Vorwort
1. Einleitung
1. 1 Der Besitztransfer als zentrale erklärungsvariable in der sozialhistorischen Forschung
1.2 Fragestellungen der Arbeit
1.3 Lokale Fallstudie als Methode
2. Untersuchungsregion und Quellen
2.1 Das untersuchungsgebiet: die Pfarre Kaplicky in der südböhmischen Herrschaft Vyssí Brod
2.2 Die Datengrundlage
2.2.1 Der Familienkataster
2.2.2 Die Grundbücher
2.2.3 Das Ausnehmerbuch
2.2.4 Die staatlichen Quellen: Bevölkerungsverzeichnis und Kataster
2.3 Die Gutsherrschaft des Klosters Vyssí Brod
3. DIE AUSGANGSLAGE UM 1650 UND FRAGEN DER SOZIALEN DIFFERENZIERUNG
3.1 Die demographischen folgen des dreißigjährigen Krieges
3.2 Sozialstruktur und Grundbesitz nach dem dreißigjährigen Krieg: das Bild der staatlichen Kataster
3.3 Soziale Kategorisierung in den staatlichen Katastern
3.4 Haus und Haushalt
3.5 Eine mögliche soziale Differenzierung
4. Die Vielfalt der regionalen und lokalen Ökonomie
4.1 Ackerbau und Viehzucht
4.2 Das Landhandwerk
4.3 Die Mischökonomie im Schatten der Landwirtschaft
4.4 Zur Bedeutung der Holzwirtschaft in der Region
4.5 Flachsanbau und -verarbeitung
4.6 Weitere gewerbliche Einkommensformen im südlichen Böhmerwald
5. Agrarentwicklung und sozialer Wandel: zur Flexibilität traditionaler ländlicher Gesellschaften
5.1 Eine statische vorindustrielle ländliche Gesellschaft?