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Volker Berghahn schildert in seiner konzisen Darstellung die Ursprünge und den Verlauf des Krieges, die Rolle der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Eliten sowie die Kriegserfahrung der Soldaten. Das Buch endet mit einer Darstellung des Zusammenbruchs erst des russischen Zarenreichs 1917 und dann der beiden mitteleuropäischen Monarchien ein Jahr später vor dem Hintergrund eines totalen Krieges, bei dem es letztlich keine Sieger mehr gab.…mehr

Produktbeschreibung
Volker Berghahn schildert in seiner konzisen Darstellung die Ursprünge und den Verlauf des Krieges, die Rolle der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Eliten sowie die Kriegserfahrung der Soldaten. Das Buch endet mit einer Darstellung des Zusammenbruchs erst des russischen Zarenreichs 1917 und dann der beiden mitteleuropäischen Monarchien ein Jahr später vor dem Hintergrund eines totalen Krieges, bei dem es letztlich keine Sieger mehr gab.
  • Produktdetails
  • Beck'sche Reihe Bd.2312
  • Verlag: Beck
  • 6. Aufl.
  • Seitenzahl: 128
  • Erscheinungstermin: 22. Oktober 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 180mm x 116mm x 12mm
  • Gewicht: 120g
  • ISBN-13: 9783406663659
  • ISBN-10: 3406663656
  • Artikelnr.: 40179107
Autorenporträt
Prof. Dr. Volker Berghahn ist Professor für Geschichte an der Columbia University, New York.
Inhaltsangabe
Prolog:
Kriegsursachen und Kriegsausbruch 1914: Ein Blick auf aktuelle Debatten VII

I . Der Erste Weltkrieg und seine Kosten

1.
Der Erste Weltkrieg und das 20. Jahrhundert

2.
Eine Verlustrechnung

3.
Der Erste Weltkrieg und die Geschichtswissenschaft

II . Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs

1.
Die tieferen Ursachen

2.
Die Verantwortung der Entscheidungsträger

3.
Missmanagement und Fehlkalkulationen in der Julikrise 1914

III . Der Erste Weltkrieg 'von oben': Strategie,
Diplomatie und ihre Ziele

1.
Die Generäle

2.
Neutralität und Bündnispolitik

3.
Wirtschaftseliten, Kriegsziele und Innenpolitik

IV. Der Erste Weltkrieg 'von unten': Front und
Heimatfront

1.
Bevölkerung und Kriegsausbruch

2.
Die Totalisierung des Krieges an der Front

3.
Die Totalisierung des Krieges an der Heimatfront

V. Besiegte und "Sieger"

1.
Revolution in Russland

2.
Revolution in Zentraleuropa

3.
Friedensschluss

Ausgewählte
Bibliografie

Personenregister

I. Der Erste Weltkrieg und seine Kosten
1. Der Erste Weltkrieg und das 20. Jahrhundert
2. Eine Verlustrechnung
3. Der Erste Weltkrieg und die Geschichtswissenschaft

II. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs
1. Die tieferen Ursachen
2. Die Verantwortung der Entscheidungsträger
3. Missmanagement und Fehlkalkulationen in der Julikrise 1914

III. Der Erste Weltkrieg : Strategie, Diplomatie und ihre Ziele
1. Die Generäle
2. Neutralität und Bünd nispolitik
3. Wirtschaftseliten, Kriegsziele und Innenpolitik

IV. Der Erste Weltkrieg : Front und Heimatfront
1. Bevölkerung und Kriegsausbruch
2. Die Totalisierung des Krieges an der Front
3. Die Totalisierung des Krieges an der Heimatfront

V. Besiegte und "Sieger"
1. Revolution in Russland
2. Revolution in Zentraleuropa
3. Friedensschluss

Ausgewählte Bibliografie
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Gerd Krumeich bespricht vier neue Bücher über den Ersten Weltkrieg und lobt sie, jedes für sich und "auf seine eigene Weise", als nützliche Orientierung über ein komplexes Gebiet. Die knappe Darstellung des Ersten Weltkriegs von Volker Berghahn preist der entzückte Rezensent als "kleines Kunstwerk" und nur das Kapitel über "Strategie, Diplomatie, Wirtschaftsinteresse und Kriegsziele" scheint ihm, gemessen an den anderen Abschnitten, zu lang geraten. Sowohl die Schilderung der Julikrise von 1914, die sich, wie der Rezensent lobend hervorhebt, nicht nur auf Deutschland beschränkt, wie auch die Darstellung der "Heimatfront", die die Lage der Frauen analysiert, findet Krumeich "wirklich ungewöhnlich gut gelungen". Weniger überzeugend dagegen sieht er die Militärgeschichte durch den Autor referiert und in diesem Zusammenhang ärgert er sich ein bisschen über "schlecht gemachte und überflüssige Karten". Auch die Ausführungen über den "Sozialimperialismus" erscheinen dem Rezensenten ziemlich verstaubt und die "Steuerpolitik" während des Krieges ist für seinen Geschmack allzu breit ausgeführt. Die These Berghahns, dass der Krieg seit 1915 zunehmend brutalisiert wurde, findet Krumeich dagegen sehr anregend und trotz der angebrachten Kritikpunkte schätzt er das Buch als "kluge Einführung" in ein komplexes Thema.

© Perlentaucher Medien GmbH
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