Die Evolution der Sprache - Deutscher, Guy
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Klug, ungeheuer kenntnisreich und voller Witz vermittelt Guy Deutscher die neuesten Erkenntnisse der Linguistik. Er beschreibt, wie alltägliche Gewohnheiten die eindrucksvollsten Sprachstrukturen hervor- und auch wieder zu Fall bringen. Und nebenbei beantwortet er in diesem Buch auch noch Fragen wie: Warum haben die meisten Sprachen kein Verb für "haben"? Warum sagte Luther schlecht", wenn er doch das Gegenteil meinte? Und warum scheinen Türken rückwärts zu sprechen? Fast so alt wie die Sprache, diese "größte Erfindung der Menschheit - obwohl sie natürlich nie erfunden wurde", scheint die Rede…mehr

Produktbeschreibung
Klug, ungeheuer kenntnisreich und voller Witz vermittelt Guy Deutscher die neuesten Erkenntnisse der Linguistik. Er beschreibt, wie alltägliche Gewohnheiten die eindrucksvollsten Sprachstrukturen hervor- und auch wieder zu Fall bringen. Und nebenbei beantwortet er in diesem Buch auch noch Fragen wie: Warum haben die meisten Sprachen kein Verb für "haben"? Warum sagte Luther schlecht", wenn er doch das Gegenteil meinte? Und warum scheinen Türken rückwärts zu sprechen?
Fast so alt wie die Sprache, diese "größte Erfindung der Menschheit - obwohl sie natürlich nie erfunden wurde", scheint die Rede vom Niedergang der Sprache zu sein. Tatsächlich wandelt sie sich fortwährend. Doch die gleichen Kräfte, die ihren Verfall und Wandel befeuern, haben die beispiellose Entwicklung der Sprache erst möglich gemacht. Anhand einer Fülle von Beispielen zeigt Guy Deutscher, wie die ausgeklügelten Grammatiken, enormen Vokabularien und komplexen Bedeutungszusammenhänge unserer heutigen Sprachen entstehen konnten und welche Triebfedern sie permanent in Bewegung halten.
  • Produktdetails
  • Verlag: Beck
  • Seitenzahl: 381
  • Erscheinungstermin: 18. September 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 213mm x 141mm x 27mm
  • Gewicht: 504g
  • ISBN-13: 9783406727498
  • ISBN-10: 3406727492
  • Artikelnr.: 52040579
Autorenporträt
Guy Deutscher ist in Tel Aviv aufgewachsen. Er hat in Cambridge Mathematik und Linguistik studiert und dann dort am St. John's College sowie an den Universitäten in Leiden und Manchester über Sprachstrukturen geforscht. Von ihm liegt bei C.H.Beck vor: «Im Spiegel der Sprache. Warum die Welt in anderen Sprachen anders aussieht» (2013).
Inhaltsangabe
Inhalt

Vorwort zur deutschen Ausgabe

Einleitung: "Diese wunderbare Erfindung"

1 Ein Luftschloss

2 Fortwährender Wandel

3 Die Kräfte der Zerstörung

4 Ein Riff aus toten Metaphern

5 Die Kräfte der Erschaffung

6 Das Verlangen nach Ordnung

7 Die Entfaltung der Sprache

Epilog

Anhang A: Kategorienwechsel

Anhang B: Noch einmal Laryngale?

Anhang C: Der Teufel im Detail

Anhang D: Der Kontrapunkt des Kochs

Anhang E: Der türkische Spiegel

Anhang F: Das Doppelleben der Eigenschaftswörter

Karte: Die wichtigsten indoeuropäischen Sprachen in Europa und Asien

Karte: Die semitischen Sprachen in ihren ursprünglichen Heimatländern

Anmerkungen

Literatur

Bildnachweise

Register
Rezensionen
Besprechung von 16.10.2018
NEUE TASCHENBÜCHER
Die Sprache, ein
Entwicklungsland
Natürlich muss man optimistisch bleiben. Niedergang ist Wandel und Verarmung ein Paradigmenwechsel. Die Frustration darüber, dass die eigene Sprache, kaum ist man erwachsen, wieder eine ganz andere ist, und auch in den nächsten zehn Jahren vielfach neu gelernt werden muss, macht den Menschen zu schaffen. Die Besserwisser-Branche vom Kabarett bis zur Germanistikprofessur lebt leidlich davon. Interessant wird es, wenn man den Blickwinkel weitet, wie das der israelisch-britische Linguist Guy Deutscher in seiner Untersuchung verschiedener Sprachen unternimmt. Die gerade im deutschen Sprachraum enge Verbindung von Linguistik und Philosophie ist ihm allerdings suspekt. Dass etwa Humboldt in der Struktur von Wörtern die „Seele einer Sprache“ sah und wie andere seiner Zeit den Grad an Komplexität mit einem „Stand der Vollkommenheit“ gleichsetzte, wertet er als absurdes Vorurteil. Das kann man, das muss man vielleicht sogar, um den Blick freizubekommen auf die wesentlichen Bedingungen der Sprachentwicklung. Wenn man sich für diese interessiert, aber keine Lust hat auf dröge Fachliteratur, ist man hier richtig. HELMUT MAURÓ
Guy Deutscher: Die Evolution der Sprache. Aus dem Englischen von Martin Pfeiffer. C. H. Beck Verlag, München 2018. 382 Seiten, 18 Euro.
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"Das anschaulich geschriebene Buch enthält Beispiele aus vielen Sprachen und wahre Detektivgeschichten aus der Erforschung der Sprachgeschichte." Sprachspiegel, Daniel Goldstein "Wenn man sich für (Sprachentwicklung) interessiert, aber keine Lust hat auf dröge Fachliteratur, ist man hier richtig." Süddeutsche Zeitung, Helmut Mauró "An diesem Leben, das der Autor rekonstruiert, (ist) so vieles neu, unbekannt oder bisher vielleicht auch absichtsvoll verschwiegen worden, dass man es beim Lesen kaum glauben kann." FAS, Julia Encke "Robert Zoske ist eine eindrucksvolle Studie gelungen, die ein differenziertes Bild von Hans Scholl entwirft." Sybille Steinbacher, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2018 "Die exakt recherchierte Scholl-Biografie von Robert M. Zoske setzt Maßstäbe und zeigt bisher unbeachtete Zusammenhänge auf." Stefan Hartmann, Stimmen der Zeit, Juni 2018 "Eine umfassende (...), detaillierte, spannende Biografie, (...) die tiefgehende Einblicke in die Entwicklung, in das Denken und Fühlen eines außergewöhnlichen jungen Mannes gibt." Annalia Machuy, Die Tagespost, Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur, 8. März 2018 "Ontroerend maar ook inspirerend." (Bewegend aber auch inspirierend.) Prof. Dr. Herman Johan Selderhuis, Theologische Universität Appeldorn, Reformatorisch Dagblad, 11. März 2018 "Ein neues faszinierendes Bild." WELT am Sonntag, 28. Januar 2018 "Anregend und kenntnisreich." Cord Aschenbrenner, Süddeutsche Zeitung, 29. Januar 2018