Warum wir uns die Reichen nicht leisten können - Sayer, Andrew
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Wussten Sie, dass eine nachmittägliche Spritztour mit einer Wally-Superyacht auf dem Mittelmeer schon einmal 10.000 Liter Sprit verbraucht und der Umwelt mehr Schaden zufügt als ein durchschnittlicher Afrikaner in seinem ganzen Leben? Oder dass in Bishops Avenue, der zweitteuersten Straße Londons, ein Drittel der Häuser leer steht? Diese Häuser gehören reichen Ausländern, die damit zuhause Steuern sparen und zufrieden zuschauen, wie in London die Immobilienpreise durch die Decke gehen.
Während die soziale Ungleichheit immer größer wird, ist der Reichtum der Reichen weltweit förmlich
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Produktbeschreibung
Wussten Sie, dass eine nachmittägliche Spritztour mit einer Wally-Superyacht auf dem Mittelmeer schon einmal 10.000 Liter Sprit verbraucht und der Umwelt mehr Schaden zufügt als ein durchschnittlicher Afrikaner in seinem ganzen Leben? Oder dass in Bishops Avenue, der zweitteuersten Straße Londons, ein Drittel der Häuser leer steht? Diese Häuser gehören reichen Ausländern, die damit zuhause Steuern sparen und zufrieden zuschauen, wie in London die Immobilienpreise durch die Decke gehen.

Während die soziale Ungleichheit immer größer wird, ist der Reichtum der Reichen weltweit förmlich explodiert. Die Ursache dafür sind dysfunktionale Mechanismen des Marktes, die es den 1 Prozent Superreichen ermöglichen, durch die Kontrolle von Eigentum und Kapital jenen Wohlstand abzuschöpfen, den andere produziert haben. Andrew Sayer zeigt in seinem provokanten Buch, wie das funktioniert und warum sich eine gerechte Gesellschaft diese Art von Reichtum nicht länger leisten kann.
  • Produktdetails
  • Verlag: Beck
  • Seitenzahl: 477
  • Erscheinungstermin: 19. September 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 222mm x 151mm x 40mm
  • Gewicht: 748g
  • ISBN-13: 9783406708527
  • ISBN-10: 3406708528
  • Artikelnr.: 46972111
Autorenporträt
Andrew Sayer ist Professor für Sozialwissenschaften und Politische Ökonomie an der Lancaster Universität in Großbritannien. Er beschäftigt sich in seinen Büchern mit dem Verhältnis von Ökonomie und Moral und den Folgen der Ungleichheit für eine demokratische Gesellschaft.
Inhaltsangabe
Danksagung 1 Einführung ERSTER TEIL
Reichtum abschöpfen. Ein Leitfaden

2 Drei verfängliche Wörter: "Verdienst", "Investition", "Reichtum"
3 Einkommen: verdient oder unverdient?
4 Miete, Pacht und andere ökonomische Renten - aber wofür?
5 Zinsen - aber wofür? Wir müssen über Wucher sprechen 6 Produktionsgewinne oder: Kapitalisten und Rentiers - wo liegt der Unterschied?
7 Andere Wege, sich zu bereichern
8 Schaffen die Reichen nicht Arbeitsplätze? Und andere Einwände ZWEITER TEIL
Die Reichen im Kontext. Wovon hängt ab, wer wie viel bekommt? 9 Woher unser Wohlstand stammt und was wir unseren Gemeingütern verdanken
10 Wovon hängt die Bezahlung also ab?
11 Der Mythos der Chancen- und Wettbewerbsgleichheit DRITTER TEIL
Wie die Reichen reicher wurden: ihre Rolle in der Krise

12 Die Wurzeln der Krise
13 Hauptgewinner
14 Zusammenfassung: Die Krise und die Rückkehr des Rentiers VIERTER TEIL
Herrschaft von Reichen für Reiche

15 Wie funktioniert die Herrschaft der Reichen?
16 Reichtum verstecken
17 Legale Korruption: Über dem Gesetz stehen - oder die Gesetze machen?
18 Und die Philanthropie?
19 Klassenkampf: Bloß nicht darüber reden! FÜNFTER TEIL
Unrechtmäßig erworben, auf Kosten aller ausgegeben. Vom Konsum zum CO2 20 Geld ausgeben
21 Peripetie. Globale Erwärmung als größte aller Herausforderungen Schlussfolgerungen 22 Was nun? Nachwort
Anmerkungen
Personenregister
Rezensionen
"Die Mischung aus wissenschaftlichem Faktenmaterial und Streitschrift ist äußerst gelungen und regt zum Nachdenken an."
Wirtschaft und Gesellschaft, Christoph Prenner

"Spannendes und faktenreiches Buch, welches moralische, ökonomische und politische Argumente dafür liefert, die jetzige Verteilung von Geld gravierend zu verändern."
Casper Dohmen, SWR2, 14. Dezember 2017

"Ein fundierter Beitrag zum Nachdenken und zur öffentlichen Debatte über die herrschende Wachstums- und Wohlstandsordnung."
Gunther Hartwig, Südwest Presse, 17. Oktober 2017
"Das Buch gibt nicht nur Denkanstöße (...) es bereitet auch Lesevergnügen."
Jörg Roesler, Neues Deutschland, 10. Oktober 2017